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Schneller, schneller! Das Wochenende im Biker-Downhill-Camp ist genial. Drops, Trails, Freestyle, Action: Justus, Peter und Bob können ihr Glück kaum fassen. Doch statt Sport gibt es im Camp bald schlechte Laune: Räder werden vermisst. Wer hat sie gestohlen? Die drei ??? haben einen neuen Fall! Sie helfen der Tochter der Parkbesitzer, ihr Bike zurück zu bekommen. Wie? Bei ihren Ermittlungen hilft ihnen Onkel Titus weiter. Gemeinsam stellen sie dem Dieb eine Falle. Ein rasanter Fall mit den Freunden aus Rocky Beach. Gemeinsam ermitteln sie mit Humor, scharfem Verstand und ungewöhnlichen Detektiv-Methoden.
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Seitenzahl: 74
Veröffentlichungsjahr: 2025
Die drei ??? Kids SOS im Bike-Park
Boris Pfeiffer
KOSMOS
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»SOS im Bike-Park« ist der 103. Band der Reihe »Die drei ??? Kids«.
Umschlagsabbildung: © Oliver Ferreira, Hamburg
© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Pfizerstraße 5–7, 70184 Stuttgart
kosmos.de/servicecenter
Alle Rechte vorbehalten
ISBN 978-3-440-51055-1
E-Book-Konvertierung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig
Cover
Titel
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Hauptteil
Berg-Haie
Voll wow!
Blaue Piste
Missy Air
Spurensuche
Aus der Traum?
Schwieriger Fall
Nadel im Heuhaufen
Nachts sind alle Katzen grau
Ein guter Köder
Auf der Lauer
Jagd am Berg
©
BORIS PFEIFFER ist 1964 geboren, im selben Jahr wie Die drei ???. Er arbeitete zunächst als Theaterregisseur und studierte Drehbuchschreiben. Neben zahlreichen Die drei ??? Kids-Bänden hat er Unsichtbar und trotzdem da!, Die Akademie der Abenteuer, Das Wilde Pack und einige Jugendromane geschrieben. Seine Bücher sind bislang in acht Sprachen übersetzt. Seit 2012 gibt es in Eberswalde die Boris-Pfeiffer-Schulbibliothek. Zusammen mit den Kids-Clubs der deutschen Fußballbundesliga, der Stiftung Fairchance und den Berliner Schulpaten setzt er sich für die Verbesserung der Lesefähigkeiten von Kindern ein.
Mehr über Boris findest du unter borispfeiffer.de
Peter Shaw machte große Augen. »Echt?«, rief er aufgeregt. »Heißen die wirklich so? Wie Mark the Shark? Sind das vielleicht Verwandte von dem weltberühmten Spitzenschwimmer?« Peter japste nach Luft. »Ich meine, um beim Downhill gut zu sein, gehört doch sportlich gesehen genauso viel dazu wie beim Schwimmen.«
Bob Andrews lachte. »Du musst es ja wissen, schließlich bist du in beiden Sportarten unser Ass.«
Der Sportlichste der drei ??? grinste verlegen. »Na ja, beim Wettkampf gegen Justus und dich heißt das ja nicht so wirklich viel, wenn ich mal gewinne.« Er hielt inne und schüttelte entschuldigend den Kopf. »Also, äh … ich wollte euch natürlich nicht beleidigen.«
»Mach dir deswegen keinen Kopf, Zweiter«, antwortete der Anführer der drei ??? gelassen. Justus Jonas lächelte. »Dass du ein bisschen schneller bist in so ziemlich allem, was man unter dem Schlagwort sportliche Betätigung betrachten kann, steht sowohl für Bob als auch für mich außer Frage.« Plötzlich legte Justus nachdenklich Daumen und Zeigefinger an seine Unterlippe und knetete sie einmal kräftig durch. Das tat er oft, wenn er konzentriert nachdachte. »Wobei ich gerade überlege, ob wir nicht Denksportaufgaben in den Bereich sportliche Betätigung dazunehmen sollten? Dann landest du nämlich hin und wieder auch mal nicht auf dem ersten Platz.«
Bob Andrews kicherte. »Stopp, Freunde! Ihr müsst euch nicht gegenseitig beweisen, wie gut ihr seid. Die Wahrheit ist ja wohl immer noch die: Nur zusammen sind die drei ??? ein unschlagbares Team. Und da gehört ihr beide genauso dazu wie ich.«
Der Dritte der drei ??? sah seine Freunde durch seine Brillengläser an. »Und wenn ich es mir recht überlege, war ich es doch wohl, der den Wochenendausflug in das Downhill-Camp vorgeschlagen hat. Weil ich nämlich im Gegensatz zu euch beiden regelmäßig die Jugendzeitungen in der Bibliothek studiere und genau deswegen auf solche Spezial-Angebote stoße.«
Peter sah Justus an und zwinkerte ihm bedeutungsvoll zu. Dann sagten die beiden wie aus einem Mund: »Ohne Bob wären wir Schrott!«
Die Freunde brachen in Gelächter aus und klatschten sich ab.
