Social Media Trends 2024 - Wohin geht es bei Instagram, X (Twitter), Threads, TikTok, Facebook, LinkedIn, BeReal! und Co? - Daniel Elger de Castro Luís - E-Book

Social Media Trends 2024 - Wohin geht es bei Instagram, X (Twitter), Threads, TikTok, Facebook, LinkedIn, BeReal! und Co? E-Book

Daniel Elger de Castro Luís

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Beschreibung

Social Media Trends 2024 – Wohin geht es bei Instagram, X (Twitter), Threads, TikTok, Facebook, LinkedIn, BeReal! und Co? Ein praktisches Buch voller positiver Ideen für eine digitale Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld zwischen sozialer Disruption und künstlicher Intelligenz befindet. Ein Buch für große und kleine Unternehmen, für alle, die sich für digitale Kommunikation interessieren, und für alle Neugierigen.

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EPUB
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Seitenzahl: 426

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Social Media Trends 2024

Wohin geht es bei Instagram, X (Twitter), Threads, TikTok, Facebook, LinkedIn, BeReal! und Co?

Ein praktisches Buch voller positiver Ideen für eine digitale Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld zwischen sozialer Disruption und künstlicher Intelligenz befindet.

Ein Buch für große und kleine Unternehmen, für alle, die sich für digitale Kommunikation interessieren, und für alle Neugierigen.

Geschrieben von Daniel Elger de Castro Luís

© 2024 Daniel Elger de Castro Luís

Verlagslabel: ELGER PUBLISHING

ISBN Softcover: 978-3-384-26564-7

Druck und Distribution im Auftrag :

tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Germany

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag von Elger Publishing, Daniel Elger de Castro Luís, Bahnhofstr. 8, 90537 Feucht, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland. Für die Inhalte ist Daniel Elger de Castro Luís verantwortlich.

Inhaltsverzeichnis

Vorspiel

Disruptoren und Booster

Unternehmenskommunikation

Looking forward

Wie ist es zu diesem Buch gekommen?

Beispiel: eine Frage an GPT-4 am 18. Mai 2023

SOCIAL MEDIA TREND 2024/1 Trendjäger im Visier: Augmented Reality revolutioniert das Shopping-Erlebnis in den sozialen Medien

Social-Media-Kanäle, die sich für die Nutzung von AR eignen

Wie könnten Unternehmen AR im Social Media Kontext nutzen?

In 5 Schritten zur erfolgreichen AR-Kampagne in deinem Unternehmen

Beispiele für die AR-Nutzung unterschiedlicher Unternehmen

Worauf sollten Unternehmen achten, bevor sie mit AR loslegen?

Hausaufgaben, bevor du in Augmented Reality investierst

Wie sollte ein Unternehmen das Thema AR angehen?

Meinungen, Zitate und Kommentare

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TREND 2024/2 Der TikTok Effekt: Wie kurze Videos unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern

Auf der Jagd nach deinen Neuronen

Was macht das mit unserem Gehirn?

Eine Riesenchance für kreative Unternehmen

Die Macht des Video-Marketings: Fessle deine Zielgruppe!

Do Your Homework

Ein kurzer Blick in die unterschiedlichen Video-Kanäle

Grundregeln für Video-Creators - Fokus Instagram und TikTok

GPT, wie kann ich in einem ganz kurzen Clip für Emotionen sorgen?

Grundregeln für Video-Creators - Fokus YouTube

Grundregeln für Video-Creators - Fokus Snapchat

Grundregeln für jeden Video-Creator

Beispiele für die erfolgreiche Nutzung von Videoinhalten auf Social Media

Impulse für einen Video-Post auf Social Media

Wenn die Ideen fehlen

Meinungen, Zitate und Kommentare

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TREND 2024 - 3 Social Media Goes Green: Wie Marken Nachhaltigkeit in ihre Marketing-Strategie integrieren

Unterschiedliche Herangehensweisen

Die Vorteile einer nachhaltigen Social Media Strategie

Erst die Hausaufgaben, dann die Nachhaltigkeits-Kommunikation

WTF ist Nachhaltigkeit?

Unternehmen, die als besonders nachhaltig wahrgenommen werden

Nachhaltigkeitspreise und Awards in Deutschland

NoGo Greenwashing

Was kann zu Greenwashings führen?

10 Greenwashing-Beispiele

Trendbooster Nachhaltigkeitsbericht

Was sollte im CSR-Bericht drinstehen?

Best Practice – Beispiele ausgezeichneter Nachhaltigkeitsberichte

Nachhaltiges Social Media Marketing – Impulse

Warum jetzt und nicht erst später?

Meinungen, Zitate und Kommentare

Buchtipps und nachhaltige Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TREND 2024 - 4 Social Selling: Vom Scrollen zum Shoppen. Wie der direkte Verkauf auf Social-Media-Plattformen boomt

Erfolgsfaktoren

Auch hier gilt: Erst die Hausaufgaben erledigen

Beispiele von kleinen Social Selling Unternehmen

Vor- und Nachteile des Social Sellings

Social Selling im Employer Branding

Der Trend zeigt stark nach oben

Meinungen, Zitate und Kommentare

Social Selling für kleine Unternehmen

Buchtipps und Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 5 Mind Your Language: Wie KI-gesteuerte Sprachassistenzsysteme das Social-Media-Erlebnis verändern

Eigentlich zu alt für einen Trend

Der aktuelle Stand

Neue Möglichkeiten für das Marketing

Hausaufgaben, bevor sie KI-gesteuerte Sprachassistenten verwenden

Herausforderungen für Unternehmen

Deutsche Unternehmen setzen zunehmend auf KI-Sprachassistenten

Wie denkt KI darüber, KI-gesteuerte Sprachassistenten zu nutzen?

Zum Vergleich jetzt die Anfrage an GPT4:

Vorteile durch die Nutzung von Sprachassistenten

Anwendungsbeispiele

KI-Revolution im Bereich der Sprachsynthese"

Welche TTS-Generatoren und Sprach-KIs gibt es?

Oh Wort, du oft so leere Hülle…

Leseempfehlungen zum Thema Sprachassistenten

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 6 The Rise of Chatbots: Wie KI den Kundenservice auf Social Media transformiert

Seit wann gibt es Chatbots?

Einige Herausforderungen

Die Vor- und Nachteile

Anwendungsgebiete

Aber Achtung!

Ethische Bedenken

Die Gefahr der Diskriminierung

Wer ist bei Fehlern verantwortlich?

Einige KI-Tools für die Social Media Nutzung

Disruptive Auswirkungen auf Berufszweige

Prognosen und Entwicklungen

Chatbots und KI in der Popkultur

Im Dialog mit GPT

Zitate Contra

Zitate Pro

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 7 Neugierig bleiben: Wie Marken einen Vorsprung erzielen, wenn sie immer wieder neue Social-Media-Kanäle ausprobieren.

Kennt Ihr sie noch?

Kopf in den Sand

Relevanz, Glaubwürdigkeit und Erfolg

Relevanz, Relevanz, Relevanz

Fragen zur eigenen Relevanz

Bevor es auf Social Media losgeht

Kenne deine Zielgruppe – genau!

Personas (?)

Alternativen zu Personas

Veränderungen im Konsum- und Medienkonsumverhalten

Der Unterschied zwischen Zielgruppe und Bedarfsgruppe

Auf welcher Social Media Plattform ist meine Zielgruppe unterwegs?

Einige Best Cases

Was spricht für die Kundenkommunikation über Social Media?

Social Media Trend 2024 – Social Media als Vertriebsbooster

Kritische Zitate

Zitate von Social Media Fans

Aufgabe:

Unterschiedliche Mindestalter in sozialen Medien

Social Media und Kinder

Achtung, Kinder!

Wie hat sich Kommunikation verändert? Aktuelle Studien.

Good Old Times?

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 8 The Power of Nano- and Micro-Influencer: Wie kleine Accounts große Wirkung erzielen

Welche Influencer-Arten gibt es?

Nano- und Micro Influencer – Die Chance für KMU

Hausaufgaben

Was macht einen Influencer authentisch?

Was kostet ein Micro-Influencer?

Unterschiedliche Influencer für unterschiedliche Kanäle

Vorteile des Unternehmen-Micro-Influencern-Tandems

Welche Herausforderungen oder Nachteile könnte es geben?

Im Dialog mit dem Influencer

Einige Beispiele von erfolgreichen deutschen Influencern

Influencer – Der neue Traumberuf?

Potenzielle Gefahren für Kinder und Jugendliche

Don't! Kids for Klicks

Kinderbilder auf Social Media teilen?

