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Das vorliegende Buch führt ausführlich in alle relevanten Themenbereiche der Kriminalistik ein. Die enthaltenen 22 Kapitel leiten sich ab aus den Lehrinhalten polizeilicher (Fach-)Hochschulen der Länder und des Bundes sowie aus praktischen Bedürfnissen der polizeilichen Kriminalitätsbekämpfung und -sachbearbeitung. Abgehandelt werden von den Autoren sowohl die klassischen Themen (Einbruch, Raub, Brand, Todesermittlungen usw.) wie auch neuartige Phänomene (z.B. Cybercrime, Islamistischer Terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter). Dabei vermitteln sie grundlegendes Wissen über kriminalistische Fragestellungen, verbunden mit den strafprozessualen Fragen in seinen nationalen und internationalen Bezügen. Zulässigkeit und Grenzen polizeilicher Ermittlungstätigkeit werden dabei in den jeweiligen Kapiteln anhand von Fallbeispielen aus dem polizeilichen Alltag und Lösungshinweisen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung dargestellt. Insgesamt richtet sich das Werk damit an alle im Polizeidienst tätigen Personen, die mit Fragestellungen rund um das Thema "Kriminalistik" zu tun haben. Studierenden steht das Handbuch insbesondere als Hilfsmittel zur Vorbereitung auf Prüfungen und Klausuren sowie als wertvolles Nachschlagewerk zur Verfügung. Für die zweite Auflage wurden die Kapitel "Umweltkriminalität" und "Clankriminalität" neu aufgenommen. Außerdem wurde das Werk an die neuesten Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung angepasst.
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Seitenzahl: 1503
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Strategien und Techniken der Verbrechensaufklärung und -bekämpfung
2. Auflage
vonChristoph Keller (Hrsg.)
Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
E-Book
2. Auflage 2024
© VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH Buchvertrieb, Hilden/Rhld., 2024
Alle Rechte vorbehalten
ISBN 978-3-8011-0936-3
Titel Nr. 102144
Buch (Print)
2. Auflage 2024
© VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH Buchvertrieb, Hilden/Rhld., 2024
Alle Rechte vorbehalten
Satz: VDP GMBH Buchvertrieb, Hilden
Druck und Bindung: Beltz Grafische Betriebe, Bad Langensalza
Printed in Germany
ISBN 978-3-8011-0935-6
Titel Nr. 102143
Alle Rechte vorbehalten
Unbefugte Nutzungen, wie Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder Übertragung können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.
Satz und E-Book: VDP GMBH Buchvertrieb, Hilden
www.vdpolizei.de
E-Mail: [email protected]
Für die 2. Auflage wurde das Basislehrbuch Kriminalistik überarbeitet und ergänzt. Änderungen und Fortentwicklungen in Gesetzgebung – z.B. durch Neuregelungen zur Pflichtverteidigerbestellung – und Rechtsprechung erforderten eine Überarbeitung.
Das bewährte Konzept der Erstauflage wurde beibehalten. Das Handbuch gliedert sich nun in 22 Kapitel. Hinzugekommen sind zwei Kapitel:
•Clankriminalität
•Umweltkriminalität.
Die Bedeutung dieser Thematiken erforderte eine gesonderte Bearbeitung. Insbesondere das Thema der Clankriminalität ist verstärkt in den medialen Fokus geraten und wird kontrovers diskutiert. Das Kapitel „Clankriminalität“ beleuchtet die Phänomenologie und stellt die (derzeit) praktizierten Methoden der Verbrechensbekämpfung in diesem Phänomenbereich vor. Gleiches gilt für das Kriminalitätsphänomen der Umweltkriminalität.
Als Fachautor komplettiert Kriminaldirektor Stefan Mühlbauer nun die Autorenschaft. KD Mühlbauer ist Leiter der Direktion Kriminalität bei der Kreispolizeibehörde Steinfurt und verfügt über langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung. Überdies war er viele Jahre hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW und ist dort weiterhin als nebenamtlicher Dozent für die Kriminalwissenschaften tätig.
