Hochsensible Kinder liebevoll erziehen und stark machen mit der Elefanten Methode: Herausfordernde Alltagssituationen gekonnt meistern trotz starker Gefühle - inkl. Übungen, Mutgeschichten uvm. - Lorena Schönfeld - E-Book

Hochsensible Kinder liebevoll erziehen und stark machen mit der Elefanten Methode: Herausfordernde Alltagssituationen gekonnt meistern trotz starker Gefühle - inkl. Übungen, Mutgeschichten uvm. E-Book

Lorena Schönfeld

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Beschreibung

  Hochsensible Kinder: Mit der bewährten Elefanten-Methode hochsensible Kinder optimal verstehen, begleiten und in ihrer Entwicklung unterstützen   Ihr Nachwuchs ist "irgendwie anders" als andere Kinder? Reize strömen ungefiltert auf ihn ein und überfordern ihn oft? Sie wollen seinen besonderen Bedürfnissen gerecht werden und ihn gleichzeitig optimal fördern? Dann lernen Sie in diesem Buch die familientaugliche Elefanten-Methode kennen! Ein falsches Wort kann zu Tränen führen, kratzt das Pulli-Etikett, verliert Ihr Nachwuchs die Fassung, stimmt etwas mit dem Geschwisterkind nicht, merkt Ihr Kind das sofort, und auch heftige Stimmungsumschwünge sind nicht selten: Hochsensibilität zeigt sich je nach Typ auf unterschiedliche Art und Weise und ist Herausforderung und einzigartige Gabe zugleich. Die intensive Reaktion auf Umweltreize kann zu Rückzug, emotionalen Ausbrüchen und Überforderung führen, schenkt jedoch zugleich oft ein großes Empathievermögen und die Fähigkeit, sich hochkonzentriert auf etwas zu fokussieren. Für Ihren Nachwuchs das Wichtigste ist somit ein verständnisvolles Umfeld, das seine speziellen Bedürfnisse nicht nur versteht, sondern auch die optimalen Rahmenbedingungen für Ausgeglichenheit, Geborgenheit und Entfaltungsmöglichkeit schafft. Die Elefanten-Methode, die sich an den Verhaltensweisen der sensiblen Dickhäutern orientiert, bietet Ihnen hierfür eine alltagstaugliche Herangehensweise und dieses Buch macht Sie mit den wichtigsten Aspekten vertraut. Erziehung, Rollenbilder der Eltern, empathische Begleitung und praktische Alltagsgestaltung – hier finden Sie grundlegende Informationen ebenso wie jede Menge Praxisübungen, Strategien, Kommunikationsmuster und Reflexionsanregungen, mit denen Sie das Familienleben in harmonische und gesunde Bahnen lenken. Hochsensibilität verstehen: Erfahren Sie kompakt-verständlich das Wichtigste rund um das besondere Persönlichkeitsmerkmal, entdecken Sie Grundbedürfnisse, Herausforderungen und Stärken und lernen Sie die Grundzüge der Elefanten-Methode kennen. Erziehung, aber wie? Reflektierte Elternrolle, Sicherheit durch Routinen und Rituale, Förderung der Resilienz oder Schaffung von Ruhezonen – finden Sie heraus, welche erzieherischen Ansätze Ihrem Kind entgegenkommen. Empathisch begleiten: Mit klaren Strategien und praktischen Übungen lernt Ihr Nachwuchs Emotionsregulierung, Lösen von Alltagssituationen, Krisenmanagement, Medienkonsum sowie die Entfaltung einzigartiger Talente und Gaben. Mutmach-Geschichten: Einfühlsame, unterhaltsame und lebensnahe Geschichten für verschiedene Altersgruppen inspirieren zur kreativen Lebensgestaltung und machen Ihrem Kind Mut für schwierige Situationen. Dieser Ratgeber präsentiert Ihnen einen einfachen Weg, die Hochsensibilität Ihres Nachwuchses individuell zu unterstützen und für Gelassenheit und Entspannung im Familienleben zu sorgen. Ob Sie bestimmte Themen angehen möchten, praktischen Rat oder einfach Ideen für einen liebevoll-unterstützenden Umgang suchen – hier entdecken Sie jede Menge Inspirationen. Also worauf warten Sie noch? Klicken Sie nun auf "Jetzt kaufen mit 1-Click" und machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind auf die einzigartige Reise des Erwachsenwerdens!  

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Seitenzahl: 210

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Für Fragen und Anregungen:

[email protected]

Auflage 2024

Inhalt

Hochsensibilität: Eine besondere Gabe

Die Elefanten-Methode

Grundprinzipien der Elefanten-Methode

Praktische Anwendungen der Elefanten-Methode – ein paar Tipps

Hochsensibilität bei Kindern verstehen

Der Elefant im Raum: Warum ist mein Kind so anders?