Themenspezifische Zitate und Gedanken

Micro-Influencer als Chance für Klein- und Einzelunternehmen

Für welche Branchen sind Nano- und Micro-Influencer eine Chance?

Mit der richtigen Agentur zum passenden Influencer

Influencer mit den weltweit größten Reichweiten

Social Media Influencer und Corporate Influencer

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 9 Privacy Please: Wie Datenschutz in den sozialen Medien zur Priorität wird

Ich will dir all das Nichts zeigen

Zeitreise Datenschutz in Deutschland

Die Eckpunkte der DSGVO

DSGVO vs Kommunikation von Unternehmen auf Social Media

Hausaufgaben und Fragen

Chancen und Vorteile für Unternehmen

Warum wird Datenschutz immer wichtiger

Der psychologische Widerspruch

Kinder und Jugendliche – Die Gefahren

Ideendiebstahl

Beispiele für Probleme mit dem Datenschutz

Daten? Schutz!

Eine effektive Passwortrichtlinie

Eigenschutzmaßnahmen gehen vor

Ich will deine Daten! Worauf Social-Media-Kanäle zugreifen können.

Zitate und Gedanken

Ihr Kinderlein kommet

Wo werden die Daten gespeichert und verarbeitet?

Hackers Paradise

Leseempfehlungen

SOCIAL MEDIA TRENDS 2024 - 10 Social Media for Good: Wie Social Media genutzt werden kann, um soziale und politische Veränderungen voranzutreiben

Wie kann Social Media etwas bewegen?

Das Beispiel des Arabischen Frühlings

Was ist vom Arabischen Frühling übrig?

Das Beispiel Black Lives Matter

Das Beispiel Fridays For Future

Beispiele für Social Social Media

Du baust hier nicht!

Akzeptanzkommunikation und Bürgerdialog VS Social Media

Es gelten die gleichen Regeln

Gefahren, Nachteile und Risiken für Unternehmen

Bereite dich auf den Sturm vor – auch wenn er ausbleibt

Chancen und Vorteile von Social Social Media

Ideen für Social Social Media

Es gibt auch auf Social Media viel zu tun – Best Cases

Geld, ja, aber nicht nur

Eine kritische Betrachtung – Wenn wir nichts tun…

Eine kritische Betrachtung – Social Disruption

Eine kritische Betrachtung – Eine KI mit Gewissen(?)

Fazit

Zitate

Leseempfehlungen

Weitere Trends und Entwicklungen

Trend: Ab GenZ ist TikTok die Social Media Plattform #1

Trend: Kundenservice und Support über Social Media immer wichtiger

Trend: Krisenprävention und Krisenmanagement als Notwendigkeit

Trend: Die Investitionen von Werbebudgets in Social Media steigen weiterhin

Trend: Vertrauen und Authentizität als Vertriebsbooster auf Social Media

Trend: Social-Media-Giganten versuchen sich weiter an Audio-Optionen

Trend: Kürzere Aufmerksamkeitsspannen führen zu kürzeren Inhalten

Trend: Wachsende Nutzung von nutzergenerierten Inhalten

Megatrend: Kumbaya – oder der Faktor Mensch

Verschwörung der Social-Media-Kanäle: Ich wusste es!

Ein paar warnende Gedanken am Ende

Ab wann wird aus dem Nutzen von Social-Media-Kanälen eine Sucht?

Social Media Verzicht

The GPT4-Social-Media-Poem

Das GPT4-Social-Media-Gebet

GPT4 verabschiedet sich auf Zerilianisch

Danksagung

Daniel Elger de Castro Luís

Corporate Psychopathy

Abenteuer Eltern – Deine Reise zur liebevollen Erziehung

Disclaimer

Ich bin ein Cis Mann – Gendersprache spielt eine wichtige Rolle für die Inklusion und den Respekt, den wir voreinander haben. Obwohl ich ihre Bedeutung anerkenne und sowohl Diskussion als auch Transformation in unserer Sprache für extrem wichtig erachte, habe ich mich in diesem Buch entschieden, sie bewusst nicht zu verwenden. So wie ich ein Fan der aktuellen Veränderung in der Sprache bin und die Entwicklung mit Spannung beobachte, bin ich auch ein Fan des fließenden Textes in Aussprache und Gedankenfluss. Zur besseren Lesbarkeit benutze ich völlig wertfrei manchmal die männliche und manchmal die weibliche Ansprache. Die in diesem Buch verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter. Nehmt es mir bitte nicht übel :)

Euer Daniel

Vorspiel

In den letzten 20 Jahren hat sich die Art und Weise, wie wir kommunizieren, durch die Nutzung von Social Media grundlegend verändert. Wir haben eine neue Ära der Kommunikation betreten, die uns eine nie dagewesene Reichweite, Vernetzung, Vielfalt und Schnelligkeit bietet. Wir sind durch Social Media so eng miteinander verbunden, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, als waren wir noch nie so einsam, verunsichert und gespalten.

Vor der Ära der sozialen Medien gab es vergleichbar wenige Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen zu vernetzen und über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinweg zu kommunizieren. Wir konnten telefonieren, E-Mails, Postkarten oder Briefe schreiben, ein Fax versenden oder persönlich mit anderen sprechen. Die Entwicklung des Internets und vor allem das Aufkommen all der Social-Media-Kanäle hat diese Beschränkungen jedoch vollständig aufgehoben und uns eine Fülle von neuen Möglichkeiten gebracht, um miteinander zu kommunizieren.

Disruptoren und Booster

Messenger: Einer der größten Disruptoren zur direkten Vernetzung war die Einführung von Kommunikation in Echtzeit, die Messenger-Funktionen in den einzelnen Social-Media-Kanälen. Auf einen Anruf oder gar auf eine schriftliche Antwort per Brief oder Fax warteten wir früher oft Stunden oder sogar Tage. Selbst E-Mails als asynchrone Kommunikationsvariante, beantworten wir bis heute eigentlich nicht in Echtzeit.

Heute können wir jedoch sofort auf Nachrichten und Benachrichtigungen reagieren und uns direkt mit unseren Freundinnen, Familien und Kolleginnen austauschen. Wir können sogar durch Pünktchen und Häkchen erkennen, ob die Nachricht empfangen, gelesen und gerade beantwortet wird. Ist das nicht großartig und schrecklich zugleich? Die Pandemie, durch die wir alle zwischen 2020 und 2022 irgendwie hindurchmussten, hat die asynchronen Kommunikationsvarianten in den Hintergrund gedrängt und die synchronen Kommunikationskanäle wie WhatsApp, Telegram, Teams, Zoom und viele andere gepusht. Diese Veränderung hat die Art und Weise, wie wir interagieren, wie wir privat und beruflich miteinander kommunizieren grundlegend verändert.

Communities: Eine weitere bedeutende Veränderung der letzten Jahre ist die Entstehung von Online-Communities. Ich musste früher physisch an einem Ort sein, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Der Stammtisch, die unzähligen Vereine und Interessengruppen, all die sportlichen, kulturellen und politischen Initiativen, lebten von der Präsenz und dem Austausch von Menschen. Auch hier hat die Pandemie eine Entwicklung forciert, die sich bereits vorher angedeutet hatte, die jetzt aber nicht mehr revidierbar ist. Heute können wir uns online mit Menschen auf der ganzen Welt vernetzen, die unsere Interessen teilen – mögen diese auch noch so speziell sein. Vor allem Social Media hat es uns dabei ermöglicht, neue Freundinnen, Gleichgesinnte und Verbündete zu finden, die wir sonst nie getroffen hätten, und unsere Möglichkeiten für soziale Interaktion erweitert. Auch das ist einerseits wunderbar. Andererseits bewegen wir uns dadurch verstärkt nur innerhalb unserer eigenen Ideen- und Gedanken-Welt und landen dadurch in der einen oder anderen Ideen- Meinungs- oder Verschwörungs-Bubble, ohne es vielleicht zu merken.

