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Alexander Kühl

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Beschreibung

Es sollte der letzte Abend ihres alten Lebens sein. Kimberly Parker und Mike Coleman wollten die Vergangenheit vergessen und sich für immer nach Mexiko absetzen.

Doch diesmal endet ihre Flucht, bevor sie beginnen kann. Ausgerechnet der fünfzigste Geburtstag ihres Bruders wird Kimberly und Mike zum Verhängnis. Ein Hinterhalt beendet im Kugelhagel all ihre Pläne.

Mike Coleman überlebt. Schwerverletzt ringt er auf der Intensivstation mit dem Tod und seinen Erinnerungen. Als er aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war ...

 

Der dritte und letzte Teil der RUNAWAYS-Trilogie, aber längst nicht das Ende.

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Veröffentlichungsjahr: 2020

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Alexander Kühl

Risen

Runaways III

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Dieses Buch ist euch gewidmet:

 

 

Janina Reger

Jaqueline Vandalewsky

Sandra Mugabe

Mandy Fründt

Elke Schlechtiger

Enrico Finke

Kim Engel

Louise Sountoulidis

Jessica Meyer

Mario Cannarea

Emilia Schreiber

Holger Richter

Nina Müller

Denise Hollensen

Nadine Hergert

Ilona Dux

Nicole Renner

 

Dass es dieses Buch überhaupt gibt, verdanken meine Leser und ich den hier genannten Sponsoren. Ihr habt es möglich gemacht, dass die RUNAWAYS-Trilogie vollendet werden konnte. Jeder, der dieses Buch in der Hand hält, kann sich bei euch bedanken.  Ohne eure Unterstützung, ob finanziell, durch Aktionen oder Mund-zu-Mund-Propaganda, wäre das nicht möglich gewesen.

 

Danke für diesen nicht in Worte

zu fassendem Support!

Über das Buch

Es sollte der letzte Abend ihres alten Lebens sein. Kimberly Parker und Mike Coleman wollten die Vergangenheit vergessen und sich für immer nach Mexiko absetzen.

Doch diesmal endet ihre Flucht, bevor sie beginnen kann. Ausgerechnet der fünfzigste Geburtstag ihres Bruders wird Kimberly und Mike zum Verhängnis. Ein Hinterhalt beendet im Kugelhagel all ihre Pläne.

Mike Coleman überlebt. Schwerverletzt ringt er auf der Intensivstation mit dem Tod und seinen Erinnerungen. Als er aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war ...

 

Der dritte und letzte Teil der RUNAWAYS-Trilogie, aber längst nicht das Ende.

Über den Autor

 

Alexander Kühl wurde in Berlin geboren. Heute lebt er in Thüringen – gemeinsam mit seiner Frau und zwei Kindern. Bereits als kleiner Junge entwickelte er apokalyptische Weltuntergangsgeschichten. Ein denkwürdiger Strafaufsatz mit dem Titel »Eine Banane ist ein wundervolles Wurfgeschoss« motivierte den damaligen Schüler dazu, weitere Geschichten niederzuschreiben und an seinem Traum festzuhalten, der Schriftstellerei.

2017 erschien Alexander Kühls Debütroman RUNAWAYS, 2018 RUNAWAYS II sowie seine Dystopie STERNENRING, die auf Albträumen aus seiner Jugend basiert. Im selben Jahr veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichten-Sammlung ICH WILL NICHT STERBEN!, eine weitere Anthologie UND WENN DU STIRBST folgte. Der mittlerweile etablierte Autor ist zudem Gründungsmitglied und Namensgeber des STRANGE TALES CLUBs, der im Juni 2020 die dritte Anthologie veröffentlichte.

2019 startete Alexander Kühl das FAN-Projekt STONE. Im Rahmen dieses Projektes erschienen bereits zwei Bände, ein dritter ist in Arbeit und soll Ende 2020 veröffentlicht werden. Jetzt hat Alexander Kühl mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Fans die RUNAWAYS-Reihe beendet.