Hochsensibilität ist eine Gabe, keine Krankheit!

Grundbedürfnisse hochsensibler Kinder

Herausforderungen im Umgang mit Hochsensibilität

Die Stärken hochsensibler Kinder

Achtsamkeit und Kommunikation als Schlüssel zur Unterstützung

Erziehung, aber wie?

Den Elefanten aus der Hand füttern

Aus Worten werden Gedanken

Erziehung neu gedacht

Eltern als Vorbild: Die Bedeutung des eigenen Verhaltens

Sicherheit durch Routinen und Rituale

Selbstreflexion für Eltern

Förderung von positivem Verhalten und Resilienz

Schaffen von Ruhezonen im Alltag: Ein Rückzugsort für Kinder

Hochsensible Kinder empathisch begleiten

Mit dem Elefanten spazieren gehen: Rein ins Abenteuer Leben

Das große Thema: Umgang mit Emotionen

Lösungen für Alltagssituationen: Praktische Ansätze & Tipps

Sicher durch Krisen navigieren

Förderung eines entspannten Familienlebens

Begleitung durch verschiedene Lebensphasen: Von Kleinkind bis Volljährigkeit

Gesunder Umgang mit Medien: Reduzierung von Reizüberflutung

Erfolgreich durch die Schulzeit: Unterstützung für schulische Herausforderungen

Talente gezielt fördern: Wie Sie Ihrem Kind Flügel verleihen

Bonus: 15 kleine Mutgeschichten für starke Kinder

Linas Weg (Altersempfehlung 9–11 Jahre)

Ausflug in die Menge (Altersempfehlung 6–8 Jahre)

Eine neue Freundschaft (Altersempfehlung 9–11 Jahre)

Der große Turm (Altersempfehlung 4–6 Jahre)

Ein neues Gefühl (Altersempfehlung 11–13 Jahre)

Leon malt ein Bild (Altersempfehlung 8–10 Jahre)

Der Konzertbesuch (Altersempfehlung 10–12 Jahre)

Mamas Kochkünste (Altersempfehlung 7–9 Jahre)

Das neue Kleid (Altersempfehlung 10–12 Jahre)

Dinosaurierstarkes Licht (Altersempfehlung 4–6 Jahre)

Ein kleiner „großer“ Sturz (Altersempfehlung 8–10 Jahre)

Der neue Haarschnitt (Altersempfehlung 4–5 Jahre)

Das gutgemeinte Geschenk (Altersempfehlung 9–11 Jahre)

Papa auf Reisen (Altersempfehlung 5–7 Jahre)

Die Musik meiner Schwester (Altersempfehlung 11–13 Jahre)

Wenn aus Verunsicherung eine Superkraft wird

Hochsensibilität: Eine besondere Gabe

Empfindsam, etwas zurückhaltend, schlau und kreativ sind nur ein paar Eigenschaften, die Sie hören werden oder bereits gehört haben, wenn es um die Hochsensibilität geht. Dass viele Eltern viele Fragen haben, wenn Sie ein hochsensibles Kind haben und alles richtig machen wollen, ist verständlich. Doch was, wenn etwas diesen Plan durcheinanderbringt? Dann kommen Sorgen auf, Gedanken, die Sie nie haben wollten. Seien Sie an diesem Punkt unbesorgt. Unsicherheiten sind normal und in Ordnung. Es gibt nichts, das Ihnen Angst machen muss. Sie haben eine wundervolle Familie mit einem tollen und unbeschreiblichen Kind.

Dennoch bleibt etwas Unsicherheit zurück? Dann wird dieses Buch Ihr Begleiter sein. Es nimmt Sie an die Hand und wird als Wegweiser dienen, wenn Sie mehr über das erfahren möchten, was Sie bewegt. Die Elefanten-Methode ist dabei eine Erziehungstheorie, die speziell entwickelt wurde, um Eltern hochsensibler Kinder zu unterstützen. Diese Methode basiert auf dem Verhalten und den Eigenschaften von Elefanten, die bekannt für ihre hohe Sensibilität, ihre emotionale Intelligenz und ihre starken Familienbindungen sind. Die Elefanten-Methode bietet einen strukturierten Ansatz, um die Bedürfnisse hochsensibler Kinder zu verstehen und zu erfüllen – um ihnen zu helfen, in einer oft überwältigenden Welt zu gedeihen.

