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Begleite Luna und ihre Herde durch die Prärie. Endlich hat Lunas Herde eine Futterstelle gefunden! Hier können die Wildpferde trinken und sich die Bäuche vollschlagen. Da macht ihnen eine fremde Herde einen Strich durch die Rechnung. Und als wäre das nicht schon genug, nähert sich am Horizont eine Rauchwolke. Plötzlich sind nicht nur die Mustangs in großer Gefahr. Werden Luna und der junge Hengst Neo es schaffen, ihre Herde in Sicherheit zu bringen? Erlebe ein neues spannendes Wildpferde-Abenteuer! - Band 5 der spannenden Pferde-Reihe für Mädchen und Jungen - Geschrieben aus Sicht der Wildpferde - Das perfekte Geschenk für Pferdefreund*innen - Zum ersten Selberlesen für Erstleser*innen ab 7 Jahren - Großer Lesespaß und schneller Leseerfolg: atemberaubende Farbillustrationen auf jeder Doppelseite - Ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis
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Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Inhalt
Das vergessene Land
Unerwünschter Besuch
Ein neuer Plan
Der Mond muss helfen!
Neo hat eine Idee
Achtung, Feuer!
Das große Fressen
Neue Freunde
Das vergessene Land
Es ist Sommer geworden. Der Wüstenboden ist trocken und rissig. Weit und breit scheint es kein Leben zu geben. Nur Luna und ihre kleine Pferde-Herde ziehen müde über das Land.
„Mir ist ja sooooooo heiß!“, wiehert Hoka. „Können wir Pause machen?“
„Klar“, verspricht Neo. „Wenn wir ein schattiges Fleckchen gefunden haben.“
Luna guckt hoch in den Himmel. Die Sonne steht genau über ihnen. Es ist wirklich sehr warm. Weit und breit gibt es keinen Schatten.
„Ich bin ja soooooo durstig“, wiehert Hoka und lässt die Zunge aus dem Maul hängen. „Können wir etwas trinken? Ganz viel?“
„Klar“, verspricht Neo. „Wenn wir den See erreicht haben.“
Wieder guckt Luna sich um. Auch die anderen Pferde sehen durstig aus. Aber weit und breit hört sie kein Wasser plätschern.
„Ich hab ja sooooo Hunger“, wiehert Hoka und bleibt stehen. „Und überhaupt. Hier gibt es nirgendwo Schatten. Und auch keinen See. Und was zu futtern sehe ich hier auch nicht!“
„Ja, Neo“, mault Mato. „Wir laufen schon den ganzen Tag. Hier gibt es gar nichts!“
Auch die anderen Pferde stellen sich jetzt rund um Neo auf und gucken ihn an.
Ina, die alte Leitstute, sieht besorgt aus. „Ich kann mich an einen Sommer erinnern, als Bull noch unser Leithengst war. Wir sind viele Tage lang gelaufen, ohne Futter zu finden. Lass uns rasten. Die Herde ist müde, Neo.“
„Noch nicht“, wiehert Neo laut. „Seht ihr die Hügel dort? Dahinter liegt vergessenes Land. Die wilden Esel haben mir davon erzählt. Niemand läuft so weit durch die Wüste, deshalb kennt es auch keiner!“
„Und dort gibt es Futter?“, fragt Hoka hoffnungsvoll.
Neo nickt.
„Und auch einen See?“, schnaubt Anu.
Neo nickt noch einmal.
„Und schattige Plätze, an denen wir uns ausruhen können?“, will Luna wissen.
Neo nickt zum dritten Mal.
„Dann nichts wie hin!“ Hoka läuft los. „Hopp, worauf wartet ihr?“
Die Pferde setzen sich in Bewegung. Ganz langsam. Es ist viel zu warm, um schnell zu laufen. Und die Hügel sehen ziemlich weit weg aus. Alle sind müde. Sogar Ska lässt den Kopf hängen.
„Wehe, das stimmt nicht“, brummelt Mato. „Dann mach ich Salami aus Neo.“
Luna stupst ihn an. „Psst! Du weißt genau, dass Neo uns niemals reinlegen würde!“