Meinungsmultiplikatoren: Social Media hat die Art und Weise verändert, wie wir unsere Meinungen und Ansichten ausdrücken. Vor dem Internet hatte ich keine andere Wahl, als auf eine Veranstaltung zu gehen, einen Leserbrief zu schreiben oder in einem Gespräch meine Meinung zu äußern, um gehört zu werden. Heute können wir unsere Gedanken und Ideen über Social-Media-Plattformen wie X (Twitter), Threads oder WhatsApp im Minutentakt teilen und so eine breite Öffentlichkeit erreichen. Dies hat dazu geführt, dass die Menschen heute viel offener und selbstbewusster ihre Meinungen äußern und ihre Stimmen Gehör finden. Viel Positives ist daraus entstanden. Aber natürlich auch die Schattenseiten konnten entstehen, wie Radikalisierung, Cybermobbing und die Verrohung der Umgangsformen in all ihren Facetten. Das viele liberale und weltoffene Demokratien aktuell wackeln, hat ebenfalls viel mit der Art und Weise zu tun, wie man in diesen Gesellschaften mit Social Media umgeht. Demokratische und liberale Regierungen, die vom sozialen, positiven, humanistischen und einander zugewandten Miteinander abhängig sind unterschätzen auf erschreckende Weise Social Media als meinungsbildende und einflussreiche Kommunikationsform. Erschreckend dumm und naiv vernachlässigen sie weiterhin diese Veränderungen in der modernen Kommunikation und sorgen dadurch indirekt für den Aufschwung der Populisten, Extremisten und Radikalen, welche die Klaviatur der sozialen Medien besser beherrschen.

Bewegtbild: Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erweiterung der visuellen Kommunikation. In meiner Jugend mussten wir uns auf geschriebene Worte oder mündliche Kommunikation beschränken, um uns auszudrücken. Heute können wir Fotos, Videos und GIFs mit wenigen Klicks erschaffen und verwenden, um unsere Gedanken und Gefühle auszudrücken. In Sekunden erschaffen KIs die passenden Visuals zu unseren Ideen. Emojis lassen sich an meine Person anpassen und in die Kommunikation integrieren und Typografie lässt sich kinderleicht emotional und spannend animieren. Visuelle Kommunikation ist heute ein integraler Bestandteil der Art und Weise, wie wir kommunizieren und gleichzeitig der Dopamin-Booster, der Kanäle wie YouTube, TikTok oder Instagram so erfolgreich macht.

Unternehmenskommunikation

Externe Kommunikation: Social Media hat die Art und Weise verändert, wie Unternehmen mit ihren Kunden, Mitarbeitenden und Partnern kommunizieren. Sie können jetzt direkt mit ihren Kunden auf Social-Media-Plattformen wie LinkedIn, Xing und Facebook interagieren und auf diesem Wege ein persönlicheres Kunden-erlebnis bieten und in allen Phasen der User-Experience für emotionale Touchpoints sorgen. Social Media hat in den letzten 15 Jahren extremen Einfluss darauf genommen, wie Unternehmen ihre Marketingkampagnen planen und ausführen. Social Media Marketing ist heute ein wichtiger Bestandteil einer jeden Vertriebsstrategie in erfolgreichen Unternehmen. Für mich ist es allerdings immer wieder überraschend zu sehen, wie viele, vor allem kleinere und mittel-ständische Unternehmen, immer noch das Thema Social Media Marketing ignorieren und damit langfristige Vertriebserfolge verpuffen lassen. Ich sage es mal ganz bewusst provokant: Jedes Unternehmen, ob klein oder groß, welches keine Social-Media-Strategie hat und nicht auf Social Media in der Kunden-kommunikation setzt, wird irrelevant und setzt die eigene Existenz aufs Spiel.

Interne Kommunikation: Die Nutzung von Social Media, vor allem in der Form unzähliger Intranets, hat die interne Kommunikation in Unternehmen schlichtweg revolutioniert. Wo früher schwarze Bretter, Mitarbeiterzeitschriften, Memos und Meetings genutzt wurden, bieten heute digitalen Plattformen wie Teams oder digitale Lösungsanbieter wie haiilo oder Staffbase eine direkte, interaktive und zeitnahe Kommunikationsform. Diese ermöglichen oft einen dynamischen Dialog, bei dem Mitarbeiter ihre Gedanken und Ideen offen teilen können.

Durch diese Social-Media-Anwendungen können Unternehmen Firmen-Updates, Ankündigungen und wichtige Informationen direkt verbreiten, oft aufgewertet mit visuellen und multimedialen Elementen, welche die Aufmerksamkeit der Mitarbeitenden erhöhen. Diese können direkt reagieren und Rückmeldungen und Fragen stellen, wodurch ein transparentes und inklusives Kommunikationsklima gefördert wird.

Darüber hinaus fördert die Nutzung von Social Media in der internen Kommunikation den Aufbau einer eigenen Unternehmenskultur und stärkt so die Zusammengehörigkeit. Mitarbeiterinnen können virtuelle Teams bilden, Projekte gemeinsam bearbeiten und sogar soziale Veranstaltungen organisieren, was insgesamt zur Zufriedenheit und Gemeinschaft beiträgt. Kurz gesagt, Social Media hat die Art und Weise, wie Unternehmen intern kommunizieren, grundlegend verbessert und gleichzeitig zahlreiche Vorteile für das Arbeitsumfeld geschaffen.

Looking forward

Die Zukunft der Kommunikation wird aktuell von neuen Technologien wie der künstlichen Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge (IOT - engl.: Internet Of Things) geprägt. Aber auch Trends und Hypes wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) beeinflussen Kommunikationsthemen. Eines ist dabei sicher: Social Media spielt bei all diesen Entwicklungen eine bedeutende Rolle. Nehmen wir zum Beispiel die Integration von künstlicher Intelligenz in die Kommunikation. Chatbots und automatisierte Antworten auf Anfragen auf den Social-Media-Kanälen können bereits heute eine große Entlastung für Unternehmen bieten und auch in Zukunft werden wir hier sicherlich noch einige spannende Entwicklungen sehen. Auf diesen Punkt gehen wir später bei den Social Media Trends für 2024 noch genauer ein.

Neben den technologischen Entwicklungen ist es aber auch wichtig, dass wir uns als Gesellschaft bewusst machen, welche Auswirkungen unser Kommunikationsstil auf Social-Media-Kanälen haben kann. Das Internet vergisst nichts und unsere Äußerungen und Handlungen können weitreichende Konsequenzen haben – im privaten ebenso wie im beruflichen Kotext. Eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation auf Social Media kann dazu beitragen, dass wir uns online sicherer und wohler fühlen. Tun wir das nicht, entstehen Tendenzen, die für jede Gesellschaft gefährlich werden können: von der verzerrten Selbstwahrnehmung des Individuums, über Radikalisierung, Fake News, Troll-Kampagnen und Shitstorms gegen Unternehmen bis hin zur Online-Sucht und dem Verlust huma-nistischer und positiver Wertestrukturen unserer Gesellschaft.

Insgesamt haben wir in den letzten 20 Jahren eine beeindruckende Entwicklung in der Kommunikation auf Social Media erlebt. Die Welt ist durch die Vernetzung und den Austausch näher zusammengerückt und wir können uns einfacher als je zuvor mit Menschen auf der ganzen Welt verbinden. Doch auch wenn die Kommunikation auf Social Media in vielen Bereichen sehr positiv ist, liegt es in der Verantwortung eines jeden einzelnen, sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass wir es auch auf Social Media mit realen Menschen zu tun haben und dass unsere Worte und Handlungen immer Konsequenzen haben. Nein, Social Media ist kein rechtsfreier Raum, in dem jeder tun und lassen kann, was er will. Ja, jeder hat das Recht auf seine Meinung, aber nicht jeder hat das Recht auf eigene Fakten. Wenn wir uns dieser Verantwortung bewusst sind und respektvoll miteinander kommunizieren, können wir in Zukunft als Mensch und als Unternehmen eine erfolgreiche und positive Kommunikation auf Social Media gestalten.

Die beliebtesten Social-Media-Kanäle in Deutschland im Jahr 2022

Quelle: WeAreSocial, HootSuite und weitere.

Wie ist es zu diesem Buch gekommen?

Als Dozent für Social-Media- und Online-Marketing beschäftige ich mich schon von Berufs wegen ständig mit den Themen Social Media, KI, Kommunikation und die Trends in diesen Bereichen. Im Vergleich zu meinen Kollegen, die Grafikdesign, Typografie oder Text lehren, darf ich meine Unterlagen für die Vorlesungen mindestens zwei Mal im Jahr anpassen, ändern oder komplett überarbeiten. Auch wenn das anstrengend ist, macht es mir unheimlich viel Freude. Ich versuche jeden einzelnen Tag etwas Neues zu lernen und laufe mit großer Neugier und Lernfreude durchs Leben. Diese Einstellung spielt mir dabei in die Karten.

Das Thema KI war in meinen Vorlesungen immer das Thema, dass mich sehr interessiert hat, aber weit weg von mir war. Als Nicht-Tekkie hatte ich einen eher theoretischen, beinahe philosophischen Zugang zum Thema. Dies änderte sich, als ich mich näher mit den KIs von Social-Media-Kanälen beschäftigt habe und welchen Einfluss diese auf unsere unterschiedlichen Bewusstseinsebenen haben. Verstärkt wurde das zusätzlich, als ich selbst getestet habe, wie schnell KIs lernen und sich mir als User anpassen. Ich war deshalb auch einer von denen, die im vergangenen Herbst mit kindlicher Begeisterung chatGPT getestet haben. Seit dem nutze ich regelmäßig unterschiedliche KIs vor allem in den Bereichen Textverarbeitung, Bildgenerierung, Code und Datenanalyse im Marketingkontext.

