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Von den Fans lange ersehnt – jetzt endlich da: das Kochbuch zum erfolgreichen Format "Schnelle Nummer". Mit leichten Blitz-Gerichten will TV-Koch und Bestsellerautor Steffen Henssler Kochmuffel zurück an den Herd bringen, denn aus fast allen Lebensmitteln lässt sich eine "schnelle Nummer" machen. Vorgestellt werden Gerichte, die ruck, zuck fertig sind und nicht länger als 25 Minuten dauern. Schnell wird's auch durch Tipps und Tricks in Sachen Küchenorganisation und Koch-Know-How. Eine Speed-Anleitung mit Gelinggarantie für alle, die gerne kochen und trotzdem noch Zeit für andere Dinge im Leben brauchen. Die schnelle und raffinierte Alltagsküche bringt jeden Tag Genuss auf den Tisch!
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Seitenzahl: 74
Veröffentlichungsjahr: 2021
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© eBook: 2021 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München
© Printausgabe: 2021 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München
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Projektleitung: Simone Kohl
Lektorat: Alexandra Bauer (textwerk, München), Karin Leonhart für textwerk, München
Covergestaltung: Favoritbuero, Buero für Gestaltung
eBook-Herstellung: Christina Bodner
ISBN 978-3-8338-7947-0
1. Auflage 2021
Bildnachweis
Coverabbildung: Frank von Wieding
Fotos: Frank von Wieding; Shutterstock, Tanya Sid; Shutterstock
Syndication: www.seasons.agency
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Anzahl der Zutaten
Zubereitungszeit in Minuten
Vegetarisch
»Hensslers Schnelle Nummer« – ein Begriff, der sich mittlerweile in der Kochwelt etabliert hat, den ich aber tatsächlich bereits 2009 bei der TV-Show Die Küchenschlacht zum Leben erweckt habe. Auch in der Sendung Topfgeldjäger ergatterte die »Schnelle Nummer« einen festen Platz und wurde zum Zuschauerliebling.
Die »Schnelle Nummer« schwirrt also schon seit einigen Jahren in meinem Kopf rum, tauchte immer mal wieder auf und wurde zum ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 dann so richtig präsent: Genügend Zeit zum Kochen war da ja vorhanden … Die kurzen Kochvideos, die zu der Zeit entstanden und für jedermann einfach und fix nachzukochen sind, fanden immer häufiger ihren Weg in meine Social-Media-Kanäle. Und schnell zeigte sich, dass die »Schnelle Nummer« richtig großen Zuspruch fand. Deshalb machte ich mich dran und entwickelte mit meinem Team die Website www.hensslers-schnelle-nummer.de, um neben YouTube, Instagram und Facebook eine Plattform anbieten zu können, auf der sich alle Videos inklusive der Rezepte befinden und die für jeden leicht zugänglich ist.
Der nächste Schritt war dann – auch aufgrund der vielen Nachfragen – sofort klar: Ein Buch musste her. Et voilà: Hier ist es nun! »100 Schnelle Nummern«, die es so bisher noch nicht gab und online in dieser Form auch nicht zu finden sind. Ich habe mich dabei total ausgetobt und in alle Richtungen gedacht. Das Kochbuch bietet für jeden Geschmack ausreichend Auswahl und ist easy in der Anwendung, da alle Gerichte in Kategorien unterteilt sind – ganz nach dem Motto: »Keep it simple.«
Die »Schnelle Nummer« ist für mich ein absolutes Herzensprojekt, das richtig Bock macht und ich auf alle Fälle weiterhin verfolgen werde. Aber jetzt heißt es erst mal: Viel Spaß mit den Rezepten. Ran an den Herd, einfach loslegen und guten Appetit!
Ahoi, euer
125 ml Mirin (süßer Kochsake)
250 ml Geflügelbrühe
125 ml Sojasauce
125 g Zucker
20 g Maisstärke
Den Mirin in einem Topf zum Kochen bringen. Die übrigen Zutaten bis auf die Maisstärke mit 125 ml Wasser dazugeben und 2 Minuten köcheln lassen.
Die Maisstärke in wenig kaltem Wasser auflösen, zur Teriyakisauce geben und einmal aufkochen lassen, bis die Sauce bindet.
2 große mehligkochende Kartoffeln
2 Tomaten
2 Kugeln Mozzarella
10 Basilikumblätter
2 TL alter Balsamico
Salz
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Rapsöl
Weizenmehl
Olivenöl
Die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vermengen.
In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und darin 2 etwa 15 cm große Rösti goldbraun braten.
Inzwischen Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und die Tomatenscheiben von einer Seite mit Mehl bestäuben.
Die fertig gebratenen Rösti auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf zwei Tellern anrichten. Die Tomaten auf der bemehlten Seite zusammen mit dem Mozzarella nur von einer Seite in derselben Pfanne kurz und heiß anbraten.
Tomaten- und Mozzarellascheiben mit der angebratenen Seite nach oben auf den Rösti anrichten – mit Salz und Pfeffer würzen. Die Basilikumblätter grob zupfen, auf den Rösti verteilen und mit altem Balsamico und Olivenöl beträufeln.
Um das Gericht zu perfektionieren, die Hälfte der geriebenen Kartoffeln in die Pfanne geben, mit Mozzarella belegen, mit den restlichen geriebenen Kartoffeln verschließen. So könnt ihr eine krosse Rösti mit flüssigem Mozzarellakern braten!