Dass Literatur und Rechtsprechung in Gänze überarbeitet wurden, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Auch ältere Literatur fand weiterhin Berücksichtigung, da vor allem im Bereich der kriminalistischen Literatur Ausführungen zu grundlegenden Thematiken zeitlos sind. So ist Ausführungen von Lothar Philipp aus dem Jahre 1927 nach wie vor grundsätzliche Gültigkeit zu attestieren. Gleiches gilt etwa auch für die „Bearbeitung von Vermisstensachen“ von Clages/Schlieper aus dem Jahr 1995.
Zeitschriftenbeiträge finden sich ausschließlich in den Fußnoten und eröffnen die Möglichkeit, bestimmte kriminalistische Fragestellungen gezielt zu vertiefen.
Die Behandlung der kriminalistischen Thematiken auch aus rechtlicher Sicht unterscheidet dieses (Basis-)Werk von anderen kriminalistischen (Lehr-)Büchern. Neben kriminalistischen Inhalten erfolgen auch – zum Teil differenzierte – rechtliche Ausführungen.
An dem Handbuch haben folgende Autoren mitgearbeitet:
Prof. Dr. Frank Braun:
Die Organisation der Verbrechensbekämpfung
Prof. Dr. Bijan Nowrousian:
Das strafprozessuale Ermittlungsverfahren; Polizeibeamte als Zeugen vor Gericht; Legendierte Kontrollen
KHK Martin Kirchhoff, M.A.:
Sexualstraftaten (mit LPD Christoph Keller); Brandermittlungen
Reinhard Mokros, M.A.:
Internationale kriminalpolizeiliche Ermittlungen
KD Stefan Mühlbauer:
Clankriminalität (mit LPD Christoph Keller), Umweltkriminalität
Die Zusammenarbeit mit den Autoren war problemlos und von hoher Kooperationsbereitschaft geprägt. Dafür danke ich herzlich.
Für die fachliche Beratung aus Sicht der kriminalistischen Praxis danke ich
Herrn EKHK Peter Niehoff:
Cybercrime
Herrn EKHK Frank Steinbild
Todesermittlungen
Für Auslassungen und Ungenauigkeiten stehe ich ein und bin für Hinweise darauf dankbar ([email protected]).
Christoph KellerMettingen, im Januar 2024
Die Entstehung des Begriffs „Kriminalistik“ – abgeleitet von dem lateinischen Wortstamm crimen (= Verbrechen) wird auf Hans Gross (1847–1915, Graz) zurückgeführt. Während die von Conan Doyle gegen Ende des 19. Jahrhunderts in England erschaffene Romanfigur Sherlock Holmes Kriminalfälle primär durch die Kunst der logischen Schlussfolgerung („method of deduction“) löste und naturwissenschaftliche Methoden bei der Spurensuche (Blutspritzer, Fußabdrücke etc.) zur Anwendung brachte, war Gross in Österreich rastlos tätig, in der harten Realität der Praxis Stein für Stein der Grundlagen der modernen Kriminalistik zusammenzutragen. Er erkennt etwa die große Bedeutung der damals erstmals zur Anwendung gelangten Röntgenstrahlen für die Untersuchungskunde. 1893 erscheint sein Werk „Handbuch für Untersuchungsrichter“. Gross gelingt es, ein „System der Kriminalistik“ zu schaffen und aus ihr eine „Wissenschaft“ zu machen. 1912 erlebt Gross die Genugtuung, dass an der Universität das „K. k. Kriminalistische Institut“ (später „Kriminologisches Institut“) gegründet wird. Es ist das erste und damals einzige seiner Art, jedenfalls im deutschsprachigen Raum. Dadurch hat die Kriminologie (und mit ihr die Kriminalistik) endlich Heimatrecht an der Universität gewonnen. Sie ist salonfähig geworden.
