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aus dem sein sind gedichte geworden sie beschreiben das leben sehen was möglich ist
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2019
die zukunft
weiß alles
danach
1.
jenseits des olivenbaumes
stehen unverhüllte bäume
helle wasserringe
an gott
unbekannt
jetzt ist er aufgebrochen
notiert am 28|8
meine gedanken durchstreifen
inmitten der anderen
alles sehr seltsam anzusehen
jenseits des olivenbaumes
die krone des baumes ist weitergewandert
manchmal seh ich
den hohen bäumen webt die traurigkeit
sie sagten mir
dämmerung
sieh dir das meer an
stimmungsbild
als sich über dem meer die stille erhob
mondregenbogen
das meer legt meine traurigkeit in seine wellen
leere landschaft
als ginge man durch eine tür
in der gewölbten hand
abschweifen
sind nymphen zu ahnen
keine ballade
gewiss
den unsichtbaren himmel sehen
es war
sind zeichen
farbiger statt aschgrau
sind keine götter dir zur seite
31|7
viele farben
vor dem tag
neuanfang
viele worte
die nelken verbreiten friedhofsgerüche
manchmal begreift mich etwas
die nacht ohne morgen
wenn ich dich ansehe
2.
im luftzug der welt
traumzeit-erfüllt
seifenblasen in stiller luft
dekonstruktivismus
es wird zeit etwas anderes kennenzulernen
trotzmütiglich thront sie
auf dem autobahnparkplatz
die geschmolzene kerze
ein neuer komet ist geboren
die nacht der weißen wolke
südlich von uns
kreisförmiger umlauf der erde
verdurstend an der quelle der sehnsucht
sie bleibt nicht in der stadt
in sternschnuppen
ein leberblümchen das der sonne nachblickt
fixierter ort
jeder geht für sich seinen weg
krefeld-uerdingen
seit ascot denkt sie
colmar
sonate testament
im elsass
astutuli
es begab sich …
traumsequenzen
kompositionen die
fünf gerade sein lassen
hüllenlos
bin zwischen den tönen
momentaufnahme in deutschland
fremder
peter pan
frau w.
manchmal auch so
entstanden beim hören von …
per aspera ad astra
gewaschene flussblumen
fasziniert von alvin lucier
forübergend gustaf nagel
die birken verdecken die hochspannungsdrähte
spo
impressionen am teich
zeigen die ursprünglichkeit
schlafen ihrem neu entgegen
kennen den gesang der vögel
wissen um die wartezeit
stehen unverhüllte bäume
in der atemlosen zeit
trauern nicht um das verlorne
wissen dass der ursprung bleibt
wenn der tod die lieder schreibt
hüllen menschen sich in träume
legen fesseln um die freiheit
stellen fragen nach dem sinn
wissen nicht die wartezeit
wann der tod die lieder schreibt
findet jeder seinen ursprung
alle fragen lösen sich
wenn die hüllen von uns fallen
wissen wir um das geheimnis
wenn der tod uns mit sich nimmt
auf trüber brühe
dumpf klingt die kirchenglocke
die säcke über den gesichtern der oleander
angesammelter schlamm
übertretener grenzen
hinter randlosen brillen
uferlos gewordene strömung
schafft neue labyrinthe
orientierungslosigkeit
zur wiederfindung
reichen die restlichen dämme nicht
verlaufene augen
widersprechen sich
neue grundrisse
wissen keine erinnerung
auf tönernen füßen
als ich ihn las
dachte ich
dich
den es
in meinem himmel
längst
nicht mehr gab
weil die tage
anders erwachten
der ewige durst
endlich gestillt
das trockene brot
erstickte mich nicht