Was ist biblische Verkündigung? - David Martyn Lloyd-Jones - E-Book

Was ist biblische Verkündigung? E-Book

David Martyn Lloyd-Jones

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Beschreibung

Wie kann mein Predigtdienst Gott am meisten verherrlichen und Sein Wort ehren? Von diesem Anliegen bewegt, legt D.M. Lloyd-Jones fünf Grundprinzipien für die Predigt der Heiligen Schrift dar. Er erklärt, was Predigen bedeutet, was gepredigt werden muss und welch einen Stellenwert das Predigen in der Gemeinde einnehmen sollte, wenn wir eine gesunde und bibeltreue Gemeinde sein wollen.

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Seitenzahl: 36

Veröffentlichungsjahr: 2024

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© 2024 Verlag Voice of HopeEckenhagener Str. 4351580 Reichshof-Mittelaggerwww.voh-shop.deFrüher erschienen beimVerlag R. Brockhaus, Wuppertal (1953)Übersetzung: Ulrich WeverLektorat und Design: Voice of HopeISBN 978-3-989672-27-7 – E-BookISBN 978-3-947978-80-9 – KlappenbroschurSoweit nicht anders vermerkt, wurden die Bibelzitate der Schlachter-Bibel 2000 entnommen.

Vorwort

Im Jahr 2008 wurde mir das Buch »Die Predigt und der Prediger« von D. Martyn Lloyd-Jones zu lesen empfohlen. Dieses Buch hat mich völlig überrascht. So etwas hatte ich zuvor noch nie gelesen, und von dem Autor hatte ich noch nie etwas gehört. Das veranlasste mich, alle seine Bücher zu kaufen, die es auf Deutsch gibt, und sie gründlich zu studieren. In all den Jahren hat mich Lloyd-Jones mehr geprägt als jeder andere Prediger oder Autor.

Dieses kleine Buch »Was ist biblische Verkündigung?« sollte jeden Prediger und jeden Pastor ermutigen, genau das zu tun: in Treue das Evangelium zu verkündigen.

Mehr als 30 Jahre lang predigte D. Martyn Lloyd-Jones in der Westminster Chapel in London. Heute gilt er weithin als einer der größten Prediger des 20. Jahrhunderts, wenn nicht sogar als einer der bedeutendsten seit seinem Vorbild Jonathan Edwards im 18. Jahrhundert.

David Martyn Lloyd-Jones, der in Wales geboren und aufgewachsen ist, arbeitete als Assistenzarzt des königlichen Arztes in London, bevor er den Ruf erkannte, seine Karriere als Arzt aufzugeben und in den vollzeitigen Predigtdienst zu gehen. Seit 1927 diente er als Pastor, Prediger und Lehrer in der Westminster Chapel in London, bevor er 1968 wegen Krankheit in den Ruhestand ging.

Den Rest seines Lebens verbrachte er damit, seine Predigten für die Veröffentlichung aufzubereiten, andere Pastoren zu beraten und an Predigerseminaren zu lehren. Die Erkenntnisse von D. Martyn-Lloyd Jones über den Römerbrief, die er in jahrzehntelanger Predigttätigkeit gewonnen hat, sind in 14 Bänden zusammengefasst (leider aber noch nicht auf Deutsch erhältlich). Die Veröffentlichung dieser umfangreichen Auslegung hat seine auf dem Glauben basierende Weisheit weit über das hinaus verbreitet, was sein gesprochenes Wort jemals vermochte.

Zu den weiteren veröffentlichten Büchern von D. Martyn Lloyd-Jones gehören u. a.:

- Predigten über die Apostelgeschichte (Band 1-5)

- Bergpredigt (Band 1-2)

- 1. Johannesbrief (Band 1-2)

- Ehe, Familie, Beruf (Epheser 5,18-6,9)

- Der geistliche Kampf (Epheser 6,10-13)

- Mit ganzem Einsatz (Epheser 6,10-20)

- Studienreihe über biblische Lehren (Band 1-4)

- Die Predigt und der Prediger

- Geistliche Krisen und Depressionen

Martyn Lloyd-Jones hat jedoch noch viel mehr Bücher veröffentlicht. Meistens sind sie aus seinen Auslegungspredigten aus den dreißig Jahren seines Wirkens als Prediger entstanden.

In diesem kleinen Buch zeigt Lloyd-Jones, was Predigen bedeutet, was gepredigt werden muss und welch einen Stellenwert das Predigen in der Gemeinde einnehmen sollte, wenn wir eine gesunde und bibeltreue Gemeinde sein wollen.

In seinem wohl wichtigsten Buch »Die Predigt und der Prediger« erklärt Lloyd-Jones, wer überhaupt in der Gemeinde predigen sollte: »Das Predigeramt ist nicht etwas, das man sozusagen nebenbei ausüben kann, sondern etwas für jemanden, dessen ganze Zeit davon beansprucht ist. Seit mehr als hundert Jahren wurde die Sichtweise angenommen, dass das Predigen fast jedem Mann, der Christ geworden ist, erlaubt sei. Ich behaupte, dass dies eine unbiblische Sichtweise der Verkündigung ist.«

Dann stellt er die Frage: »Was ist ein Prediger?« Für die damalige Zeit war die Antwort noch nicht schwer; doch wie würden wir sie heute beantworten? Die einen meinen, jeder, der predigen möchte und Theologie studiert hat oder zumindest ein Predigerseminar besucht hat, könne predigen. Die anderen meinen, dass jeder redebegabte Christ predigen sollte. Noch andere bestehen darauf, dass jeder predigen sollte, der von der Gemeinde dazu berufen ist.

Nun, Lloyd-Jones argumentiert wie folgt: »Ein Prediger ist nicht jemand, der sich einfach dazu entscheidet, zu predigen; und genauso wenig, wie er sich dazu entscheiden kann, zu predigen, kann er sich dazu entscheiden, den Predigtdienst als seine Berufung anzunehmen. Das Predigtamt ist niemals etwas, das ein Mensch selbst auszuüben beschließt. Vielmehr geschieht es, dass er sich seiner »Berufung« bewusst wird. Die ganze Frage der Berufung ist keine leichte Angelegenheit, und alle Diener des Wortes haben mit ihr gerungen, weil sie für uns von so entscheidender Bedeutung ist.«