In der Bundesrepublik Deutschland wird heute die Kriminalistik überwiegend als selbständige interdisziplinäre Wissenschaft innerhalb eines Systems der Kriminalwissenschaften gesehen. Wissenschaft und Lehre der Kriminalistik haben sich an den Fachhochschulen für die öffentliche Verwaltung (FHöV) bzw. den Polizeiakademien und an der DHPol längst etabliert. Innerhalb der Curricula für das Studium an Fachhochschulen bzw. Polizeiakademien zählt das Studienfach Kriminalistik zu den sogenannten Kernfächern. Gesondert wird zwar zuweilen das Fach Kriminaltechnik ausgewiesen, dieses Wissensgebiet ist nach allgemein anerkannter Meinung aber der Kriminalistik zugeordnet.
Das vorliegende Handbuch der Kriminalistik bietet eine Einführung in die Grundlagen der Kriminalistik und führt ausführlich in ausgewählte kriminalistische Themen ein. Das Handbuch ist sowohl für die kriminalistische Aus- und Fortbildung als auch für die Verwendung in der polizeilichen Praxis konzipiert. Dabei kann das Werk nicht die Absicht verfolgen, die gesamte kriminalistische Binnenstruktur widerspiegeln zu wollen. Insofern können nicht alle Einzelthemen der speziellen Kriminalistik behandelt werden. Herausgeber und Verlag haben sich auf die Darstellung der wesentlichen polizeilichen und kriminalistischen Tätigkeitsfelder beschränkt, die bei der Untersuchung von Straftaten von besonderer Bedeutung sind. Grundlage sind einerseits die „typischen“ klassischen kriminalistischen Themen (Einbruch, Raub, Brand, Sexualdelikte, Todesermittlungen usw.), aber auch neue („Cybercrime“) bzw. aktuelle Phänomene („Islamistischer Terrorismus“; „Reichsbürger und Selbstverwalter“; „Rockerkriminalität“). Behandelt wird in diesem Kontext grundlegendes Wissen über kriminalistische Fragestellungen, überdies wird auf die für die vollzugspolizeiliche Praxis besonders relevanten strafprozessualen Fragestellungen eingegangen. Zulässigkeit und Grenzen polizeilicher Ermittlungstätigkeit werden anhand von Beispielsfällen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung dargestellt (z.B. „Legendierte Kontrollen“).
Das vorliegende Handbuch gliedert sich in 20 Kapitel, die unter Berücksichtigung der Lehrinhalte an den Fachhochschulen der Länder und des Bundes bzw. der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) sowie praktischen Bedürfnissen der polizeilichen Kriminalitätsbekämpfung und -sachbearbeitung ausgewählt wurden. Die Kapitel sind jeweils mit umfangreichen Literaturhinweisen versehen und ermöglichen ein Vertiefen der entsprechenden Thematik. Zum besseren Verständnis ergänzen Beispiele und Lösungshinweise die einzelnen Kapitel. Die Fallbeispiele sind auf den polizeilichen Alltag ausgerichtet. Insofern vermag das Buch entsprechende Hilfestellungen für Selbststudium, Aus- und Fortbildung und Praxis geben. Klausurmäßige Fallbeispiele in Form von „Musterlösungen“ zu einzelnen Kapiteln geben insbesondere Studierenden an Fachhochschulen wertvolle Anregungen. Einzelne Checklisten erleichtern das kriminalistische/strafprozessuale Vorgehen im Einzelfall (z.B. „Checkliste Festnahme“).
Das Buch wendet sich an Polizei(vollzugs-)beamte und sonstige Beamte mit Strafverfolgungsaufgaben in der Aus- und Fortbildung vom mittleren bis zum höheren Dienst sowie Praktiker und sonst an der Kriminalistik interessierte Personen. Es soll den Leser in die Lage versetzen, kriminalistische und strafprozessuale Begriffe und Wissenswertes rund um die Verbrechensbekämpfung schnell zu lernen bzw. sich wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Dieses Praxiswissen dürfte nicht nur zur Vorbereitung von Ermittlungshandlungen, sondern auch als Hilfsmittel zur Vorbereitung auf Prüfungen und Klausuren eine wertvolle Hilfe sein. Mit diesem Handbuch der Kriminalistik ist somit ein Nachschlage- und Übungswerk entstanden, in dem wesentliche Tatsachen der Kriminalistik zu spezifischen Themen aufbereitet worden sind. Es richtet sich somit nicht nur an Kriminalisten, sondern letztlich an alle im Polizeidienst tätigen Personen, die mit kriminalistischen Fragestellungen zu tun haben.
