Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm - S. J. King - E-Book

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm E-Book

S. J. King

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Beschreibung

Action-geladene Zeitreise zum Bau des Eiffelturms • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten Erstleser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriff einfach erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. In diesem spannenden Buch zum Lesen-Üben ist der Bau des Pariser Eiffelturms in Gefahr: Kaum steht der halbe Turm, fehlt von den Bauplänen jede Spur! Jetzt liegt es an den Zeit-Agenten Hannah und Alex, die Lage zu retten und den Lauf der Zeit zu bewahren. Eine wilde Verfolgungsjagd über die Weltausstellung von 1889 beginnt! Begleitet die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe "Die Zeit-Agenten". Jeder Band ist in sich abgeschlossen, sodass sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden und die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.

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EPUB

Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2025

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D ZeitAgenten
Jagd um den Eiffelturm
ie
S. J. King
Inhalt
Kapitel 1: Tickets für zwei
Kapitel 2: Die kleine Bäckerei
Kapitel 3: Oben auf dem Turm
Kapitel 4: Gestohlen!
Kapitel 5: Hilfe aus der Ferne
Kapitel 6: Tickerjagd
Kapitel 7: Schokocreme
Kapitel 8: Postkarte aus Paris
4
18
38
52
68
78
94
104
Der Eiffelturm
Gustave Eiffel
Weltausstellungen
Quiz
Begriffe
Quiz-Antworten
116
118
120
122
124
127
Tickets für zwei
Kapitel 1
„Hey, schau mal!“, rief Hannahs Dad,
der gerade aus dem Obstgarten kam.
„Die Pfirsiche werden saftig und reif!“
Er warf ihr einen zu.
Hannah fing den Pfirsich geschickt
auf. Er war fest und flaumig und warm
von der Sonne. Im Schatten der Veranda
4
wog sie ihn in der Hand. Die Veranda
führte einmal um ihr Haus herum. Schon
ihr ganzes Leben wohnte Hannah auf
dieser Farm. Sie gehörte ihrer Familie
in New Jersey an der Ostküste der USA.
Und am liebsten war sie draußen, wo der
Sommerwind ihr den süßen Pfirsichduft
zufächelte.
Der Tisch, an dem sie saß, war zum
Schutz mit Zeitungspapier bedeckt. Hier
wurde ständig gemalt, geschnippelt und
geklebt. Gerade baute sie einen Miniatur-
Wolkenkratzer aus Lollistielen und
Pappe. Als Nächstes wollte sie Gesichter
auf kleine Rechtecke malen, die sie aus
gebrauchten Verpackungen ausgeschnitten
hatte. Die würden tolle Fenster abgeben.
„Und dann habe ich hier auf dem
Land meinen eigenen Wolkenkratzer“,
sagte Hannah zu sich selbst und hob den
Pfirsich an den Mund. Gerade
wollte sie hineinbeißen, als sie
feststellte, dass die Zeiger an
ihrer Agentenuhr sich drehten.
Ihr Herz schlug höher. Ein
Abenteuer stand bevor!
6
Zusammen mit Kindern aus aller Welt
gehörte Hannah zum Geheimclub der
Zeit-Agenten. Ein Bösewicht namens
Mora pfuschte immer wieder in der Zeit
herum und versuchte, die Geschichte in
die falsche Richtung zu lenken. Deswegen
reisten die Zeit-Agenten in die Vergangen-
heit und sorgten dafür, dass die Geschichte
genau so ablief, wie sie sollte.
Was hat Mora denn jetzt schon wieder vor?,
fragte sich Hannah, klappte das Ziffern-
blatt hoch und drückte auf einen der
Knöpfe. Prompt drehten die Zeiger sich
immer schneller, und alles um sie herum er-
starrte. Die Blätter an den Bäumen regten
sich nicht mehr, die Vögel verstummten
und zwei blau gepunktete Schmetterlinge
blieben mitten in der Luft stehen.
7
Ein bunter Wirbel in allen Regen-
bogenfarben hüllte Hannah ein. Sie hob
vom Stuhl ab, während der Farbwirbel
sich in strahlend weißes Licht verwan-
delte. Niemand sah ihr Verschwinden
und niemand würde sich um sie sorgen,
