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Die Auferstehung ist ein geistiger Vorgang der Reinigung und der Erleuchtung, welcher, wenn man ihn bis zu einer bestimmten Intensität bringt, schließlich Auswirkungen bis in das kleinste Atom des physischen Körpers verursacht. Auferstehen heißt, in allen Regionen unseres Wesens für das göttliche Leben Wege zu öffnen, denn die Eigenschaft des Lebens ist, nirgends zu verharren, sondern zu fließen und überall einzudringen, um alles zu erneuern.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2022
Über den Autor
Omraam Mikhaël Aïvanhov war ein großer spiritueller Meister, ein lebendiges Vorbild, ein »Überbringer des Lichts« und ein warmherziger, humorvoller Lehrer, der durch sein selbstloses, zugängliches und brüderliches Verhalten überzeugte.
Er strebte an, alle Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten – so wie ein Bergführer seine Kameraden sicher bis auf den höchsten Gipfel führt.
Das Gedankengut, das Omraam Mikhaël Aïvanhov verbreitet hat, bietet zahlreiche Methoden und einen klaren, begehbaren Weg zu größerer Vollkommenheit und mehr Lebensglück.
In wohltuend einfacher Sprache erklärt er alle wichtigen Zusammenhänge des Lebens und ist gerade bei den Fragen unserer heutigen Zeit wegweisend. Ob es um die Bewältigung des Alltags geht, um das Thema der Liebe und Sexualität oder um tiefgründige philosophische Themen – stets sind seine Antworten überraschend klar und hilfreich.
Kurzbeschreibung
»Das Osterfest –Die Auferstehung und das Leben«Reihe Broschüren – Band 308
Aus dem Französischen übersetztOriginaltitel: La fête de Pâques« Je suis la résurrection et la vie »ISBN 978-2-85566-863-5, Éditions Prosveta S.A.
Die Auferstehung ist ein geistiger Vorgang der Reinigung und der Erleuchtung, welcher, wenn man ihn bis zu einer bestimmten Intensität bringt, schließlich Auswirkungen bis in das kleinste Atom des physischen Körpers verursacht. Auferstehen heißt, in allen Regionen unseres Wesens für das göttliche Leben Wege zu öffnen, denn die Eigenschaft des Lebens ist, nirgends zu verharren, sondern zu fließen und überall einzudringen, um alles zu erneuern.
Da Omraam Mikhaël Aïvanhov seine Lehre ausschließlich mündlich überlieferte, wurden seine Bücher aus stenographischen Mitschriften, Tonband- und Videoaufnahmen seiner frei gehaltenen Vorträge erstellt.
Inhaltsverzeichnis
Über den Autor
Kurzbeschreibung
Inhaltsverzeichnis
Teil 1: Der physische Körper ersteht nicht auf
Teil 2: Dem Lebendigen folgen
Teil 3: Die Auferstehung und der Frühling in uns
Vom selben Autor – Reihe Gesamtwerke
Vom selben Autor – Reihe Izvor
Vom selben Autor – Reihe Broschüren
Vom selben Autor – Biografien, Bildbände, Übungsbücher
Copyright
Teil 1: Der physische Körper ersteht nicht auf
Weihnachten und Ostern, die Geburt und die Auferstehung von Jesus, sind die zwei Hauptfeste der Christen. Das erste findet am Beginn des Winters statt, und das zweite ist im Frühling. Warum…? Man weiß nichts Genaues über die Geburt von Jesus, und das Osterfest ändert sein Datum jedes Jahr, da man es am Sonntag, der auf den ersten Vollmond im Frühling folgt, feiert. Womit stimmen diese Zeitpunkte also überein?
In Wirklichkeit muss uns der Platz von Weihnachten und Ostern im Kalender verstehen lassen, dass diese Feste symbolisch und in Verbindung mit dem Leben der Natur zu interpretieren sind. Diejenigen, die vor langer Zeit das Datum festgelegt haben, besaßen eine große Wissenschaft. Sie kannten die Verbindungen, die zwischen den Manifestationen der menschlichen Seele und den Erscheinungen in der Natur, die wie die Seele von göttlicher Essenz ist, existieren. Sie hatten tief über das Leben von Jesus und seine Lehre nachgedacht und verstanden, dass, als er sich mit dem kosmischen Prinzip des Christus identifiziert hatte, in ihm ein ideales Zusammentreffen von dem spirituellen Leben und dem der Natur, dem Leben des Universums stattgefunden hatte.
Und dann sind andere gekommen, Theologen, Päpste, Kardinäle, und es mag sein, dass sie es nicht richtig verstanden hatten, es mag sein, dass sie nicht verstehen wollten, und sie machten keinen Unterschied mehr zwischen dem Menschen Jesus und den kosmischen Realitäten, deren lebendiger Ausdruck er geworden war, als er sich mit dem Christus identifiziert hatte. Sie verwechselten, was der physischen Welt angehört und was der Welt der Symbole angehört. Und wenn die Christen noch immer ein so starkes Bedürfnis haben, etwas Wunderbares im Leben von Jesus zu sehen (seine Geburt durch das Einwirken des Heiligen Geistes und seine Auferstehung drei Tage nach seinem Tod), dann, weil sie noch nicht gelernt haben, was das spirituelle Leben wirklich ist und wie es mit dem Leben der Natur verbunden ist.
Indem sich das Christentum so deutlich wie möglich von dem Heidentum, das sich durch den Kult der Naturkräfte kennzeichnete, unterscheiden wollte, hat es das lebendige Band mit dem Universum durchtrennt. Deshalb entgeht den Christen jetzt noch immer der tiefe Sinn ihrer Religion. Sie feiern die Geburt von Jesus am 25. Dezember, sie feiern seine Auferstehung im Frühling, und viele wissen nicht einmal warum. Nur einige Eingeweihte, die die wahre Wissenschaft der Symbole besitzen, sehen in der Geburt und in der Auferstehung von Jesus Vorgänge, die in Beziehung mit dem kosmischen Leben stehen und die somit eine universelle Bedeutung haben.