Die Kriminalistik unterliegt einem stetigen Wandel. Manches, was für den Untersuchungsrichter und Wissenschaftler Hans Gross ein Zukunftstraum war, ist heute Wissen von gestern. Die Dynamisierung des Wissenszuwachses wird von Praxis und Wissenschaft getragen. Es ist daher naheliegend, dass in dem Handbuch sowohl Praktiker als auch Wissenschaftler gleichermaßen zu Wort kommen. Auch wenn – trotz des Umfangs des Handbuchs – nicht alle Facetten kriminalistischer Arbeit vollends dargestellt werden konnten, hat der Herausgeber bestimmte Tätigkeitsfelder durch Beiträge besonders kompetenter Praktiker und Wissenschaftler darstellen lassen und bestimmte Inhalte durch langjährige Kriminalisten „gegenlesen“ lassen.
Christoph KellerMettingen, im August 2019
Teil I.Einführung in die Kriminalistik
Teil II.Organisation der Verbrechensbekämpfung
Teil III.Das strafprozessuale Ermittlungsverfahren
Teil IV.Beweis und Verdacht
Teil V.Tatort und Erster Angriff
Teil VI.Kriminalistische Fallbearbeitung
Teil VII.Fahndung
Teil VIII.Vernehmung und Wiedererkennungsverfahren
Teil IX.Festnahme, Durchsuchung, Beschlagnahme, Vermögensabschöpfung und Finanzermittlungen
Teil X.Kriminaltaktik
Teil XI.Spezielle Kriminalistik
Teil XII.Vermisste, unbekannte Tote, unbekannte hilflose Personen
Teil XIII.Todesermittlungen (Leichensachen)
Teil XIV.Bearbeitung von Jugendsachen
Teil XV.Häusliche Gewalt und Stalking
Teil XVI.Cybercrime
Teil XVII.Politisch motivierte Kriminalität
Teil XVIII.Rauschgiftkriminalität und Organisierte Kriminalität
Teil XIX.Internationale kriminalpolizeiliche Ermittlungen
Teil XX.Kriminalstrategie
Teil XXI.Umweltkriminalität
Teil XXII.Clankriminalität
Vorwort zur 2. Auflage
Vorwort zur 1. Auflage (Auszug)
Inhaltsübersicht
Literaturverzeichnis
Teil I.Einführung in die Kriminalistik(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.System der Kriminalwissenschaften
I.Kriminalistik und Kriminologie
1.Kriminologie
2.Kriminalistik
3.Kriminalitätskontrolle
4.Kriminalprävention
II.Teildisziplinen der Kriminalistik
1.Kriminaltaktik
2.Kriminaltechnik
3.Kriminalstrategie
III.Kriminalistik als Wissenschaft
B.Kriminalistische Handlungslehre
C.Kriminalistisches Denken
I.Heuristik
II.Logische Aspekte beim kriminalistischen Denken
III.Fehlerquellen des kriminalistischen Denkens
IV.Kriminalistische Erfahrung
D.Verbrechensbegriffe
I.Strafrechtlicher Verbrechensbegriff
II.Natürlicher Verbrechensbegriff
III.Materieller Verbrechensbegriff
IV.Funktionaler Verbrechensbegriff
E.Polizeiliche Aufgaben in der Kriminalitätsbekämpfung
I.Strafverfolgung
II.Vorbeugende Bekämpfung von Straftaten
III.Strafverfolgungsvorsorge
IV.Gefahrenabwehr vs. Strafverfolgung
F.Klausuren und Prüfungen in der Kriminalistik
Teil II.Organisation der Verbrechensbekämpfung(von Prof. Dr. Frank Braun)
A.Das Europäische Polizeiamt – Europol
I.Informationssammlung
II.Gemeinsame Ermittlungsgruppen
B.Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung – OLAF