Hinweis: In diesem Buch finden Sie an verschiedenen Stellen QR-Codes, die Sie zu Audiodateien führen. Falls Sie keine Möglichkeit haben, diese zu scannen, können Sie alle Dateien auch über diesen Link finden:

https://bit.ly/4fnSbz9

Die Elefanten-Methode

Die Elefanten-Methode bietet einen liebevollen und respektvollen Rahmen für die Erziehung hochsensibler Kinder. Durch die Betonung von Sicherheit, sanfter Kommunikation, stabilen Routinen, Geduld und emotionaler Unterstützung hilft diese Methode Eltern, ihre hochsensiblen Kinder besser zu verstehen und ihnen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich wohlfühlen und ihre Fähigkeiten voll entfalten können.

Grundprinzipien der Elefanten-Methode

Der Rahmen: Sicherheit und Geborgenheit

Analog zu Elefantenherden, die sich eng zusammenschließen, um Schutz zu bieten, betont die Elefanten-Methode die Wichtigkeit eines sicheren und geborgenen Umfelds für hochsensible Kinder. Eltern sollten eine Atmosphäre schaffen, in der sich das Kind sicher und geschützt fühlt, frei von übermäßigen Reizen und Stress. Richten Sie beispielsweise einen festen Rückzugsort ein, an dem Ihr Kind sich entspannen und zur Ruhe kommen kann, wenn es sich überfordert fühlt.

Schlüsselkompetenz bei Hochsensibilität: Sanfte Kommunikation

Elefanten kommunizieren leise und feinfühlig miteinander. Sie sind faszinierende Wesen, die über bemerkenswerte Fähigkeiten zur Kommunikation und emotionalen Bindung verfügen. Diese Eigenschaften können uns als Eltern inspirieren und wertvolle Lektionen für die Erziehung hochsensibler Kinder bieten. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie wir von Elefanten lernen können, auf die Bedürfnisse unserer sensiblen Kinder einzugehen.

Elefanten verwenden Infraschall, um über große Entfernungen hinweg zu kommunizieren. Diese niederfrequenten Schallwellen sind für das menschliche Ohr nicht hörbar, können aber über mehrere Kilometer hinweg übertragen werden. Diese Form der Kommunikation ist leise und besonders effektiv. Zusätzlich nutzen Elefanten tiefes Brummen, Trompeten und verschiedene Rüssel-Laute, die oft leise und feinfühlig sind. Diese Laute dienen der Kommunikation innerhalb der Herde.

Tipp für Eltern:

Sprechen Sie ruhig und liebevoll mit Ihrem Kind, besonders in stressigen Situationen. Diese sanfte Kommunikation vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Verwenden Sie beruhigende Geräusche oder leises Singen, um Ihr Kind zu beruhigen und ihm ein Gefühl von Nähe zu vermitteln.

Elefanten zeigen häufig Zuneigung und Unterstützung durch körperliche Berührungen, wie das Umschlingen der Rüssel oder sanfte Stöße. Diese taktile Kommunikation ist subtil und drückt eine Vielzahl von Emotionen aus, von Trost bis hin zu sozialer Bindung.

Tipp für Eltern:

Nutzen Sie sanfte Berührungen, wie Umarmungen oder das Streicheln des Rückens, um Ihrem Kind Trost und Geborgenheit zu geben. Diese körperliche Nähe stärkt die emotionale Bindung und vermittelt Ihrem Kind, dass es geliebt und verstanden wird.

Elefanten kommunizieren auch durch visuelle Signale, wie die Stellung der Ohren, die Haltung des Kopfes oder die Bewegung des Körpers. Diese Signale sind oft subtil und erfordern ein genaues Beobachten der Artgenossen.

Tipp für Eltern:

Achten Sie auf die Körpersprache Ihres Kindes und reagieren Sie einfühlsam auf seine nonverbalen Signale. Beispielsweise können eine verkrampfte Körperhaltung und traurige Augen Hinweise darauf sein, dass Ihr Kind Unterstützung benötigt. Indem Sie auf diese Signale achten, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie seine Bedürfnisse wahrnehmen und respektieren.

Stabilität in Zeiten der Unstabilität: Rituale und Routinen

Elefanten schätzen Routine und Rituale in ihrem Alltag. Hochsensible Kinder profitieren ebenfalls von stabilen Routinen, die ihnen Vorhersehbarkeit und Sicherheit bieten. Feste Rituale, wie zum Beispiel das Vorlesen vor dem Schlafengehen, helfen, den Tag strukturiert zu gestalten und Überreizungen zu minimieren.

Vor allem im Umgang mit Kindern wichtig: Geduld und Respekt

Elefanten sind bekannt für ihre Geduld und ihren respektvollen Umgang miteinander. Eltern sollten sich daran orientieren und ihrem hochsensiblen Kind mit Geduld und Respekt begegnen. Es ist wichtig, das Tempo des Kindes zu akzeptieren und ihm die Zeit zu geben, die es braucht, um neue Erfahrungen zu verarbeiten.