2 große mehligkochende Kartoffeln
200 g Lachsfilet
½ süßsäuerlicher Apfel
1 EL Schnittlauchstifte
2 EL Crème fraîche
Salz
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Rapsöl
Die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die geriebenen Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vermengen.
In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und darin 6 Rösti goldbraun braten.
Inzwischen das Lachsfilet in ½ cm große Würfel schneiden und den Apfel mit Schale fein würfeln. Lachs und Apfelwürfel mit den Schnittlauchstiften sowie 1 EL Rapsöl in einer Schüssel vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die fertig gebratenen Rösti auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Crème fraîche bestreichen und auf zwei Tellern anrichten. Das Lachstatar auf den Rösti verteilen.
Das Tatar lässt sich natürlich auch aus anderen Fischen wie Forelle, Thunfisch oder auch Matjes zubereiten.
1 große mehligkochende Kartoffel
300 g Hokkaidokürbis (mit Schale)
1 TL Thymianspitzen
1 kleine Zucchini
1 EL Crème fraîche
Saft und Abrieb von ½ unbehandelten Zitrone
5 Minzeblätter
2 EL Granatapfelkerne
Salz
weißer Pfeffer
Rapsöl
Olivenöl
Die Kartoffel schälen, den Kürbis von den Kernen befreien und beides grob reiben. Kartoffel, Kürbis und Thymian kurz vermengen – mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und darin 2 etwa 15 cm große Rösti goldbraun braten.
Inzwischen die Zucchini mit einem Sparschäler in Streifen schälen, bis nur noch das Kerngehäuse übrig ist. Die Zucchinistreifen mit Crème fraîche, Zitronensaft und -abrieb sowie 1 EL Olivenöl in einer Schüssel vermengen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Die fertig gebratenen Rösti auf Küchenpapier abtropfen lassen, auf zwei Teller verteilen und die marinierte Zucchini darauf anrichten. Die Minzeblätter in feine Streifen schneiden und zusammen mit den Granatapfelkernen über die Rösti streuen.
1 kg mehligkochende Kartoffeln
1 weiße Zwiebel
3 Rosmarinzweige
1 Pck. geputzte Keniabohnen
Salz
Olivenöl
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Die Kartoffeln schälen und halbieren. Die Zwiebel schälen und vierteln. Die Kartoffeln dann zusammen mit den Zwiebelvierteln und dem Rosmarin in Salzwasser garen.
Inzwischen die Bohnen halbieren. 4 Minuten, bevor die Kartoffeln gar sind, die Bohnen zu den Kartoffeln geben und mitkochen. 250 ml des Kartoffelkochwassers abnehmen und beiseitestellen.
Die Kartoffeln in ein Sieb abgießen und die Rosmarinzweige entfernen. Die Kartoffeln in den heißen Topf zurückgeben. 150 ml Olivenöl darüberlaufen lassen und mit einem Holzlöffel unter die Kartoffeln heben. Etwas vom Kartoffelwasser einrühren, bis der Stampf eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und viel Pfeffer würzen.
WICHTIG! Nur kurz und kräftig verrühren, damit noch ganze Kartoffelstücke erhalten bleiben.
Ein Stampf lässt sich natürlich auch mit jedem anderen Gemüse zubereiten. Durch das Austauschen von Kräutern und Gewürzen könnt ihr ihn geschmacklich in jede Richtung verändern!
500 g mehligkochende Kartoffeln
500 g Hokkaidokürbis (mit Schale)
1 weiße Zwiebel
1 rote Peperoni
2 Thymianzweige
2 EL geröstete Kürbiskerne
Butter
Salz
weißer Pfeffer
Die Kartoffeln schälen und vierteln, den Kürbis von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch in etwa doppelt so große Stücke wie die Kartoffelviertel schneiden.
Die Zwiebel schälen und vierteln, die Peperoni mit Kernen in grobe Ringe schneiden. Kartoffeln und Kürbis zusammen mit Zwiebel, Peperoni und Thymian in Salzwasser garen.
Inzwischen 250 ml des Kartoffelwassers abnehmen und vorerst beiseitestellen.
Die Kartoffeln in ein Sieb abgießen und die Thymianzweige entfernen. Kartoffeln sowie Kürbis mit 5 EL Butter in den heißen Topf zurückgeben – alles mit einem Holzlöffel vermengen. Etwas vom Kartoffelwasser einrühren, bis der Stampf eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen.
WICHTIG! Nur kurz und kräftig verrühren, damit noch ganze Kartoffel- und Kürbisstücke erhalten bleiben.
500 g gekochte festkochende Kartoffeln (gepellt)
10 grüne Oliven
2 Thymianzweige
4 Eier
2 EL Schnittlauchstifte
2 EL griechischer Joghurt (10 % Fett)
1 Stück Feta (griechischer Schafskäse)
Olivenöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Die Kartoffeln achteln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin goldbraun braten.
Inzwischen die Oliven in grobe Stücke schneiden, den Thymian klein zupfen. Die Eier in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer würzen und verquirlen.
Die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen, 1 EL Schnittlauchstifte und Thymian dazugeben und kurz schwenken. Die verquirlten Eier über die Kartoffeln in die Pfanne geben, die Hitze um die Hälfte reduzieren und die Eier stocken lassen.