 

Vorwort

 

Mit RISEN – RUNAWAYS III geht eine spektakuläre Reise zu Ende. Von Anfang an war die Geschichte von Mike und seiner Kimberly für drei Teile konzipiert. Auch wenn mich derzeit andere Projekte stark beanspruchen, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, mein Versprechen zu halten und diese Trilogie zu beenden. Denn was man verspricht, muss man auch halten – so etwas lernt man schließlich schon im Kindergarten. Den zweiten Band der Reihe hatte ich bereits im Juli 2018 beendet. Die Veröffentlichung verzögerte sich leider weitere sechs Monate. Rückblickend hat es mir riesigen Spaß gemacht, nach fast zwei Jahren wieder Zeit mit den Figuren aus dieser Reihe zu verbringen. Ich weiß, dass es einige gab, die mit dem Ende des zweiten Teils nicht einverstanden waren. Doch manchmal ist ein vermeintliches Ende noch längst kein Schluss. Manchmal ist im tiefen Grau auch ein Silberstreif am Horizont.

Prolog

 

Mike wollte die Augen öffnen, doch er war zu müde. Er spürte einen warmen Luftzug, der über sein Gesicht zog. Der Duft von Kokos umhüllte ihn und trieb ein Lächeln auf seine Lippen. Er roch Kimberlys Shampoo, und er liebte es. Sie war bei ihm. Er musste die Augen nicht öffnen. Sie waren in Mexiko – so, wie sie es geplant hatten. Alles war gut. Sie waren in Sicherheit.

Doch dann erinnerte sich Mike an das, was passiert war. Sein Lächeln verschwand abrupt. Die Bilder waren schrecklich und absolut unwirklich. Mike wollte sie aus seinen Gedanken verbannen und holte tief Luft. Wieder genoss er den angenehmen Duft des Shampoos. Kimberly. Rechtzeitig waren beide nach Mexiko aufgebrochen und hatten die Villa Flores erreicht. Anders konnte es nicht gewesen sein. Alles war in Ordnung. Er spürte ihre Gegenwart. Der Albtraum war vorbei.

Jetzt öffnete Mike die Augen. Seine Sicht war verschwommen. Verwirrt kniff er die Augen zusammen. Kimberly musste neben ihm liegen. Er war sich ganz sicher, dass er ihre Silhouette erkannte. Das Bild wurde klarer. Ein Laken bedeckte nur ihren Po. Seine Blicke wanderten an ihrem Körper entlang. Die markant geschwungene Tätowierung auf ihrem Schulterblatt trieb dem Ex-Polizisten abermals ein Lächeln auf die Lippen. Wie oft hatte er mit den Fingern die Linien des Tattoos nachgezeichnet.

Ihre langen schwarzen Haare waren wie gewohnt zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ein Gefühl der Glückseligkeit erfasste ihn. Diese Frau war die Antwort auf all seine Fragen und der Lohn für sämtliche Entbehrungen.