Wissen geht über alles: Emotionale Unterstützung und Verständnis

Elefanten zeigen starke emotionale Bindungen und unterstützen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten. Eltern sollten sich bemühen, eine starke emotionale Bindung zu ihrem Kind aufzubauen und ihm in emotional herausfordernden Situationen unterstützend zur Seite zu stehen. Das Verständnis der besonderen emotionalen Bedürfnisse eines hochsensiblen Kindes ist hierbei entscheidend, wobei dieser Ratgeber Ihnen außerdem helfen soll.

Praktische Anwendungen der Elefanten-Methode – ein paar Tipps

Schaffung eines reizarmen Umfelds

Reduzieren Sie laute Geräusche, helles Licht und visuelle Unordnung im Zuhause. Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten, wo das Kind sich ausruhen und entspannen kann. Schaffen Sie eine ruhige Ecke im Wohnzimmer mit einem bequemen Sessel und einem leisen Luftreiniger, der auch als Weißrauschgerät dient, oder richten Sie ein kleines Zelt oder eine Kuschelecke im Kinderzimmer ein, in die Ihr Kind sich zurückziehen kann, wenn es eine Pause braucht. Verwenden Sie dimmbare Lampen oder Vorhänge, um das Licht im Raum anzupassen. Installieren Sie beispielsweise dimmbare LED-Leuchten im Kinderzimmer, um abends eine sanfte Beleuchtung zu ermöglichen. Verwenden Sie Aufbewahrungsboxen, um Spielzeug und andere Gegenstände schnell und einfach zu verstauen.

Förderung der emotionalen Ausdrucksfähigkeit

Ermutigen Sie das Kind, über seine Gefühle zu sprechen, und hören Sie aktiv zu. Verwenden Sie Geschichten und Spiele, um emotionale Intelligenz zu fördern. Stellen Sie Fragen wie „Wie fühlst du dich heute?“ oder „Was hat dich heute glücklich/traurig gemacht?“. Lesen Sie gemeinsam Bücher wie „Heute bin ich“ von Mies van Hout, das verschiedene Emotionen darstellt, und sprechen Sie darüber.

Positives Feedback und Bestätigung

Loben Sie das Kind für seine Sensibilität und Empathie. Bestätigen Sie seine Gefühle und geben Sie ihm das Gefühl, verstanden und akzeptiert zu werden. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass seine Sensibilität eine Stärke ist. Sagen Sie Dinge wie „Ich finde es toll, wie du dich um deinen Freund gekümmert hast“ oder „Es ist schön, dass du so gut auf andere achtest“. Sagen Sie Sätze, um die Gefühle Ihres Kindes zu bestätigen, wie: „Ich sehe, dass du gerade traurig bist. Es ist in Ordnung, traurig zu sein. Möchtest du darüber sprechen?“

Sanfte Übergänge und Vorwarnungen

Bereiten Sie das Kind auf bevorstehende Veränderungen oder Aktivitäten vor. Beispiel: „In zehn Minuten müssen wir los, damit wir pünktlich zum Arzttermin kommen.“ Verwenden Sie visuelle Hilfsmittel oder Zeitpläne, um den Tagesablauf zu verdeutlichen. Hängen Sie einen visuellen Tagesplan an die Wand, der mit Bildern zeigt, was als Nächstes kommt (z. B. Frühstück, Spielzeit, Mittagsschlaf).

Kooperation und Partizipation

Beziehen Sie das Kind in Entscheidungsprozesse ein und geben Sie ihm ein Gefühl der Kontrolle: „Welches Spiel möchtest du heute spielen?“ oder „Welche Farbe sollen wir für dein neues Zimmer wählen?“ Fördern Sie gemeinsame Familienaktivitäten, die die Bindung stärken und das Vertrauen fördern. Organisieren Sie wöchentliche Spieleabende oder Spaziergänge im Park, bei denen jedes Familienmitglied eine Aktivität vorschlagen darf.

Hochsensibilität bei Kindern verstehen

Ein Kind macht die Familie komplett. Es ist ein Geschenk, etwas Wunderbares und Unbeschreibliches.

Natürlich warten Herausforderung und Neuordnung des Alltags auf Sie. Dies scheint bei einem hochsensiblen Kind wohl in gehobenen Maße der Fall zu sein. Ist es das? Natürlich braucht es zu Beginn einen erhöhten Einsatz, dies ist bei jedem Kind so. Dieses Buch wird helfen, die Erziehung völlig neu zu betrachten und wichtige Hinweise zu geben. Wie kann eine stete Routine eingehalten werden und wie wird Sicherheit geschaffen? Fragen, die bald eine Antwort finden.

Empathie und Emotionen spielen bei Kindern mit Hochsensibilität ebenso eine große Rolle. Hier braucht es Fingerspitzengefühl. Dabei werden die Punkte des Medienkonsums und die Möglichkeiten der Entspannung beleuchtet und offen dargelegt.

