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Justus, Peter und Bob sind beste Freunde und Detektive! Zusammen haben die drei ??? schon viele knifflige Fälle gelöst. Film ab im Spukhotel! Justus, Peter und Bob sind an einem ganz besonderen Ort untergebracht. Hier wird ein cooles Musikvideo gedreht: Schauspieler spielen Geister und unheimliche Spukerscheinungen. Noch nicht gruselig genug? Plötzlich verschwindet eine wertvolle Gitarre aus der Band. Haben sich vielleicht doch echte Gespenster unter die Schauspieler gemischt? Die drei ??? gehen geheimnisvollen Hinweisen nach und begeben sich in Gefahr. Kinder ab acht Jahren werden zum vierten Ermittler. Sie lösen Rätsel, sammeln Beweise und entscheiden die weiteren Schritte mit: Wie geht die Geschichte aus? Welche Spur führt zum Ziel?
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Seitenzahl: 75
Veröffentlichungsjahr: 2025
Die drei ??? Dein Fall, Das Spukhotel
1.000 Spuren. Du hast die Wahl!
Boris Pfeiffer
© Udo Smialkowski
KOSMOS
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Umschlagsabbildung: © Udo Smialkowski
© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Pfizerstraße 5–7, 70184 Stuttgart
kosmos.de/servicecenter
Alle Rechte vorbehalten
ISBN 978-3-440-51057-5
E-Book-Konvertierung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig
Cover
Titel
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Hauptteil
Impressum
Liebe Leserin, lieber Leser
Personen in diesem Buch
Anfang der Geschichte...
du kennst die drei ??? und weißt, was dich in diesem Buch erwartet? Ein spannender Fall mit mir und meinen Freunden Justus und Peter? Stimmt genau! Aber das ist noch nicht alles. Denn in diesem Buch sind einfach viel zu viele Spuren ausgelegt. Tausend Hinweise, lauter Verdächtige – und die Zeit drängt! Da kann selbst ein Meisterdetektiv ins Schwitzen geraten. Deshalb brauchen wir deine Hilfe: Welche Spur ist wichtig, welche führt in die Irre? Wie würdest du entscheiden? Du hast es in der Hand, ob und wie wir den Fall lösen werden! Denn du bestimmst, wie und wo die Geschichte weitergeht. Aber denke gut nach, bevor du eine Entscheidung triffst. Denn nicht jede Spur führt zur Lösung des Falls!
Viel Spaß und viel Erfolg
beim Miträtseln wünscht dir
Bob Andrews (das rote ?)
© Steffen Gumpert
Tante Mathilda
Giovanni, der Eisverkäufer
Skinny Norris, der Erzfeind der drei ???
ein gruseliger, einäugiger Portier
die coole Sängerin Icy Bic
die Schlagzeugerin Micy
die Bassistin Spicy
eine sehr unfreundliche Kamerafrau
ein gemeiner Dieb
… und natürlich die drei ??? & du
»Giovanni, ist das Ihr Ernst?« Justus starrte den italienischen Eishändler, der sein Geschäft auf dem Marktplatz von Rocky Beach führte, mit offenem Mund an. »Ein Spukhotel?«
»Aber ja! si, das ist vero, also wahr …«, rief Giovanni, der es wie immer mit seinem italienischen Akzent übertrieb. Natürlich konnte Giovanni hervorragend Englisch, doch es gefiel ihm, sich als waschechter Italiener darzustellen. »Dann schmeckt den Kunden mein Eis noch italienischer!«, behauptete er immer.
»Und was sollen Sie in diesem Hotel machen?«, fragte Bob. Er stand neben Justus und vergaß vor Aufregung, an seinem Eis zu lecken.
»Vergiss nicht dein Eis!«, rief der Italiener. »Sonst hast du gleich nur noch eine klebrige süße Masse in der Hand.«
»Das passt doch gut zu einem Spukhotel, Giovanni«, grinste Peter. »Dort laufen bestimmt auch schleimige Monster durch die Gegend.«
Giovanni lachte laut auf. »Ja, bestimmt. Denn dort wird ein Videoclip mit einer Musikband gedreht, bei dem Geister mitspielen sollen. Und weil meine Eisdiele so berühmt geworden ist in ganz Kalifornien, soll ich viele gewaltige Eisbomben dorthin liefern.«
Justus, Peter und Bob liebten Giovannis Eisbomben. Das spezielle Speiseeis hatte eine halbkugelige Form und ähnelte einer Torte.
»Was suchen denn Ihre Eisbomben in einem Videoclip für eine Band?«, wunderte sich Bob.
Giovanni lächelte. »Es geht um einen neuen Song mit dem Titel Spooky Love.«
»Unheimliche Liebe«, meinte Bob. »Das klingt gut. Nicht so typisch kitschig. Aber was hat das mit Eis zu tun?«
»Es ist die Band der Sängerin Icy Bic«, erklärte Giovanni.