Mike vernahm eine Melodie. Irgendwo lief ein Radiosender und spielte mexikanische Musik. Alles war in Ordnung. Er atmete tief ein und inhalierte den Kokosduft ihres Shampoos. Kimberlys Körper bewegte sich. Sie drehte sich zu ihm, öffnete ihre Augen, und als sie Mike erkannte, lächelte sie. Ihre Hand bewegte sich über die Matratze und griff schließlich nach ihm, zog seinen Kopf zu sich heran. Ihre mandelbraunen Augen näherten sich und wurden deutlicher, genau wie ihre roten Lippen. Mike konnte es kaum erwarten, dass sie ihn berührten, und schloss die Augen. Er spürte, wie Kimberlys Lippen ihn liebkosten und kurz darauf ihre Zunge in seinen Mund glitt. Ihre Hände streichelten seinen Körper, und als er spürte, wie sich ihre Fingernägel in seinen Rücken bohrten, wusste er, dass sie mehr wollte. Ihre Zunge wich zurück, Mike kam dieser Einladung nach und küsste sie leidenschaftlich. Tief atmete er den Duft ihres Kokosshampoos ein, fuhr mit der Zunge über ihren Hals, über ihre steifen Nippel. Sanft saugte er abwechselnd daran, bis er ihre Hände an seinem Kopf spürte. Kimberly drückte ihn behutsam nach unten. Mike verstand und seine Zunge wanderte weiter, glitt über ihren Bauchnabel und hinab zu ihrer Scham. Kimberly öffnete ihre Schenkel und nahm seinen Kopf dazwischen auf. Mike küsste sanft ihre Schamlippen, liebkoste ihre Kitzler – wie sie es gernhatte. Keuchend presste sie seinem Kopf an sich, wollte mehr. Und er gab ihr mehr, drang mit seiner Zunge in sie ein. Kimberlys Finger verkrampften sich im Bettlaken. Endlich hatte sie seine Zunge dort, wo sie ihrer Meinung nach sein sollte. Immer wieder drang diese tief in ihre Nässe, wobei sie jeden Stoß mit einem Stöhnen begleitete. Rhythmisch hob sie ihr Becken an, um ihn noch tiefer in sich zu spüren.

»Fick mich mit der Zunge, Baby!«, keuchte sie. Es war ein so wundervolles Gefühl, ihre Stimme zu hören. Er liebte den Geschmack ihrer Pussy und kostete den Moment aus. Ihr Unterleib zuckte, als Mike zwei Finger tief in sie schob. Ihr ansonsten blasses Gesicht war gerötet. Kimberly bäumte sich auf und zog seinen Körper über den ihren. Er spürte ihre Hände, wie sie seinen Schwanz umfassten, der bereits erwartungsvoll angeschwollen war. Gekonnt massierte sie seinen Ständer und Mike genoss es, bis auch er es nicht länger aushielt und sich in ihr versenkte. Kimberly stöhnte und vergrub ihre Fingernägel abermals in seinem Rücken. Mike richtete sich auf, packte ihren linken Knöchel und küsste diesen, während er weiter seinen Schwanz tief in ihre Pussy stieß.

Plötzlich durchzuckte ihn ein Schmerz und er hatte das Gefühl zu fallen. Er hatte keine Orientierung, fiel, stoppte und fiel weiter. Schmerzen setzten ein, die er nicht lokalisieren konnte. Jede Zelle seines Körpers tat weh. Ein dichter Schleier auf seinen Augen ließ ihm keine Chance, etwas wahrzunehmen. In heftigen Intervallen dröhnte der Schmerz jetzt durch seinen Kopf. Blitze zuckten in seinem Hirn und erzeugten wirre Bilder, die allmählich klarer wurden. Was war nur mit ihm los? War es ein Albtraum?

Die Bilder wurden deutlicher ... Mike sah eine Frau, die blutüberströmt vor ihm auf dem Boden lag. Er kniete über ihr. Ihre Haut war blass, ihre Lippen blutrot. Ihre schwarzen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.

Es war Kimberly. Kimberly Parker.

»Es tut mir so leid«, stammelte sie. Mike konnte die Einschüsse genau sehen und machte sich keine Illusionen. Die Kugeln hatten ein großes Loch in den Unterleib gerissen. Kimberly musste unsägliche Schmerzen leiden. Sie atmete hastig. Kein Schrei, kein Klagen.

Mike hatte plötzlich das Gefühl, als wenn er dies alles schon einmal erlebt hatte.

»Dir muss überhaupt nichts leidtun«, redete er auf sie ein, während der Schmerz in ihm tobte und er den Eindruck nicht loswurde, als hörte er sich diesen Satz zum zweiten Mal sagen.

»Mir tut es aber leid. Jetzt kann ich dir nicht mehr geben, was du dir immer gewünscht und was du verdient hast. Ich bin …«

»Schwanger?«

Kimberly nickte, während Mike schwarz vor Augen wurde und das Bewusstsein verlor.