Diese kleine Auswahl stellt einen Einblick in die Bereiche dar, die Ihnen tagtäglich begegnen werden – eine aufregende Zeit, die nun eine gute Unterstützung gefunden hat.

Der Elefant im Raum: Warum ist mein Kind so anders?

Bestimmt wünschen Sie es sich genauso sehr wie alle Eltern: Ihr Kind soll wohl behütet und normal aufwachsen.

Diese Unsicherheiten beginnen bei Äußerlichkeiten und setzen sich über spezifische Eigenschaften Ihres Kindes fort. Neben diesen Auffälligkeiten gibt es auch noch Gegebenheiten, die nicht auffallen, ganz egal, wie oft ein Kind von seinen Mitmenschen betrachtet wird.

Ihr Nachwuchs ist anders als Gleichaltrige, fällt auf und Sie fragen sich, ob er jemals seinen Platz in der Gesellschaft finden wird.

Sie fühlen sich unwohl, möchten am liebsten gar nicht darüber sprechen und sich am liebsten im Verdrängen üben. Sie haben Sorge vor einer Verurteilung, dass es an Ihnen liegen könnte.

Brechen Sie aus diesem negativen Gedankenkarussell aus. Es gab und wird immer Kinder geben, die anders sind.

Sie, dessen Schützling hochsensibel ist, haben ein wundervolles Kind. Es kann und wird genauso seinen Weg gehen wie andere. Es hat wundervolle Stärken, die genutzt werden können, und mit Ihrer Unterstützung wird dies möglich sein.

Sicherlich wird es ein paar Dinge geben, die große Geduld erfordern. Sie möchten natürlich, dass Ihr Kind sich gut in den Kindergarten eingewöhnt, Anschluss in der Schule findet und einen guten Abschluss macht. Weiterhin wollen Sie in der Erziehung keinen Fehler machen und darum wissen, dass Ihr Kind den Weg gehen kann, den es für sich immer gewollt hat.

Auch wenn Sie sich unwohl fühlen, kann es helfen, über diese Sorgen und Gedanken zu sprechen und das Anderssein Ihres Kindes als etwas Besonderes zu akzeptieren.

Hochsensibilität ist eine Gabe, keine Krankheit!

Kein Tag ist wie der andere. Das ist normal und macht das Leben spannend und hoffnungsvoll.

Manchmal kann es auch passieren, dass etwas aus den Fugen gerät, sich etwas anders anfühlt und Sie nicht wissen, warum. Schnell machen sich Sorgen breit, was sein könnte, und es gesellen sich sogar Gedanken hinzu, die sagen: Mein Kind ist anders. Wie anders ist es? Ist der Nachwuchs vielleicht krank? Nein, ist er nicht, und das, was den Alltag durchaus auf den Kopf stellen kann, hat einen Namen: Hochsensibilität.

Wie aber kommt Hochsensibilität zustande? Möglich ist hier, dass die Hirnfunktion bei hochsensiblen Kindern etwas anders funktioniert, besonders in den Bereichen für die Reizverarbeitung. Informationen werden hier nicht so stark gefiltert und damit vom Gehirn als sehr wichtig erachtet, obwohl sie es im Normalfall nicht sind.

Forscher haben herausgefunden, dass Umwelteinflüsse ebenfalls eine große Rolle spielen. So kann z. B. die Kultur oder Lebenserfahrung von Bedeutung sein. Kinder, die viele schlechte Erfahrungen gemacht haben, werden somit auf bestimmte Reize etwas anders reagieren und könnten eine Hochsensibilität entwickeln.

Möglich ist somit, dass ein Kind eine veränderte Gehirnfunktion hat, aber dadurch allein keine Hochsensibilität zeigt. Kommen später gewisse Umwelteinflüsse hinzu, z. B. eine traumatische Erfahrung, ist das vollständige Herausbilden dieser Charaktereigenschaft durchaus möglich.

Was können Sie eigentlich unter dieser Veränderung verstehen? Um es so einfach wie möglich zu halten: Kinder, die hochsensibel sind, verfügen über eine sehr ausgeprägte Wahrnehmung. Ihre Sinne reagieren empfindlicher und nehmen Dinge wahr, die andere Menschen nicht spüren. Besonders empfindlich sind somit das Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen und auch Riechen. Überall verbergen sich intensive Momente, die sich zusätzlich nicht nur langsam zeigen, sondern sehr schnell auf das Kind „zuströmen“ können. Hier liegt oft das Problem. Ist der Charakterzug noch nicht bekannt und die Übung fehlt, kann dies für Kinder sehr belastend sein, auch Eltern kommen sehr schnell an ihre Grenzen.