Peter riss den Mund auf. »Icy Bic macht ihr neues Video mit Ihren Eisbomben? Das ist eine total angesagte Sängerin. Die kennt jeder …«
Giovanni lächelte zufrieden. »Richtig! Mein Eis bringt die Geisterherzen zusätzlich zur Musik so richtig zum Schmelzen! Und wenn das keine gute Werbung für mich ist.«
»Eisbomben«, seufzte Justus. »Müssen die am Ende vielleicht alle aufgegessen werden?«
Giovanni nickte. »Wie ich gehört habe, kommt in dem Musikvideo ein verliebter Geist mit den Eisbomben und will mit ihnen das kalte Herz seiner Geisterliebe erobern. Gespensterliebe eben. Und am Ende sollen sie gegessen werden.«
»Eiskalte Eisbomben im Musikvideo!« Peter lachte laut auf. »Da haben Sie ja fast so einen Job wie mein Vater beim Film.«
»Dein Vater ist Spezialist für Spezialeffekte, nicht wahr?«, fragte Giovanni. »Ja«, bestätigte Peter. »Wir waren schon öfter mit ihm bei einem Dreh. Er ist wirklich gut in seinem Fach.«
© Udo Smialkowski
»Wirklich gut in meinem Fach bin ich auch«, erklärte Giovanni. »Aber ich habe nur zwei Hände. Und darum bitte ich euch, kommt mit! Ich brauche Helfer. 100 Eisbomben trage ich nicht allein. Und ich habe mir gedacht, ihr drei seid aufgeweckte Jungen und es könnte euch Spaß machen, mir bei der Sache zu helfen. Dazu gibt es eine Übernachtung im Spukhotel umsonst. Ich habe sogar schon ein Zimmer für euch.«
»Das ist ja der Oberhammer!«, freute sich Peter.
»Da müssen wir natürlich erst zu Hause fragen«, erklärte Justus. »Wo und wann soll das denn genau stattfinden?«
»Morgen Abend in Topanga Beach«, rief Giovanni. »Ich habe mir extra einen großen Kühlwagen gemietet für die Lieferung.«
»Da waren wir schon öfter«, nickte Justus. »Zuletzt mit meinem Onkel Titus. Der hat dort ein paar Wertstoffe gekauft.«
»Oh ja, und wir mussten sie auf den Schrottplatz schleppen«, stöhnte Peter. »Und aufbauen!«
»Und dann …«, seufzte Bob, »… wollte Tante Mathilda noch, dass wir gleich den ganzen Schrottplatz aufräumen. Das war eine Heidenarbeit.«
»Diesmal wird es nicht zu viel Arbeit«, erklärte Giovanni. »Wenn jeder von uns mithilft, ist es schnell erledigt. Nur für mich allein wäre es zu viel. Und natürlich packe ich auch ein paar Eis für euch mit in den Kühlwagen, damit ihr unterwegs gut versorgt seid.«
»Cool und lecker«, meinte Peter. »Aber was hat es denn mit diesem Spukhotel auf sich?«
Giovanni zuckte die Schultern. »Ist wie in jedem alten Hotel und jeder alten Burg. Da sind doch immer überall Geister.«
»Nein«, sagte Justus. »Normalerweise sind in verlassenen Gebäuden gar keine Geister. Denn Geister gibt es überhaupt nicht.«
Giovanni lachte. »Aber die Leute sagen, in dem Hotel gibt es Geister. Mir ist es egal. Ich kümmere mich nicht um fantasmi, wie sie auf Italienisch heißen. Und wenn die fantasmi Eis essen wollen, habe ich genug dabei. Hauptsache, es sind keine Geister, die mein Eis zum Schmelzen bringen.«
Bob musste nun auch lachen. »Von Eisschmelzgeistern habe ich noch nie gehört. Gibt es denn eine Internetseite von dem Hotel?« Er zog sein Handy hervor und sah nach.
© Udo Smialkowski
»Oh ja, da ist es. Spukhotel in der Little Maine Street.«
Giovanni lächelte. »Also, habt ihr Lust?«
Justus grinste. »Klar, das klingt prima. Und Sie dürfen uns wirklich einfach so mitbringen?«
»Ja«, nickte Giovanni. »Ist schon alles paletti!«
»Dann sind wir dabei«, rief Justus. »Wir fragen noch unsere Eltern beziehungsweise ich meine Tante und meinen Onkel.«
»Macht das!«, nickte Giovanni. »Und wenn ich nichts Gegenteiliges von euch höre, hole ich euch morgen früh am Schrottplatz deines Onkels ab.«
»Das trifft sich super«, freute sich Bob. »Heute ist Freitag und wir können das Wochenende im Spukhotel verbringen.«
»Ihr wollt also wirklich in ein Spukhotel?«, murmelte Peter. Aber dann fügte er hinzu: »Okay, Spukhotel mit Eisbomben und Icy Bic, das ist dann vielleicht doch nicht zu unheimlich.« Er wandte sich seinem Fahrrad zu. »Dann fragen wir jetzt alle zu Hause und treffen uns später am besten bei Justus und übernachten dort.«
»Gute Idee!«, fand Justus und flüsterte dann: »Und ich fahre davor noch an der Kaffeekanne vorbei und hole unsere Detektivausrüstung.«
»Für Eisbomben?«, wunderte sich Peter.
»Für das Spukhotel«, erklärte Justus. »Ich meine, genau wissen wir ja nicht, was uns da vielleicht erwartet. Und Vorsorge ist doch immer besser als eine fiese Überraschung.«
Wenn die drei ??? die Erlaubnis von ihren Verwandten erhalten sollen, lies hier weiter
Wenn Tante Mathilda nicht sehr begeistert von der Idee sein soll,lies hier weiter.