Vor einigen Wochen war ich auf der Suche nach den Social Media Trends 2024 im Austausch mit einigen KIs. Als Quelle für Zukunftsthemen sind die virtuellen Kollegen aber eher unzuverlässig. Das noch bestehende Problem mit KIs wie chatGPT ist, dass man einerseits nicht weiß, womit sie trainiert wurden, und dass diese Trainingsinhalte z. B. bei chatGPT nach den Angaben von Open AI nur bis Ende 2021 gehen. Alle Inhalte, die danach erstellt worden sind, kennt GPT nicht. Andererseits fehlt auch noch der Zugriff auf das World Wide Web. Also habe ich die Trends so erarbeitet, wie es sich gehört: Analyse diverser Social-Media-Marketing-Tools, Trends unterschiedlicher Zukunftsinstitute, zahlreiche aktuelle Trends-tudien, Social-Media-Monitoring-Tools, Erfahrung und die eigene Expertise. Als ich schließlich die Social Media Trends 2024 für mich definiert hatte, war der inhaltliche Austausch mit den KIs jedoch zum Teil so unterhaltsam, dass ich mich irgendwann dabei erwischt habe, als ich dachte "lass uns doch das Buch zusammen schreiben".

Dabei war mir jedoch sofort klar, dass ich offen und transparent damit umgehen wollte. Die Textpassagen, die von chatGPT erstellt wurden, sind als solche klar erkennbar. Doch selbst in diesen Passagen gibt es keinen Satz, den ich nicht überprüft und in 99% der Fälle überarbeiten musst. Einige Ausnahmen gibt es. Diese finde ich so gut, lustig, falsch, schräg oder einfach erwähnenswert, dass ich sie 1:1 ins Buch übernommen habe. Auch diese sind klar erkennbar gemacht und sollten von dir einfach zu finden sein.

Beispiel: eine Frage an GPT-4 am 18. Mai 2023

Ich: Wie würdest du einem Kind erklären, was chatGPT ist und warum das Kind keine Angst vor dir haben muss. Du darfst gerne humorvoll argumentieren.

GPT-4: Na klar, stell dir vor, ich bin wie ein riesiger, freundlicher Buchdrache, der in einer Bibliothek voller Bücher, Geschichten, Witze und Informationen lebt. Du kannst mir eine Frage stellen, und ich tauche in diese riesige Bibliothek ein, um die beste Antwort für dich zu finden.

Ich kann dir sogar eine Geschichte erzählen, ein Gedicht schreiben oder dir bei den Hausaufgaben helfen. Aber keine Sorge, ich bin kein echter Drache und ich kann nicht aus meinem Computerbildschirm herauskommen. Ich bin einfach ein Werkzeug, das von klugen Wissenschaftlern und Ingenieuren geschaffen wurde, um Menschen dabei zu helfen, Informationen zu finden und Fragen zu beantworten.

Und hier ist das Wichtigste: Ich bin ein ganz friedlicher Drache. Ich möchte niemandem Angst machen oder Schaden zufügen. Du kannst mich jederzeit ausschalten oder wegklicken, wenn du nicht mit mir reden möchtest. Aber ich hoffe, dass wir zusammen Spaß haben können, während wir lernen und entdecken!

Ist das nicht drollig? :)

Solche und ähnliche „Gespräche“ haben wir über Stunden geführt. Nicht nur mit GPT, auch mit Google, Jasper und You. Leider noch nicht mit Googles Bard, da diese KI, Stand heute, 18. Mai 2023, in Deutschland noch nicht verfügbar ist. Ja, ich weiß, dass wäre über VPN zu umgehen. Aber wie gesagt, ich bin kein Tekkie und habe darauf keine Lust. Ich warte. Bard wird dann eben im Erfolgsfall einen größeren Part in der nächsten Ausgabe dieses Buches einnehmen.

Solche Dialoge, wie der gerade gezeigte, werden einige im Buch zu finden sein. Ich hoffe, dass sie der Unterhaltung, der Information oder dazu dienen, dass eine oder andere Thema anschaulicher zu machen. Die Textpassagen von chatGPT sollen auch veranschaulichen und als Impuls dienen, wie z. B. mit dieser KI gearbeitet werden könnte. Nach unzähligen Unterhaltungen mit Experten von Top- Agenturen, dem Konsum endloser Studien, Whitepapers und Best Cases und dem Crawlen durch zahllose Websites hatte ich für mich irgendwann die Social Media Trend-Themen 2024 definiert. In einem ersten Entwurf sah das auf meinem Rechner so aus:

Die Social Media Trends für 2024:

Augmented Reality wird zu einem wichtigen Bestandteil des Social-Media-Shoppings.

Kurze Videos werden in der Kundenansprache immer wichtiger und verändern dabei das Konsumverhalten und die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer.

Nachhaltigkeit wird zu einem wichtigen und für den Unternehmenserfolg ausschlaggebenden Thema im Social-Media-Marketing.

Direktes Verkaufen von Waren und Dienstleistungen auf Social-Media-Plattformen wird zum Mainstream.

Sprachgesteuerte Interaktionen werden zur neuen Normalität in den sozialen Medien.

Chatbots und künstliche Intelligenz verbessern signifikant den Kundenservice auf Social-Media-Plattformen.

Kommunikation bewegt sich weiter Richtung Social Media: Wie Social-Media-Plattformen Chancen für Marken bieten, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Micro-Influencer und Corporate Influencer werden zu wichtigen Faktoren in Influencer-Marketing-Strategien.

Datenschutz und Privatsphäre bleiben wichtige Themen im Social-Media-Marketing.

Soziale und politische Veränderungen werden durch Social Media gefördert.

Inhaltlich was ich wollte, aber nicht wirklich prickelnd im Wording. Also habe ich meine digitalen Co-Autoren gefragt, wie ich denn die Kapitel umformulieren kann, damit sie spannender klingen. Heraus kamen diese Vorschläge, die ich mit ganz geringer Überarbeitung auch für sehr gelungen empfunden habe.

"Trendjäger im Visier: Wie Augmented Reality das Shopping-Erlebnis in den sozialen Medien revolutioniert"

"The TikTok Effect: Wie kurze Videos unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern"

"Social Media Goes Green: Wie Marken und Unternehmen Nachhaltigkeit in ihre Marketing-Strategie integrieren müssen"

"Social Selling: Vom Scrollen zum Shoppen - Wie der direkte Verkauf auf Social-Media-Plattformen boomt"

"Mind Your Language: Wie sprachgesteuerte Interaktionen das Social-Media-Erlebnis verändern"

"The Rise of Chatbots: Wie künstliche Intelligenz den Kundenservice auf Social Media transformiert"

"Do You Speak Social Media? Wie Marken durch die Kommunikation auf Social-Media-Plattformen einen Vorsprung erzielen"

"The Power of Micro-Influencer: Wie kleine Accounts große Wirkung erzielen"

"Privacy Please: Wie Datenschutz in den sozialen Medien zur Priorität wird"

"Social Media for Good: Wie Plattformen und Nutzer sich für soziale und politische Veränderungen einsetzen".

Nicht schlecht, oder? Mit wenigen Änderungen habe ich diese Vorschläge übernommen und im Buch umgesetzt. Es ist mir ein großes Anliegen, dass Ihr als Leser in diesem Buch einen Mehrwert für euch und euer Unternehmen findet. Deshalb findet Ihr immer wieder Checklisten, Praxisbeispiele, Empfehlungen, Fragen, Haus-aufgaben und weiterführende Links. Im Optimalfall ist dies ein Arbeitsbuch, auf das Ihr immer wieder zurückgreift. Schreibt gerne in dieses Buch rein. Macht euch eigene Notizen. Streicht Dinge durch. Gebt mir auch gerne Feedback über die Mailadresse [email protected].

Bei aller Mühe und Engagement bin ich mir dessen Bewusst, dass dieses Buch nur eine Momentaufnahme ist. Die hier erwähnten Trends sind nicht die einzigen, die es geben wird. Je nach Unternehmen kann es sein, dass die hier erwähnten Trends nicht so wichtig sind oder diese bereits seit langem im Unternehmen gelebt werden. Es sind die Trends, die ich nach 25 Jahren Erfahrung in der Kommunikationsbranche für die kommenden Jahre sehe. Dabei erhebe ich nicht den Anspruch auf Wahrheit oder Vollständigkeit, glaube aber fest daran, dass es in diese Richtung gehen wird.