Einen Namen bekam die Hochsensibilität erstmals im Jahre 1996 durch die amerikanische Psychologin Elaine N. Aron (geb. 1944). Der Grund für ihre Forschungen lässt aufhorchen, denn sie spürte selbst diese Veränderung und war hochsensibel. In Hunderten von Gesprächen ging sie den intensiven Wahrnehmungen auf den Grund und gilt heute als Pionierin in diesem Bereich. Unzählige Bücher wurden durch sie verfasst und sie prägte zusätzlich die Bezeichnung HSP und HSK (high sensitive person). Dass diese besondere Wahrnehmung heute ein Persönlichkeitsmerkmal ist, das eine eigene Bezeichnung hat, ist ebendieser Frau zu verdanken, die das Leben vieler Menschen entscheidend verändert hat – nicht zuletzt auch ihr eigenes.

Mit der Entdeckung allein gab sie sich allerdings nicht zufrieden. Durch Aron wurde ebenfalls bekannt, dass 20 % der amerikanischen Menschen als hochsensibel gelten. Wissenschaftler in Deutschland gehen heute davon aus, dass die Zahlen im eigenen Land ähnlich hoch sind. Sie geben Werte von 15 bis 20 % an. Wird in diesem Vergleich eine Klasse mit 20 Kindern betrachtet, betrifft es allein vier.

An diesem Punkt stellt sich natürlich die Frage, ob ein Unterschied leicht ausgemacht werden kann. Wie verhält sich ein hochsensibles Kind im Vergleich zu einem Gleichaltrigen, der diesen Persönlichkeitszug nicht besitzt? Eine kurze Gegenüberstellung liefert einen ersten Überblick, der einen Teil der Eigenschaften wiedergibt:

Hochsensible Eigenschaften

Ohne Hochsensibilität

verstärktes Wahrnehmen von Geräuschen

normale Geräuschempfindungen

ausgeprägte Empathie

Empathie vorhanden, aber schwächer

langsames Einbringen in die Gruppe

schnelles Einbringen in die Gruppe möglich

schwerer Umgang mit Kritik

Kritik kann gut aufgenommen werden

Um dies genau beantworten zu können, braucht es zuerst das Wissen um die zwei möglichen Typen der Hochsensibilität.

Der Hypo-Typ

Der Hypo-Typ tritt am häufigsten auf und zeichnet sich durch Zurückhaltung und das Zeigen weniger Gefühle aus. Kinder versuchen stets, keinen Fehler zu machen, und sind gleichzeitig schnell verzweifelt, wenn sie den eigenen Anforderungen nicht gerecht werden können. Sie neigen weiterhin dazu, viel mit sich selbst auszumachen und Probleme in sich „hineinzufressen“. So sind auch emotionale Ausbrüche nichts Seltenes.

Beispiel:

Maja versucht sich nun schon eine Weile an ihrem neuen Puzzle. Es ist recht groß, aber sie hat es sich gewünscht. Leider scheint es schwerer zu sein als gedacht. Lange sucht sie nach dem passenden Teil, um zumindest den Rand zu beenden. Es lässt sich nicht finden. Mit jedem Tag wird ihre Stimmung schlechter. Auf Fragen, was los ist, reagiert sie nicht und möchte ihre Gedanken nicht mit den Eltern teilen. Eines Abends, als Papa das Puzzle anspricht, kann Maja sie nicht mehr halten und lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Sie lässt alles heraus, was sie nun schon eine Weile in sich herumträgt. Das Mädchen gibt mit lauter, nicht schreiender Stimme zu verstehen, dass sie sich so über den noch unfertigen Rand ärgert. Tränen rinnen über ihre Wangen und sie zittert leicht. So viele Emotionen, die lange nach einem Ausweg suchten. Ihre Eltern bewahren die Ruhe. Danach geht es Maja besser.

Der Hyper-Typ

Der Hyper-Typ tritt nicht ganz so häufig auf. Kinder sind hier oft sehr überdreht und impulsiv. Gefühlsschwankungen und starke Übertreibungen sind Kennzeichen. Es ist sogar möglich, hier fälschlicherweise das ADHS zu diagnostizieren, da die Verhaltensweisen sich stark ähneln.