C.Die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation – Interpol
I.Informationsaustausch
II.Weitere Aufgaben
D.Das Bundeskriminalamt
I.Allgemeines
II.Aufgaben und Befugnisse
1.Das BKA als Zentralstelle
2.Originäre Zuständigkeit zur Strafverfolgung
3.Originäre Zuständigkeit zur Terrorabwehr
4.Weitere Aufgabenbereiche
III.Interne Organisation
E.Die Bundespolizei
I.Allgemeines
II.Aufgaben und Befugnisse
1.Grenzschutz
2.Bahnpolizei
3.Luftsicherheit
4.Unterstützung der Bundesländer
5.Weitere Aufgaben
6.Strafverfolgung
F.Die Bundesfinanzpolizei
I.Allgemeines
II.Organisation, Aufgaben und Befugnisse
1.Zollfahndungsdienst
2.Allgemeine Zollverwaltung
G.Das Bundesamt für Logistik und Mobilität
H.Das Landeskriminalamt NRW
I.Allgemeines
II.Aufgaben des LKA NRW
1.Service und Zentralstellenfunktion
2.Aufgaben im Waffen- und Vereinsrecht
3.Selbstständige Erforschung und Verfolgung von Straftaten
4.Originäre Zuständigkeit nach Rechtsverordnung
III.Aufbauorganisation
I.Die Kreispolizeibehörden in NRW
I.Organisation
1.Allgemeines
2.Organisatorische Binnenstruktur
II.Zuständigkeit
1.Gefahrenabwehr und Strafverfolgung
2.Wasserschutzpolizeiliche Aufgaben
3.Überwachung des Straßenverkehrs
4.Kriminalhauptstellenverordnung NRW (KHSt-VO)
J.Die Bereitschaftspolizei
Teil III.Das strafprozessuale Ermittlungsverfahren(von Prof. Dr. Bijan Nowrousian)
A.Verfahrensabschnitte des Strafverfahrens
B.Zur Bedeutung des Ermittlungsverfahrens für das Strafverfahren insgesamt
C.Die Einleitung des Ermittlungsverfahrens: Der Anfangsverdacht
D.Vorermittlungen
E.Pflicht zur Objektivität
F.Legalitätsprinzip
G.Legalität und Opportunität
H.Staatsanwaltschaft und Polizei
I.Der Gang des Ermittlungsverfahrens
J.Strafanzeige, Strafantrag und Einleitung von Amts wegen
I.Hinweis, Strafanzeige und Strafantrag
II.Anzeigenaufnahme
III.Sonderformen von Anzeigen
1.Selbstanzeigen
2.Anonyme Anzeigen
3.„Vertrauliche Anzeigen“
4.Anzeigen und Verfolgungshindernisse
IV.Offizialdelikt, Antrags- und Privatklagedelikte
1.Offizialmaxime
2.Antragsdelikte
3.Privatklagedelikte
4.Ermächtigungsdelikte
V.Anfangsverdacht von Amts wegen
K.Ermittlungsakten
I.Aktenführende Behörde
II.Aktenauskunft und Akteneinsicht
III.Aktenvollständigkeit und Aktenwahrheit
1.Aktenvollständigkeit
2.Vermerke
3.Handakten
4.Ausnahmen vom Grundsatz der Aktenvollständigkeit
5.Aktenwahrheit
6.Aktenwahrheit und eigene Fehler
IV.Verständlichkeit der Akten
V.Besonderheiten bei verdeckten technischen Überwachungsmaßnahmen
VI.Aktenordnungen, Aktenregister, Aktendoppel
VII.Elektronische Akten
L.Fallbeispiel: Aufnahme von Strafanzeigen und Strafanträgen
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
Teil IV.Beweis und Verdacht(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Verdacht
I.Strafprozessualer Verdacht
II.Verdachtsgrade
III.Verdachtsfindung
1.Heuristik
2.Syllogistik
3.Abduktion
B.Beweis
I.Strafprozessualer Beweis