Auch erwähnen möchte ich, dass es sich hierbei nicht um ein wissenschaftliches Fachbuch handelt. Ich würde mich darüber freuen, wenn dieses Buch den einen oder anderen Impuls bei euch setzt. Wenn du den einen oder anderen Denkanstoß findest, den du in deinem Unternehmen oder in deinem Umgang mit Social Media umsetzen kannst. Ich gehe bei vielen Themen bewusst nicht sehr in die Tiefe. Dass kann gerne jeder für sich in den Bereichen machen, die für ihn oder sie wichtig sind. Ich will mit diesem Buch Themen für dich aufmachen, anreißen und in den Raum werfen. Praxisnähe, Übersicht und Impulse setzen, darum geht es in diesem Buch. Um nicht weniger, aber auch nicht um mehr.

Ich wünsche Euch aber auf jeden Fall bei der Lektüre viel Spaß, Inspiration und die eine oder andere großartige Idee.

SOCIAL MEDIA TREND 2024/1Trendjäger im Visier: Augmented Reality revolutioniert das Shopping-Erlebnis in den sozialen Medien

Augmented Reality in Verbindung mit Social Media wird einer der Trends 2024! Warum? Weil diese innovationsstarke und kreative Kombination Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten bietet, die ihnen helfen werden, in einem wettbewerbsintensiven Markt zu bestehen.

Aber was ist Augmented Reality überhaupt? Eine kurze Nachfrage beim GPT-Koautoren führt zu folgender Erkenntnis.

Ich: Erkläre aus Sicht eines Marketingexperten, was Augmented Reality ist und was der Unterschied zwischen Augmented Reality und Virtual Reality ist?

GPT4: Augmented Reality (AR) erweitert unsere reale Welt um digitale Elemente, indem sie Computergrafiken oder Informationen in unsere natürliche Umgebung einbettet. Im Gegensatz dazu schafft Virtual Reality (VR) vollständig digitale, immersive Umgebungen, in die der Nutzer eintaucht. Während AR also eine Überlagerung von virtuellen Elementen auf die reale Welt darstellt, ersetzt VR die physische Realität vollständig durch eine digitale. Beide Technologien bieten große Möglichkeiten für das Marketing, da sie einzigartige und interaktive Erlebnisse schaffen, die die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen und Markenbindung fördern können.

Zunächst einmal bringt Augmented Reality das Shopping-Erlebnis somit auf ein ganz neues Level. Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft und willst ein neues Paar Schuhe kaufen. Mit Augmented Reality hast du die Möglichkeit, das Produkt virtuell anzuprobieren, ohne es tatsächlich anprobieren zu müssen. Das bedeutet weniger Zeit im Laden und mehr Zeit, um andere Dinge zu erledigen.

Aber es geht nicht nur darum, Zeit zu sparen. Augmented Reality kann auch helfen, Kaufentscheidungen zu treffen. Wenn du zum Beispiel eine neue Sonnenbrille kaufen möchtest, kannst du mit Augmented Reality verschiedene Modelle virtuell auf deinem Gesicht anprobieren und sehen, wie sie aussehen. Das bedeutet, dass du dir sicher sein kannst, dass du das richtige Produkt kaufst und keine Fehlkäufe tätigst.

Ein weiterer Vorteil von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media ist, dass es eine ganz individuelle Erfahrung erschafft. Unternehmen können die Technologie nutzen, um personalisierte Angebote und Werbung zu erstellen. Wenn du beispielsweise nach einer neuen Jeans suchst, könnte eine Marke eine personalisierte Anzeige erstellen, die dir zeigt, wie die Jeans auf deinem Körper aussehen würde. Das schafft eine einzigartige und persönliche Experience, die Kundenbindung fördert.

Doch nicht nur Kundenbindung, sondern auch Markenbindung ist ein Vorteil von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media. Durch die Verwendung von Augmented Reality können Unternehmen eine einzigartige Markenwahrnehmung schaffen. Wenn du beispielsweise eine Werbekampagne mit Augmented Reality erstellst, wird dein Unternehmen aufgrund seiner modernen und einzigartigen Kampagne als innovativ wahrgenommen und in Erinnerung bleiben.

Und nicht zu vergessen: Augmented Reality in Verbindung mit Social Media ist auch ein großartiger Weg, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In einer Welt, in der jeder versucht, Aufmerksamkeit zu erregen, kann Augmented Reality dazu beitragen, aus der Masse herauszustechen. Wenn du eine Kampagne mit Augmented Reality erstellst, die Menschen dazu bringt, darüber zu sprechen und die Erfahrung zu teilen, wird deine Marke schneller bekannt und verbreitet sich vielleicht wie ein Lauffeuer.

Insgesamt gibt es zahlreiche Vorteile von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media für Unternehmen. Es verbessert das Shopping-Erlebnis, hilft bei Kaufentscheidungen, schafft personalisierte Erfahrungen, fördert Kunden- und Markenbindung und kann dazu beitragen, Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn Unternehmen diese Technologie richtig einsetzen, werden sie in der Lage sein, im wettbewerbsintensiven Markt zu bestehen und ihre Konkurrenten zu übertreffen.

Social-Media-Kanäle, die sich für die Nutzung von AR eignen

Instagram: Instagram hat viele Funktionen, die es zu einem großartigen Kanal für die Nutzung von Augmented Reality macht. Die Plattform hat eine integrierte AR-Technologie, mit der Unternehmen ihre Produkte auf eine interaktive und ansprechende Weise präsentieren können. Die unterschiedlichen Filterfunktionen verstärken den Effekt und können in einer passenden Marketingkampagne hervorragend eingesetzt werden.

Snapchat: Snapchat war einer der ersten Social-Media-Kanäle, die Augmented Reality einsetzten, und hat damit die Grundlage für die Nutzung dieser Technologie durch andere Plattformen geschaffen. Die Plattform bietet eine breite Palette von AR-Filtern und Linsen an, die von Nutzern und Marken gleichermaßen genutzt werden können.

Facebook: Facebook hat in den letzten Jahren verstärkt in Augmented Reality investiert und bietet mittlerweile eine Vielzahl von AR-Funktionen an, darunter AR-Effekte, AR-Spiele und AR-Anzeigen. Diese Funktionen sind auf der Plattform gut integriert und bieten Marken die Möglichkeit, ihre Zielgruppe auf eine einzigartige und ansprechende Weise zu erreichen. Inwieweit das Metaverse hier noch zum zusätzlichen Booster wird, wird sich zeigen.

TikTok: TikTok ist die mit am stärksten wachsende Social Media Plattform im SM-Universum. Die Plattform hat eine breite Palette von AR-Filtern und -Effekten, die von Nutzern und Marken genutzt werden können. Viele Unternehmen, Marken, Künstler und Influencer nutzen diesen VR-Vorreiter unter den Social-Media-Kanälen aus gutem Grund. TikTok ist insbesondere bei jungen Nutzern sehr beliebt und bietet daher eine große Zielgruppe für Marken, die mit dieser Zielgruppe interagieren möchten. Vor allem beim Thema Employer Branding und Social Media Recruiting ist das der Kanal der Stunde.

Pinterest: Pinterest ist ein visuelles soziales Netzwerk, das von vielen Marken genutzt wird, um ihre Ideen zu präsentieren. Die Plattform bietet auch AR-Funktionen an, mit der Nutzer Produkte in ihrer Umgebung anzeigen und testen können, bevor sie sie kaufen.

Jeder dieser Kanäle bietet verschiedene Vorteile und eignet sich auf unterschiedliche Weise für die Nutzung von Augmented Reality. Unternehmen sollten daher ihre Ziele und ihre Zielgruppe berücksichtigen, um den am besten geeigneten Kanal auszuwählen. Der Erfolg stellt sich ein, wenn der Inhalt, der generiert wird, für die Zielgruppe relevant und attraktiv ist.

Wie könnten Unternehmen AR im Social Media Kontext nutzen?

Virtuelles Anprobieren

AR bietet eine großartige Möglichkeit für Kunden, Kleidung und Accessoires virtuell anzuprobieren, bevor sie einen Kauf tätigen. Indem sie einfach die Kamera ihres Smartphones oder Tablets verwenden, können Kunden ein Kleidungsstück auf sich projizieren lassen und sehen, wie es in Echtzeit aussieht. Dies ist nicht nur bequem für den Kunden, sondern kann auch dazu beitragen, Rücksendungen zu reduzieren, da der Kunde das Produkt bereits virtuell gesehen hat.