Beispiel:

Martin kommt völlig aufgedreht von der Schule nach Hause. Er besucht diese nun bereits eine Weile und mag sie. Er kommt in der Klasse gut zurecht und hat viele Ideen. Zu Hause erzählt er in „bunten Farben“ von seinem Tag und ist kaum zu halten. Mama hat Probleme, bei seinen Erzählungen hinterherzukommen, da es so viel zu berichten gibt. Aus Martin sprudelt alles heraus. Kurze Zeit später fragt Mama nach der letzten Mathearbeit. Die ist leider nicht so gut gelaufen und Martins Stimmung kippt. Plötzlich scheint die Schule gar nicht mehr so toll zu sein und der Spaß, den er gerade noch hatte, ist nicht mehr wiederzufinden. Plötzlich wird Martin traurig, senkt den Blick und verliert sein Lächeln. Seine Stimme wird leiser, er ist kaum noch zu verstehen. Es scheint fast so, als rede der Junge mehr mit sich selbst. Seine positive Stimmung ist vergessen und zurück bleibt ein Ärger über sich selbst. Mama kennt dies. Gefühlsschwankungen sind bei Martin oft an der Tagesordnung. Sie tröstet ihn und kurze Zeit später geht es ihm ein wenig besser.

Merkmale des hochsensiblen Kindes

Hochsensible Kinder zeichnen sich durch eine hohe Empfindsamkeit aus. Sinneseindrücke werden verstärkt wahrgenommen, sei es nun ein Geräusch, das Licht oder gar eine Berührung. So kann z. B. ein kratzender Stoff nicht nur störend sein, sondern den ganzen Tag durcheinanderbringen. So kommt es auch recht bald zu einer Überforderung, die nicht zu erklären ist, sofern die Hochsensibilität noch im Verborgenen liegt.

Eine gesteigerte Empathie gehört ebenfalls zu den Eigenschaften. Während Menschen ohne diesen Charakterzug die Stimmung anderer Personen nicht so leicht auffangen können, ist es mit Hochsensibilität anders. So kann ein Kind z. B. seine Traurigkeit verstecken wollen, wird dies vor einem HSK aber nicht immer schaffen. Kinder mit Hochsensibilität können nicht immer die Gefühle der anderen spüren, es gelingt ihnen jedoch oft. Wie könnte dies im Alltag aussehen?

Beispiel:

Frank ist hochsensibel und geht mit Tim in eine Klasse, der diese Gabe nicht trägt. Sie sind beide im gleichen Alter und verstehen sich gut.

Nach der Schule spielen die Jungs mit anderen Mitschülern Fußball. Beide sind auf das Spiel konzentriert. Dass Tim immer wieder kleine Fehler macht und gar nicht richtig da zu sein scheint, fällt niemandem auf, nur Frank. Es sind seine Gefühle, seine Empathie, die ihm zeigen, dass hier etwas nicht stimmt. Nach einer guten Partie ist Frank mit Tim allein und sich, in völliger Ruhe, ganz sicher, dass es Tim nicht gut geht.

Durch seine Nähe versucht er, ihm zu helfen und ihm das Reden zu ermöglichen. Tim fühlt sich sicher und braucht gar nicht lange. Er möchte sich mitteilen, seine Sorgen nicht mehr mit sich herumtragen.

Frank hört gerne zu. Er ist durch seine Hochsensibilität nicht nur sehr wachsam, sondern auch ein sehr guter Zuhörer.

Das Einfühlungsvermögen ist somit sehr stark ausgeprägt. Das führt dazu, dass hochsensible Kinder Emotionen stärker wahrnehmen. Das sollte Sie und Ihr Kind in keinem Fall ängstigen, da es nicht als Nachteil zu sehen ist. Das Zeigen von Gefühlen ist etwas Wunderbares, auch dann, wenn es sich ab und an um ein paar Tränen handelt. Es ist ein Zeichen der Stärke, wenn das Offenbaren dieser Emotion möglich ist. Somit sollte es stets als Stärke und kraftvolle Geste angesehen werden.

Im Weiteren sind Hochsensible hervorragende Zuhörer und wenn es darum geht, einen Streit zu schlichten, wird es fast immer gelingen, da hochsensible Kinder ein Sinnbild für Gerechtigkeit darstellen.

Sehr oft nehmen HSK den Posten des Beobachters ein. Das wird von Mitmenschen oft falsch interpretiert, da sie den Anschein erwecken, schüchtern zu sein. Besonders auffällig ist es, wenn sie sich in einer neuen Gruppe einfinden müssen, die obendrein mit einem quirligen Verhalten auf sich aufmerksam macht. Alles ist zu laut, zu neu und braucht einfach seine Zeit. Hier braucht es eine gewisse Zeit der Eingewöhnung und Erkundung der neuen Umgebung. Erst, wenn das geschehen ist, suchen sie sich ihren Platz in der Gruppe. Ein „kopfloses“ Handeln gibt es hier nicht. Zurückhaltung steht im Vordergrund.

Wer kennt nicht häufige Fragen der eigenen Kinder? Was manchmal anstrengend sein kann, ist für Hochsensible ganz normal und ein wichtiger Punkt.

Beispiel:

Um die vielen tollen Eigenschaften eines hochsensiblen Kindes noch ein Stück näherzubringen, hier eine Geschichte aus dem Leben.