weil die Zeit inzwischen stillstand.
Im nächsten Moment spürte sie, wie
ihre Füße wieder festen Boden berühr-
ten. Das weiße Licht verblasste und sie
stand in einem prächtigen Museum.
Auf Regalen und in gläsernen Vitrinen
drängten sich uralte Ausstellungsstücke,
von einer winzigen römischen Glasperle
bis zum Seidenrock einer neugeborenen
Prinzessin im 18. Jahrhundert.
Das hier war die Zeitkapsel, das
Hauptquartier der Zeit-Agenten.
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„Hannah hier!“, rief sie.
Sie hörte ein leises Knar-
zen und sah auf zu der großen
Kuckucksuhr. Wahrscheinlich war
gerade ihre Bewohnerin aufgewacht.
Tatsächlich öffnete sich da das rote
Türchen und ein helläugiger Vogel
streckte den Kopf heraus.
„Hallo Tempo!“, grüßte Hannah.
„Kuckuck!“
„Wie schön, dich zu sehen“, sagte
Hannah, als Tempo mit fröhlichem Ge-
zwitscher auf ihre Schulter gef logen
kam. Der kleine Vogel war ein
guter Freund der Zeit-Agenten und
bei all ihren Abenteuern dabei.
Plötzlich blitzte es weiß und die
nächste Zeit-Agentin traf ein.
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„Sarah hier!“, rief ein Mädchen mit
einem hübschen rosa Kopftuch. „Hallo,
Hannah! Hallo, Tempo! Ich schreibe nur
noch schnell meine Idee für eine neue
Geschichte auf …“ Sie kritzelte etwas in
ihr Notizbuch. Sarah schrieb liebend gern!
Tempo flog auf das kleine Sims
vor ihrer roten Tür und beobach-
tete das Kommen der anderen.
Blitz! Blitz!
Fast gleichzeitig kamen zwei
Jungen an. Der eine trug ein
T-Shirt mit einem Muster aus
Meerestieren. „Lucas hier!“, rief er.
„Neues T-Shirt?“ Hannah
wusste, dass er es selbst gestaltet hatte.
Lucas war ein großer Modefan. „Sieht
toll aus!“, lobte sie.
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„Paul hier!“, trällerte der andere
Junge, ein begabter Musiker. Über seiner
Schulter hing seine Lieblingsgitarre.
Blitz!
„Rosa hier!“, meldete sich ein Mädchen
im Trainingsanzug. Ihre zusammen-
gebundenen Fußballschuhe hingen ihr
um den Hals.
Blitz! Blitz!
„Alex hier!“
„Min-Jun hier!“ In seiner Brusttasche
steckten eine Tube Kleber und ein Pinsel.
Er hatte wohl gerade an einer der win-
zigen Modellfiguren gearbeitet, die er so
gerne bastelte. „Mmh, irgendetwas riecht
hier köstlich“, schwärmte Min-Jun.
Alex lachte. „Das dürfte ich sein!
Ich habe gerade Marmeladentörtchen
12
gebacken.“ Er kochte und backte mit
Begeisterung.
Blitz!
„Jasmin hier!“ Sie sah gehetzt aus.
„Bin ich die Letzte? Ich habe gerade ein
neues Programm geschrieben und aus-
probiert. Es hat geklappt!“
In der Mitte der Zeitkapsel stand eine
leere Glasvitrine. Als die Zeit-Agenten
sich im Kreis darum aufstellten, gab es
einen Blitz, und plötzlich waren da zwei
kleine Kartonkärtchen. Rosa öffnete den
Riegel und nahm sie heraus.
„Eintrittskarten für die ... Exposition
Universelle“, las sie vor. „Was das wohl
heißt?“
„Ich weiß es“, meldete sich Hannah.
„Wir haben in Geschichte gerade Frank-
reich durchgenommen. Das war eine
Weltausstellung, auf der die Menschen
sich alle möglichen Objekte und Er-
findungen ansehen konnten. Das war
im 19. Jahrhundert in Paris.“
„Oooh“, entfuhr es Paul. „Irgendwer
geht für eine Mission nach Paris. Nur
wer?“
Die Zeit-Agenten sahen zu
Tempo hinauf. Der Kuckuck
f log los, umrundete einmal den
Raum und ließ sich dann auf
Hannahs Schulter nieder.
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„Ich wurde ausgewählt!“ Sie strahlte
vor Freude. „Und wer kommt mit?“
Noch einmal umrundete Tempo den
Raum, dann landete sie auf Alex.
„Ich begleite Hannah!“, schrie er.
„Wow! Nach Frankreich!“ Alex war in
Neuseeland zu Hause, auf der anderen
Seite der Weltkugel und sehr weit weg
von Europa.
„Die werdet ihr brauchen“, sagte Rosa
und reichte Hannah die Tickets. „Ihr