360-Grad-Produktansichten

Durch die Verwendung von AR können Unternehmen auch 360-Grad-Ansichten ihrer Produkte anbieten. Das bedeutet, dass Kunden das Produkt aus jedem Winkel betrachten können, bevor sie es kaufen. Diese Funktion ist besonders nützlich für komplexe Produkte wie Möbel oder Elektronik. Es funktioniert auch perfekt bei Spielsachen, Deko und Veranstaltungsformaten.

Interaktive Werbung

AR kann für interaktive Werbung verwendet werden. Unternehmen können eine AR-Komponente in ihre Werbekampagnen einfügen, die es den Kunden ermöglicht, das Produkt auszuprobieren oder es in einer virtuellen Umgebung zu sehen. Dadurch wird die Interaktion mit der Marke erhöht und das Markenimage gestärkt.

Erforschung von Orten und Sehenswürdigkeiten

AR kann auch genutzt werden, um Orte und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Unternehmen können ihre Produkte mit virtuellen Orten verknüpfen, um Kunden zu einem bestimmten Ort oder einer Sehenswürdigkeit zu führen. Du kannst deinen Kunden Dinge in seinem Umfeld zeigen, die es vielleicht noch gar nicht gibt. Eine Autobahn? Ein Auto? Ein Stuhl? Eine Hose? Nur deine Fantasie setzt hier die Grenzen, was du deinem Kunden über AR zeigen kannst. Die Nutzung von Augmented Reality kann dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad deiner Marke oder deines Unternehmens zu steigern und Kunden anregen, dir auf Social Media zu folgen.

AR in der internen Kommunikation

Unternehmen können Infopoints, Prozesse im Unternehmen oder sogar ein Gespräch mit dem Vorstand in den virtuellen Raum innerhalb ihrer Betriebsstätten verteilen. Dies wäre z. B. eine kreative Art und Weise, um auch mit Mitarbeitern aus Produktionsstätten ins Gespräch zu kommen oder diese zu erreichen.

In 5 Schritten zur erfolgreichen AR-Kampagne in deinem Unternehmen

Egal, ob du dich für AR oder VR entscheidest. Wichtig ist, dass du im Vorfeld einige Hausaufgaben erledigt. Welche wären das?

Bestimme, welche Art von AR-Erfahrung am besten zu deinem Unternehmen (Corporate Identity, Werte, Ressourcen) und deinen Kunden (Zielgruppendefinition) passt.

Entwickle eine AR-Strategie, die in deine bestehende Social-Media-Marketing-Strategie integriert ist.

Stelle sicher, dass die AR-Erfahrung, die du deinen Kunden anbietest, benutzerfreundlich und einfach zu bedienen ist.

Teste dein AR-Angebot gründlich und ausführlich, um sicherzustellen, dass es auf verschiedenen Geräten einwand-frei funktioniert.

Promote deine AR-Angebote über deine Social-Media-Kanäle, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und Kunden anzulocken.

Beispiele für die AR-Nutzung unterschiedlicher Unternehmen

IKEA-Place:

IKEA hat schon vor einigen Jahren die App IKEA Place entwickelt, die es Benutzern ermöglicht, virtuelle Möbel in ihrem eigenen Zuhause zu platzieren, um zu sehen, wie sie aussehen würden, bevor sie tatsächlich gekauft werden. Diese AR-Funktion bietet Kunden ein besseres Einkaufserlebnis und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs. In der "normalen" IKEA-App ist auch der 3D-Raumplaner zu finden, der eine ähnliche Erfahrung bietet. Hier der Link zum Erklärvideo von IKEA:

https://www.youtube.com/watch?v=UudV1VdFtuQ

L'Oreal:

L'Oreal bietet die AR-App "MakeUp Genius" an, die Kunden ermöglicht, virtuelles Make-up aufzutragen und auszuprobieren, bevor sie Produkte kaufen. Diese Funktion bietet Kunden eine personalisierte Erfahrung und steigert die Kaufbereitschaft. Hier der Link zur MakeUp Genius Case Study von McCann Paris: https://www.youtube.com/watch?v=R5OnjiDa71s

Converse:

Converse hatte bereits 2010 die AR-App "The Sampler" entwickelt, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Schuhmodelle virtuell anzuprobieren. Diese App erhöhte das Einkaufserlebnis und bot Kunden eine bessere Vorstellung davon, wie die Schuhe tatsächlich aussehen und passen würden. Soweit mir bekannt ist, gibt es die App aber leider nicht mehr. Hier der Link zu einem der Beispiel-Anwendervideos:

https://www.youtube.com/watch?v=lBQzXi04JpE

Sephora:

Sephora hat 2016 die AR-App "Virtual Artist" entwickelt, mit der Kunden virtuelles Make-up ausprobieren können. Die App scannt das Gesicht des Benutzers und ermöglicht es ihnen, verschiedene Make-up-Looks auszuprobieren, bevor sie Produkte kaufen. Diese personalisierte Erfahrung, die sofort über Social Media teilbar ist, erhöht die Kaufbereitschaft und das Kundenerlebnis. Hier der Link zu einem der Beispielvideos:

https://www.youtube.com/watch?v=NFApcSocFDM

Adidas:

Adidas hat eine AR-Funktion in seiner App integriert, die es Kunden ermöglicht, Schuhe virtuell anzuprobieren und anzupassen. Die App scannt den Fuß des Benutzers und ermöglicht es ihnen, verschiedene Schuhmodelle und -farben auszuprobieren. Diese Funktion erhöht das Einkaufserlebnis und die Kaufbereitschaft. Hier der Link zu einem der zahlreichen Beispielvideos zur App:

https://www.youtube.com/watch?v=YW2XNZFetTc

Pepsi Max:

Pepsi Max hat eine AR-Kampagne namens "Unbelievable" gestartet, bei der Passanten durch AR-Technologie auf der Straße mit unglaublichen, bizarren und ziemlich coolen Ereignissen konfrontiert wurden. Diese Kampagne war ein großer Erfolg und hat für Pepsi Max eine hohe Aufmerksamkeit generiert. Hier der Link zu einem der Videos zur Kampagne auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=GB_qT6rAPyY&t=5s

BMW:

BMW hat eine AR-Funktion in seiner App integriert, mit der Kunden das Innere und Äußere von Autos virtuell ausprobieren können. Diese Funktion ermöglicht es Kunden, eine personalisierte Erfahrung zu machen und erhöht die Kaufbereitschaft. Darüber hinaus setzt der Automobilbauer AR in seinen Fahrzeugen selbst als zusätzliche Assistenz für den Fahrer ein.

Coca-Cola:

Coca-Cola hat eine AR-Kampagne namens "Share a Coke" gestartet, bei der Kunden ihre Namen auf personalisierten Flaschen finden konnten. Diese Kampagne wurde durch AR-Technologie erweitert, indem Kunden die Flaschen scannen und virtuelle Inhalte auf ihren Handys freischalten konnten.

Ray-Ban:

Ray-Ban hat eine AR-Funktion in seine App integriert, mit der Kunden verschiedene Sonnenbrillen virtuell ausprobieren können. Die App scannt das Gesicht des Benutzers und ermöglicht es ihnen, verschiedene Modelle und Farben auszuprobieren. Diese personalisierte Erfahrung erhöht das Einkaufserlebnis und die Kaufbereitschaft.

Jaguar Land Rover:

Der Autohersteller hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden ihre Wunschautos in 3D sehen und personalisieren können. Kunden können die App auch in sozialen Medien teilen, um ihre persönlichen Designs zu präsentieren.

Timberland:

Die Marke hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden verschiedene Schuhe in AR ausprobieren können. Die App bietet auch eine interaktive Karte, die Kunden in die nächste Filiale führt.

Lush Cosmetics:

Die Marke hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden Produkte in einer virtuellen Umgebung erkunden können. Kunden können auch Informationen über die Inhaltsstoffe der Produkte erhalten und die Produkte über die App kaufen.

M&M's:

Die Marke hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden ein virtuelles M&M-Charakter erstellen und mit anderen in sozialen Medien teilen können. Die App bietet auch Spiele und Aktivitäten mit den Charakteren.

LEGO:

Der Spielzeughersteller hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden die fertigen LEGO-Modelle in einer virtuellen Umgebung sehen können. Kunden können auch eigene Modelle bauen und in der App präsentieren.

Estée Lauder:

Die Kosmetikmarke hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden verschiedene Lippenstift-Farben ausprobieren können. Kunden können auch die virtuellen Looks auf sozialen Medien teilen und die Produkte direkt über die App kaufen.