Mara geht in die 1. Klasse. Der Kindergarten liegt nun hinter ihr und sie muss sich in einem ganz neuen Alltag zurechtfinden. In der Klasse hält sie sich zurück und auch auf dem Schulhof steht sie lieber abseits. Für Beobachter wirkt sie wie ein Mädchen, das schüchtern ist und sich nicht gerne im Gedränge auffällt.

Für Mara selbst ist sie einfach nur in der Beobachterposition. Sie versucht auf ihre Weise, die neue Umgebung und die Geräusche zu kompensieren und aufzunehmen. Sie fühlt sich wohl mit diesem Abstand und schaut zu. Dabei entgeht ihr nichts. Sie sieht die alte Eiche, gar nicht weit vom Schulgebäude. Sie sieht den Putz, der mit der Zeit immer mehr abblättern wird und das Alter des Gebäudes preisgibt.

Zu Hause wird sie jede Menge Fragen an Mama haben. So viele tolle Dinge hat sie entdeckt. Zwischen all diesen Eindrücken hat sie aber auch nicht das Mädchen aus ihrer Klasse übersehen, das immer ganz vorn dabei sein möchte. Es ist immer laut, hat stets etwas zu sagen und versucht, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Warum die Mitschülerin sich so verhält, weiß Mara noch nicht, aber sie wird es mit der Zeit herausfinden.

Sie denken tiefgründig und suchen nach Antworten. Für sie ist ein gutes Verständnis immer wichtig. Leider werden sie dadurch oftmals auch von Schlafproblemen geplagt. Besonders auffällig ist dies in der Schulzeit. Wo andere Kinder in den Abendstunden schnell in den wohlverdienten Schlaf fallen, ist dies bei HSK nicht möglich. Selbst das Verarbeiten am Tag funktioniert kaum, da sie hier immer wieder neue Sinneseindrücke in sich aufnehmen. Grund dafür ist die oft fehlende Zeit. Wenn andere Kinder sich zurückziehen und vom Tag entspannen, haben Hochsensible das Bedürfnis, ihre verstärkten Emotionen zu verarbeiten. Oft reichen dafür die Stunden des Nachmittags nicht aus und auch die Schlafphase wird daher genutzt, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten.

Gewissenhaftigkeit zeichnet sie aus und bestimmt nicht selten den Alltag. Das heißt aber auch, dass sie sich selbst viel Druck machen und diesen immer wieder in sich spüren. Schnell kann sich wieder eine Art der Überforderung einstellen, aus Angst, den eigenen Anforderungen nicht standhalten zu können. An dieser Stelle wird einmal mehr klar, dass Geräusche und Stimmung eine wichtige Rolle spielen. Oftmals ist der Freundeskreis nicht so groß und wenn Vertrauenspersonen gefunden werden, sind diese umso wertvoller für das Kind. Aus diesem Grund sind Vertrauenspersonen auch ein wichtiger Bestandteil im Leben von hochsensiblen Kindern. Viele Ideen und eine ausgeprägte Fantasie sind ebenfalls in der Liste der Eigenschaften zu finden. Hochsensible Kinder lieben die Kreativität und können sich langanhaltend mit Musik oder Kunst beschäftigen. Nicht selten entsteht in einem dieser Bereiche sogar eine Hochbegabung, die mit dem richtigen Weg gefördert werden kann. Dies ist aber erst einmal gar nicht so wichtig. Viel wertvoller ist es, diese Fantasie zu unterstützen und Kindern den Raum zu geben, den sie für ihre Entwicklung brauchen.

Damit Sie die Merkmale nochmals gebündelt vor sich sehen, wird Ihnen die folgende Tabelle eine Stütze sein. Dabei ist die Bezeichnung „Negativ“ mit etwas Abstand zu betrachten, weil aus den hier beschriebenen Gefühlen immer etwas Positives gemacht werden kann. Es soll nur einen Wegweiser darstellen, dass Sie als Eltern an dieser Stelle besonders gefragt sind oder vermehrt hinsehen müssen. Es heißt nicht, dass Ihr Kind in diesem Bereich sehr eingeschränkt ist oder Sie sich gar Sorgen machen müssten.

Positiv

Negativ

ausgeprägte Gefühlswelt

neigen zu starken Gefühlsausbrüchen

sehr einfühlsam und rücksichtsvoll

schnell gestresst

kluge Fragen sind Alltag

wirken oft schüchtern

sehr fantasievoll

Mobbing kann eine Rolle spielen

hohes Abstraktionsvermögen

brauchen viel Nähe

begeisterungsfähig

Eltern sind stark gefragt

Die Diagnostik ist nicht immer leicht

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind ruhiger oder impulsiver ist als andere Kinder, ist es nicht verwunderlich, dass Sie sich Sorgen machen und viele Fragen haben.