 

Kapitel 1

 

Bob Ford betrat das Krankenzimmer der Intensivstation. Zufrieden musterte er den Patienten, der immer noch ohne Bewusstsein im Krankenbett lag. Seine Kollegin Denise Hathaway saß auf einem Stuhl, der in sicherer Entfernung vor dem Bett platziert war. Denise bemerkte ihn, drehte ihren Kopf zur Seite, lächelte und erhob sich. Bob erwiderte ihr Lächeln und legte freundschaftlich zur Begrüßung die Hand auf ihre Schulter.

»Selbst nach vierzehn Tagen kann ich es immer noch nicht fassen, dass uns Mike Coleman ins Netz gegangen ist.«

»Mir geht es genauso. Es ist schon beklemmend, mit ihm in einem Raum zu sitzen, wenn man bedenkt, wie viele Menschenleben er auf dem Gewissen hat.«

Bob zog mit einem ekelhaften Geräusch Schleim in seiner Nase hoch und blickte auf Mike, als würde er den Rotz am liebsten auf ihn spucken wollen. »Meinetwegen hätte dieses Schwein ruhig dabei draufgehen können. Unfassbar, dass er reanimiert wurde.«

Denise blickte verärgert zu ihrem Kollegen. »Das widerspricht aber völlig unserer Aufgabe. Wir müssen sein Leben schützen. Seit wann bist du denn so negativ?«

»Ist das dein Ernst?«

»Ja, natürlich. Wir haben noch nie Unterschiede gemacht und uns von Emotionen leiten lassen. Unser Job war immer unser Job. Wir beschützen Leben und verhelfen zu neuen Identitäten. Nicht mehr und nicht weniger. Persönliche Gefühle behindern uns dabei, das hast du mir immer wieder gepredigt.«

Bob schüttelte den Kopf. »Diesmal ist es etwas anderes. Er ist ein Polizisten-Mörder.«

»Und dennoch hat er viele Sympathisanten unter uns.«

»Weil er Dan Cooper erledigt hat? Irgendwann hätten wir diesen Drecksack auch gefasst.«

Denise seufzte. »Coleman hat ihn vergeblich jahrelang gejagt, als er noch Polizist war. Doch tatsächlich erledigen konnte er ihn erst, nachdem er die Seiten wechselte.«

»Kunststück! Ohne Dienstmarke musste er sich an keine Regeln mehr halten. Klingt, als hättest du ebenfalls Sympathien für ihn.«

»So würde ich es nicht bezeichnen, aber hey, er ist mit Abstand der interessanteste Auftrag, den wir jemals hatten.«

Bob verdrehte genervt die Augen. Seiner Kollegin blieb dies nicht verborgen. Kraftvoll boxte sie ihm mit der Faust gegen die Schulter.

Bob lachte. »Gib es zu, du stehst auf den Kerl!«

Denise blies empört Luft zwischen ihren Zähnen heraus. Ein heller Pfeifton war zu hören. Mit verschränkten Armen stand sie wortlos neben Bob und starrte auf Mike. Er war schon ein sehr attraktiver Kerl, auch wenn sie das ihrem Kollegen gegenüber niemals zugeben würde. Selbst in diesem Zustand der Hilflosigkeit strahlte er das gewisse Etwas aus, was Frauen eben beeindruckte. Charisma, Stärke und optische Reize.

Ihre Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als Denise bemerkte, dass Mike Coleman für einen Moment die Augen öffnete.

»Hast du das gesehen? Er hat die Augen geöffnet.«

»Bist du sicher?«

Wortlos nickte Denise und betätigte einen Knopf, der jemand vom Krankenhauspersonal herbeirufen würde. Es dauerte keine Minute, bis der behandelnde Arzt Doktor Peter Malkovich neben den beiden am Krankenbett stand. Denise zeigte auf Coleman, der erneut die Augen öffnete. »Sehen Sie?«

Malkovich schob sich die Brille auf dem Nasenbein zurecht, seine Mundwinkel hoben sich. »Der ist mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er etwas sieht. Jedenfalls nichts Reales.«

»Das hat also nichts zu bedeuten?«