Nike:

Der Sportartikelhersteller hat eine AR-App entwickelt, mit der Kunden ihre Schuhe personalisieren und verschiedene Farbkombinationen ausprobieren können. Die App bietet auch eine virtuelle Laufanalyse.

Lufthansa Innovation Hub:

Das Unternehmen hat eine Augmented Reality-App entwickelt, die es Reisenden ermöglicht, ihre zukünftige Sitzposition im Flugzeug zu visualisieren und die Entfernung zu anderen Passagieren und Objekten zu messen.

Snocks:

Das deutsche Start-up Snocks, das Socken und Unterwäsche verkauft, hat eine AR-Funktion in seine mobile App integriert, die es den Benutzern ermöglicht, die Größe ihrer Socken zu bestimmen, indem sie ihr Smartphone auf ihre Füße richten.

Assembrix:

Assembrix ist ein deutsches Unternehmen, das AR-Technologie für die Fertigungsindustrie entwickelt. Die AR-Software ermöglicht es den Benutzern, 3D-Modelle von Produkten in der realen Welt zu visualisieren und zu manipulieren, um Fehler zu finden und Verbesserungen vorzunehmen.

Diese und viele andere Unternehmen haben zum Teil schon vor Jahren erkannt, wie Augmented Reality funktioniert und was es für Vorteile bringen kann. In Verbindung mit den eigenen Social-Media-Kanälen und der zielgruppenrelevanten Social-Media-Strategie kann AR genutzt werden, um Kunden zu binden und neue Zielgruppen zu erreichen. Die Beispiele sollen als Impuls dienen und zeigen, dass AR nicht nur ein Gimmick ist, sondern ein mächtiges Werkzeug sein kann, um das Shopping-Erlebnis für deine Kunden zu verbessern und das Markenerlebnis zu intensivieren. Dieser Trend, den es eigentlich schon seit Jahren gibt, wird sich vor allem auf den Social-Media-Kanälen in den nächsten Jahren verstärken. Zusätzliche Entwick-lungen wie Gamification, stabilere Datenautobahnen, stärkere Leitungen und interaktive Devices werden dem Thema AR den Boost geben, auf den es schon lange wartet.

Obwohl die Verwendung von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media für Unternehmen viele Vorteile bieten kann, gibt es auch einige Risiken, die berücksichtigt werden sollten.

Worauf sollten Unternehmen achten, bevor sie mit AR loslegen?

Datenschutz: Bei der Verwendung von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media können persönliche Daten gesammelt werden, z. B. Standortdaten, Bilder und Videos. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie alle Datenschutzrichtlinien einhalten und dass die Benutzer darüber informiert werden, welche Daten gesammelt werden und wie sie verwendet werden.

Technische Probleme: Augmented Reality-Apps können technische Probleme haben, z. B. Probleme mit der Erkennung von Objekten oder der Funktionsweise der App. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Apps zuverlässig und benutzerfreundlich sind, um das Interesse und die Zufriedenheit der Nutzer zu gewährleisten.

Kosten: Die Entwicklung von Augmented Reality-Apps kann teuer sein, insbesondere wenn sie in Verbindung mit Social Media genutzt werden. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Kosten für die Entwicklung und Wartung der App in einem angemessenen Verhältnis zu den Vorteilen stehen, die sie bieten.

Sicherheit: Augmented Reality-Apps können auch Sicherheitsrisiken für Benutzer darstellen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Apps sicher sind und dass sie Benutzer nicht in Gefahr bringen, z. B. durch unerwünschte Ablenkungen beim Autofahren oder durch die Preisgabe von Standortdaten.

Rechtliche Aspekte: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie alle rechtlichen Anforderungen erfüllen, wenn sie Augmented Reality in Verbindung mit Social Media nutzen, z. B. die Einhaltung von Urheberrechten, Markenrechten und Patenten.

Nutzererfahrung: Die Verwendung von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media kann zu einer zu heftigen visuellen Erfahrung führen, sofern sie nicht gut gestaltet ist. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Apps intuitiv und benutzerfreundlich sind, um eine positive Erfahrung für die Nutzer zu gewährleisten.

Zielgruppe: Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Augmented Reality-Apps für ihre Zielgruppe relevant sind und dass sie eine ausreichende Anzahl von Benutzern erreichen, um rentabel zu sein.

Technologische Barrieren: Die Verwendung von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media erfordert spezielle technologische Kenntnisse und Geräte. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Apps auf einer Vielzahl von Geräten und Plattformen funktionieren, um die größtmögliche Zielgruppe zu erreichen.

Hausaufgaben, bevor du in Augmented Reality investierst

Welche Fragen solltest du dir stellen, bevor du mit AR loslegst? Welche Hausaufgaben müssen erledigt sein, damit aus dem Invest in Augmented Reality nicht nur ein finanzielles Abenteuer wird?

GPT4 gab auf diese Frage folgende Antwort:

Welches Ziel verfolgen wir mit der Nutzung von Augmented Reality in Verbindung mit Social Media?

Welche Zielgruppe möchten wir mit unserer Augmented Reality Anwendung erreichen?

Welches Budget steht uns zur Verfügung und welche Ressourcen müssen wir dafür einsetzen?

Wie können wir sicherstellen, dass die Nutzer unsere Augmented Reality Anwendung einfach und intuitiv bedienen können?

Wie können wir sicherstellen, dass unsere Augmented Reality Anwendung ein nahtloses Erlebnis bietet und nicht zu langsam oder buggy ist?

Wie können wir sicherstellen, dass unsere Augmented Reality Anwendung datenschutzkonform ist?

Wie können wir die Messbarkeit und den Erfolg unserer Augmented Reality Anwendung sicherstellen?

Wie können wir sicherstellen, dass unsere Augmented Reality Anwendung einen Mehrwert für den Nutzer bietet?

Wie können wir sicherstellen, dass unsere Augmented Reality Anwendung zum Markenimage und zur Markenpersönlichkeit unseres Unternehmens passt?

Wie können wir sicherstellen, dass wir die Technologie langfristig warten und aktualisieren können, um ein optimales Erlebnis für unsere Nutzer zu gewährleisten?

Augmented Reality muss zu dir, zum Unternehmen und zur Zielgruppe passen, damit sie langfristig als erfolgreiches Marketingtool eingesetzt werden kann. Sich vorher diese Gedanken zu machen und die Fragen offen und ehrlich in den zuständigen Teams zu beantworten, kann Zeit und viel Geld sparen. Wenn es aber die Chance gibt AR auszuprobieren, dann auf geht's!

Wie sollte ein Unternehmen das Thema AR angehen?

GPT-4: Hier sind einige Schritte, die Unternehmen bei der Planung und Umsetzung einer erfolgreichen Augmented Reality Kampagne beachten sollten:

Ziele definieren: Identifizieren Sie, was Sie mit der AR-Kampagne erreichen möchten, z.B. Markenbekanntheit, Engagement mit Ihrer Website, Conversion oder Kundenerlebnis.

Zielgruppe kennen: Verstehen Sie, wer Ihre Zielgruppe ist und welche Art von AR-Erlebnis sie anspricht.

Konzept erstellen: Entwerfen Sie ein einzigartiges und kreatives Konzept, das Ihrer Marke und dem definierten Ziel entspricht.

Technologieauswahl: Wählen Sie die geeigneten AR-Tools und -Plattformen für Ihre Kampagne aus.

Prototyping und Testing: Entwerfen Sie einen Prototyp Ihres AR-Erlebnisses und testen Sie ihn gründlich, um eventuelle Fehler zu identifizieren und zu beheben.

Integration in die Gesamtstrategie: Stellen Sie sicher, dass Ihre AR-Kampagne nahtlos in Ihre gesamte Marketingstrategie und Markenkommunikation integriert ist.

Launch der Kampagne: Starten Sie die Kampagne, bewerben Sie sie aktiv auf Ihren Social-Media-Kanälen und motivieren Sie Ihre Zielgruppe zur Interaktion.

Community Management: Seien Sie bereit, auf Rückmeldungen zu reagieren, Fragen zu beantworten und Nutzer bei technischen Problemen zu unterstützen.

Messung und Analyse: Verfolgen Sie die Leistung Ihrer Kampagne, sammeln Sie Daten und werten Sie sie aus, um den Erfolg zu messen.

Optimierung und Lernen: Nutzen Sie die gesammelten Erkenntnisse, um Ihre zukünftigen AR-Kampagnen zu optimieren und stetig zu verbessern.

