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pourqoui pas - warum nicht dachte sie sich. und beließ es bei dem französischen titel. der zukunft raum für vergangenes schenken. gedichte sind geschaffen dafür.
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2019
zwischen
"einst und nie, das es nicht gibt"
ist
heute
leise hände spüren nach
wellen gleiten sanft zurück
himmelblicke rote sterne
sinken auf die augenlider
meine sehnsucht breitet langsam
neue zarte schleier aus
zwischen einst und danach
liebe ich dich
für Eike
treiben im echo der zeit
zaubermächtiges
nächtliches
eine unauffällige winternacht
verloren
noch ist es herbst
du siehst
unter dem felsenspalt
als wollten sie das vergessen verhindern
als ich über die brücke ging
herbstgedanken
im regen
die leere ist so voll von dir
das meer wird grenzenlos
sind tage
in der stille des regenbogens
das nahe zur festsetzung
ein klangkosmos schafft neue räume
ich weiß um die kahlheit der bäume
nur ein paar stunden vom tag
gegen den unerwarteten tag
müde vom denken
geblätterte seiten
den unsichtbaren himmel sehen
ist früher morgen
tag für tag
ein schwelgen
wie der mond über den thujen
ultimo
die sinfonie der steine
ein strauß verwehtes
an den kleinen vogel
sonntagsverwirrung
die sonne spielt
kalt wie glas
wenn die sonne
sterben
der judasbaum
der mond spielt verstecken
zwischen dem laub
kiefernzapfen auf dem boden
ein zittern im alten goldblasenbaum
die zitternden wipfel der birken
den himmel konnten wir nicht mitnehmen
verraten
die silbernen strahlen
10|9
20|11
30|12
unter dem mond
bin wie der frühling
da waren neue sterne
lila blüht der august
sonnig zu werden
offen
im regen
libelle
drüben gibt ein baum sich auf
irgendwann
abschied
irgendwann (liege ich)
ich liebe dich
über uns
ich denke an dich
wenn der mond sich
mein liebster
21|10
in der weite der landschaft
in alle pracht hast du dich eingesungen
deine wimpern sprechen meinen schlaf
wir gehen so durch die sonne den wind
während in dem schatten der bäume
ein nahes lächeln
zwiegespräch
weil deine bäume
leben
ich weiß nicht
ich lese den mond
nimm es mir
wie zwei vögel
liegt ein zauber
wir sehen sterne
sternenlieder singst du mir
8|2
schneetreiben
quer durch dich
den schwarzen stein legst du
blinzel blicke
die farben der welt
danach
denke ich nicht
weil ich
es
nicht zu denken
weiß
eines nachts als alle wolken schwebten
robinien den silberregen tanzten
da fühlte ich mich so verzaubert
als säße ich in ihrem blätterdach
inmitten duftender rosen
es lagen harfenklänge zwischen dornen
an jungen zweigen weiße blütentrauben
es war ein freudenhimmel über mir
küsse für zärtliche flügelschläge
atemlose tänze des windes
eine lust die sprache zu wissen
die man in vollen nächten spricht
im saft der bäume treiben gedanken
gefiederte blätter recken sich selig
riechen nachts ganz anders grün
neuschnee unter dem eisigen wind
auf steinen die man gestapelt hat
angst vor dem fluss vor dem ersaufen
vor augen wie sie überlaufen nachts
wenn kälte kriecht an häuserwänden
die fenster nicht mehr blenden ohne sonne