Als Peter wieder Luft bekam, fragte er erneut: »Aber heißen die Besitzer des Parks wirklich Spitz mit Nachnamen? Es gab einmal einen Schwimmer Mark Spitz. Er ist ehemaliger Schwimmweltmeister und hat bei einer einzigen Olympiade sieben Goldmedaillen geholt.«
»Das stimmt«, bestätigte Justus. »In beiden Fällen! Mark Spitz hat sieben Medaillen geholt. Und die Besitzer des Downhill-Camps heißen tatsächlich Spitz.«
Die drei ??? saßen in ihrem Geheimversteck, der Kaffeekanne, und sahen sich einen Werbekatalog an. Diesen hatte Bob im Internet bestellt, nachdem er die Anzeige gelesen hatte. Der Katalog war heute früh bei ihm angekommen, weswegen sich die Freunde sofort in der Kaffeekanne getroffen hatten.
© Oliver Ferreira
Die Kaffeekanne war natürlich nicht wirklich eine Kaffeekanne, sondern ein stillgelegter Wassertank für Dampflokomotiven. Dieser stand gut versteckt an einer verlassenen Bahnstrecke am Waldrand. Die drei Detektive hatten den Tank zum Geheimversteck und ihrer Kommandozentrale ausgebaut. Niemand außer ihnen kannte den gut verborgenen Ort.
Bob nickte aufgeregt. »Die Besitzer des Downhill-Camps heißen wirklich so. Nämlich Valery und Edward Spitz. Ob sie mit Mark the Shark verwandt sind, steht allerdings nicht in ihrem Katalog. Im Übrigen bezweifele ich stark, dass wir in ihrem Bike-Park zum Schwimmen kommen werden. Schließlich liegt der ziemlich weit weg vom Ozean. Die Sportanlage ist in den Bergen und dort gibt es tolle Freeride- und Downhillstrecken.«
»Und einen Schlepplift bergauf gibt es auch«, fügte Justus zufrieden hinzu. Er beugte sich über den Katalog und tippte auf ein Farbfoto. »Das sieht fantastisch aus!«
Peter blies die Backen auf. »Wir werden ja wohl keinen Schlepplift brauchen. Freunde, ich will den Berg runter- und auch wieder hochfahren. Und zwar nur auf meinem Bike.«
»Übertreib es nicht gleich, Zweiter«, mahnte Justus. »Du weißt sehr gut, wie schwer gute Downhill-Bikes sind.«
»Übertreib du es nicht, Erster«, gab Peter zurück. »Erstens wiegt so ein gutes Teil heute nur noch 15 bis 20 Kilogramm. Aus Carbon sogar noch weniger. Und außerdem müssen die Räder schwer sein. Eben weil es Downhill-Bikes sind und die wahnsinnig stabil und sehr gut gefedert sein müssen, um die hohen Belastungen der Abwärtsfahrten auszuhalten.«
© Oliver Ferreira
»Genau deswegen aber«, nickte Justus, »kommen selbst Geübte mit ihnen nun einmal einen steilen Hang nicht nach oben. So viele Kilos schleppt man schon in einem Rucksack auf dem Rücken nicht einfach mal bergauf. Da hilft dir auch eine noch so gute Gangschaltung nicht.«
»Schon gar nicht in unebenem Gelände, wo du sehr mit deinem Gleichgewicht zu kämpfen hast«, stimmt Bob zu.
Peter lachte. »Ja, ja, ja! Ich weiß ja, dass solche Schlepplifte beim Downhill super sind. Darum heißt der Sport ja auch Downhill und nicht Uphill! Aber wir sollten gut trainieren, damit ihr beide am Ende des Trainings wenigstens einmal versuchen könnt, locker nach oben zu strampeln.«
»Womit wir wieder am Anfang unseres Gesprächs angekommen wären, nämlich bei unserem Supersportler Peter Shaw«, grinste Justus. »Könnte es sein, dass du die Sache ein wenig zu übertrieben angehst, Zweiter?«
Peter ballte vergnügt die Fäuste. »Bestimmt nicht! Ehrlich, Freunde, wenn es Schwimmflügel für Biker gäbe, die einen den Berg hochtragen, würde ich euch beiden sofort jedem ein Paar schenken.«
Bob schlug sich vor den Kopf. »Schwimmflügel für Downhill-Biker!«, rief er. »Peter, manchmal übertreibst du wirklich!«
»Ich bin eben ein fantasievolles Fragezeichen, wenn es um Sport geht«, lachte Peter. »Und ich bin sicher, wir werden genug Adrenalin im Körper haben, um im Bike-Camp alles zu geben. Und auch wenn die Betreiber keine Verwandten von Mark the Shark sein sollten, können wir immer noch echte Berg-Haie werden. Und darum, Freunde: Auf ins Downhill-Camp. Mal sehen, ob wir euch beide dort nicht doch in Spitzenform kriegen!«
»Einverstanden!«, lachte Justus. »Wir treffen uns morgen früh um sieben auf dem Schrottplatz. Von dort bis zum Camp sind es mit dem Rad bestimmt zwei Stunden oder mehr. Aber vielleicht schaffen wir es ja auch schneller.«
Justus überlegte. »Ich habe da eine gute Idee. Vielleicht kann uns Onkel Titus hinbringen.«
Glücklicherweise war Justus’ Onkel tatsächlich bereit, die drei ??? zu fahren.
»Das liegt ja doch ein ganzes Stück hinter Rocky Beach und dann auch noch in den Bergen«, meinte er am nächsten Morgen nach einem Blick auf die Karte. »Da fahre ich euch gerne hin. Zumal ihr auf dem Weg dorthin mit euren Fahrrädern wohl nicht besonders gut bedient wärt.«
»Das hast du haarscharf erkannt, Onkel Titus«, jubelte Justus. »Danke!«