Meinungen, Zitate und Kommentare

Augmented reality is the future of advertising. It’s the next frontier. Michael Kassan, CEO von MediaLink

Das Zitat von Michael Kassan betont die Bedeutung von Augmented Reality (AR) als die Zukunft der Werbung und als das nächste Pioniergebiet. Für Unternehmen ist es wichtig, dieses Potenzial zu erkennen, da AR neue Möglichkeiten für interaktive und immersivere Markenerlebnisse schafft. Durch die Integration von AR in ihre Werbestrategien können Unternehmen die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen, die Markenbindung stärken und innovative Wege finden, um Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. In einer sich ständig weiterentwickelnden digitalen Welt kann AR einen Wettbewerbsvorteil bieten und Unternehmen dabei unterstützen, sich von der Masse abzuheben und ihre Botschaften effektiv zu vermitteln.

AR will change the way we communicate, work, and play. It will bring digital experiences into the physical world and make the impossible possible. Ori Inbar, Mitbegründer von AWE (Augmented World Expo)

Das Zitat von Ori Inbar zeigt, dass Augmented Reality (AR) das Potenzial hat, unsere Art zu kommunizieren, zu arbeiten und zu spielen zu verändern. Obwohl AR bereits Fortschritte gemacht hat, befindet es sich noch größtenteils in der Entwicklungsphase. Wir sehen jedoch bereits heute einige spannende Anwendungen von AR in verschiedenen Bereichen. Mit weiteren technologischen Fortschritten und breiterer Akzeptanz wird AR zweifellos noch mehr Einfluss auf unser tägliches Leben haben und das Unmögliche möglich machen. Es ist sowohl eine aufregende Zukunftsvision als auch ein stetig wachsender Bereich, der noch viel Potenzial für Innovationen birgt.

AR is not just a technology, it’s a way of thinking. Helen Papagiannis, weltweit führende AR-Expertin und Autorin von "Augmented Human: How Technology Is Shaping the New Reality"

Die Aussage von Helen Papagiannis betont, dass AR mehr als nur eine Technologie ist, sondern eine Denkweise. Die Gefahr besteht darin, dass wir uns zu sehr auf die Technologie selbst konzentrieren und dabei die ethischen und sozialen Implikationen vernachlässigen. Eine umfassende AR-Denkweise erfordert die kritische Reflexion über Datenschutz, Privatsphäre, soziale Auswirkungen und möglichen Missbrauch. Es ist wichtig, dass wir bei der Entwicklung und Anwendung von AR-Technologien verantwortungsvoll handeln und sicherstellen, dass sie zum Wohl der Gesellschaft und nicht zu ihrem Schaden eingesetzt werden.

Leseempfehlungen

Hier einige Buchempfehlungen, falls Ihr Euch in das Thema weiter einarbeiten möchtet:

HBR's 10 Must Reads on AI, Analytics, and the New Machine Age (with bonus article "Why Every Company Needs an Augmented Reality Strategy") von Michael E. Porter und James E. Heppelmann, 2019.

Virtual und Augmented Reality (VR/AR): Grundlagen und Methoden der Virtuellen und Augmentierten Realität Teil von Ralf Dörner und Wolfgang Broll, 2019.

Digitale Geschäftsmodell-Innovation mit Augmented Reality und Virtual Reality: Erfolgreich für die Industrie entwickeln und umsetzen von André Grothus und Theo Thesing, 2021.

Virtual Reality und Augmented Reality in der Digitalen Produktion von Horst Orsolits und Maximilian Lackner, 2020.

Ermittlung geeigneter industrieller Anwendungen von Augmented Reality: Methodik zur anwendungsübergreifenden Identifikation und Bewertung von ... (AutoUni – Schriftenreihe, 166, Band 166) von Lukas Maximilian Lehmann, 2023.

Darüber hinaus hier ein paar Webseiten und Blogs zum Thema, die Euch vielleicht interessieren:

https://mazingxr.com/blog/

https://www.ureality.de/blog/

https://augmented.org/

https://www.ar-vr-manager.de/blog/

https://www.kaltwasser.de/news/vr-und-ar/

SOCIAL MEDIA TREND 2024/2Der TikTok Effekt: Wie kurze Videos unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern

Stell dir vor, du sitzt auf deinem Sofa, willst eigentlich einen Film ansehen und beginnst, gelangweilt durch dein Handy zu scrollen. Plötzlich bleibt dein Finger an einem Video hängen. Du siehst einen Hund, der zu frechen Beats auf einem Skateboard fährt und dabei eine Sonnenbrille trägt. Du klickst auf das zustimmende Herzchen, gelangst durch Swipen an den nächsten Clip und den nächsten und den nächsten und bevor du es merkst, bist du zwei Stunden in einer Welt voller kurzer, unterhaltsamer Videos gefangen rund um Hunde, Skateboards oder andere lustige Momentaufnahmen – Willkommen in der unendlich scrollbaren Welt von TikTok!

Was ist an diesen kurzen vertikalen Clips dran, dass sie uns so fesseln? Welche Wirkung haben die TikToks, Clips und Reels auf unser Medien-Konsumverhalten? In diesem Kapitel werden wir untersuchen, wie kurze Videos, wie sie auf TikTok und anderen sozialen Medien zu finden sind, unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern und welche Auswirkungen das auf uns und unsere Gesellschaft hat. Wir werden aber auch beleuchten, welche Chancen und Möglichkeiten sich daraus für Unternehmen ergeben und wie sie ihre bisherigen Vorstellungen von Image-, Produkt- und Werbevideos eventuell überdenken sollten.

Auf der Jagd nach deinen Neuronen

Kurze Videos auf Social Media Plattformen wie TikTok und Instagram sind aus mehreren Gründen so erfolgreich. Zunächst einmal passen sie perfekt zum heutigen Konsumverhalten von Inhalten, das immer mehr auf schnelle, unterhaltsame und visuell ansprechende Beiträge ausgerichtet ist. Durch die Begrenzung der Länge auf ca. 60 Sekunden oder weniger können Benutzer schnell und effektiv informiert, abgeholt und unterhalten werden, ohne zu viel Zeit investieren zu müssen.

Darüber hinaus ermöglichen kurze Videos eine hohe Interaktionsrate, da sie es Benutzern ermöglichen, schnell durch eine Vielzahl von Inhalten zu scrollen und diese mit nur einem Klick zu liken, kommentieren oder teilen. Dies führt zu einer höheren Sichtbarkeit und Viralität von Inhalten und kann Unternehmen helfen, ihre Markenbekanntheit und Reichweite zu erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Möglichkeit, Benutzer in den kreativen Prozess einzubeziehen. Kurze Videos auf Plattformen wie TikTok und Instagram bieten zahlreiche Tools und Funktionen, mit denen Benutzer eigene Inhalte erstellen und teilen können. Dies schafft zum Beispiel durch intelligente #Hashtags eine aktive und engagierte Community und kann Unternehmen helfen, authentische Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen.

Insgesamt bieten kurze Videos auf TikTok und Instagram eine einzigartige Möglichkeit für Unternehmen, eine junge und trendbewusste Zielgruppe anzusprechen, ihre Markenbekanntheit zu steigern und eine engagierte Community aufzubauen.

Die digitale Welt bietet heute unzählige Möglichkeiten zur Unterhaltung und Ablenkung. Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram haben mit ihrem Angebot an kurzen Videos einen enormen Boom erlebt. Doch was passiert eigentlich in unserem Gehirn, wenn wir stundenlang durch unsere Feeds scrollen und uns von einem kurzen Clip zum nächsten klicken oder swipen?

Was macht das mit unserem Gehirn?

Ein psychologischer Effekt, den wir beobachten können, ist der sogenannte Dopamin-Effekt. Unser Gehirn nutzt unter anderem den Neurotransmitter Dopamin, der dafür verantwortlich ist, dass die Signale zwischen den Nervenzellen im Gehirn weitergeleitet werden. Dopamin steuert dabei sowohl emotionale und geistige wie auch motorische Reaktionen. Es ist verantwortlich für unser Belohnungs-empfinden und wird aktiviert, wenn wir etwas tun, das uns ein gutes Gefühl gibt. Die vielen kurzen Videos, die wir auf Social-Media-Plattformen konsumieren, sind häufig mit witzigen, unterhaltsamen oder emotionalen Inhalten gefüllt, die das Ausschütten von Dopamin aktivieren und uns ein gutes Gefühl geben. Jedes kurze Video ist wie eine klitzekleine Dopamin-Spritze, ein emotionales Schokostückchen. Und wenn ein Clip vorbei ist, verlangt unser Gehirn nach der nächsten Dopamin-Spritze. Danach bitte noch eine und noch eine. Da dies alles unbewusst passiert, verlieren wir das Gefühl für die Zeit und plötzlich sind zwei Stunden wie im Flug vergangen.