II.Gegenstand des Beweises
1.Tatsachen
2.Erfahrungssätze
III.Beweisformen
1.Haupttatsachen: Direkter (unmittelbarer) Beweis
2.Indizien: Indirekter (mittelbarer) Beweis
3.Zusammenwirken von Indizien
4.In dubio pro reo
C.Beweisarten
I.Personalbeweis
II.Sachbeweis
III.Zusammenspiel von Personal- und Sachbeweis
D.Beweismittel
I.Sachverständiger
II.Augenschein
III.Urkunde
IV.Zeuge
V.Beschuldigter
E.Beweisverbote
I.Beweiserhebungsverbote
1.Beweisthemaverbote
2.Beweismittelverbote
3.Beweismethodenverbote
II.Beweisverwertungsverbote
1.Unselbstständige Beweisverwertungsverbote
2.Selbstständige Beweisverwertungsverbote
III.Beweisverwendungsverbote
IV.Fernwirkung
F.Beweisverwertungsverbote (Übersicht)
Teil V.Tatort und Erster Angriff(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Tatort
I.Begriff des Tatorts
1.Juristischer Tatort
2.Kriminalistischer Tatort
3.Tatort im funktionalen Sinne
II.Tatorte mit besonderen Zuständigkeiten
III.Kriminalistische Bedeutung des Tatorts
IV.Spuren
1.Der Tatort als Spurenlieferant
2.Digitale Spuren („Smart-Ort“)
3.Spurensicherung
V.Tatortuntersuchung
1.Tatortbefundaufnahme
2.Gedankliche Rekonstruktion des Sachverhalts
VI.Besondere Ermittlungshandlungen am Tatort
1.Kriminalistische Rekonstruktion
2.Untersuchungsexperimente
3.Wiederholtes Aufsuchen des Tatorts im Rahmen der Ermittlungen
VII.Fehlerquellen der polizeilichen Tatortarbeit
1.Methodische Fehler am Beginn
2.Methodische Fehler bei der Untersuchung
3.Mängel der Dokumentation
B.Erster Angriff
I.Systematik
II.Gesetzliche Grundlagen
1.Strafverfolgung
2.Gefahrenabwehr
3.Aufgabenkollision
4.Doppelfunktionalität
5.Eingriffsmaßnahmen im Ersten Angriff
III.Erster Angriff: Grundstruktur
IV.Phasen der polizeilichen Lagebewältigung im Ersten Angriff
V.Sicherungsangriff
1.Einleitungsphase
2.Aufklärung am Ereignisort
3.Einleitung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr
4.Erste Ermittlungshandlungen und einzuleitende Maßnahmen
5.Schutz und Sicherung des Tatbefunds
6.Abschluss des Sicherungsangriffs („Nachlaufphase“) und Dokumentation
7.Flankierende Maßnahmen
VI.Auswertungsangriff
1.Einleitungsphase
2.Aufklärung am Ereignisort und Tatortbesichtigung
3.Aufnahme des Tatortbefunds
4.Einleitung von direkt vom Tatort ausgehenden Maßnahmen
5.Tatortfreigabe
6.Dokumentation der Ergebnisse der Tatortbefundaufnahme
VII.Abschluss des Ersten Angriffs
VIII.Fallbeispiel: Sicherungs- und Auswertungsangriff nach Raubüberfall auf Tankstelle
1.Sachverhalt
2.Fortsetzung des Sachverhalts
3.Lösung
Teil VI.Kriminalistische Fallbearbeitung(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Untersuchungsmethodik der Fallbearbeitung
B.Kriminalistische Versions- und Hypothesenbildung
1.Allgemeine Versionen
2.Spezielle Versionen
3.Methodik der Versionsbildung
C.Planung der kriminalistischen Untersuchung
D.Kriminalistisch-kriminologische Analyseverfahren
E.Kriminalistische Fallanalyse (KFA)
I.Struktur, Inhalt und Methodik
1.Analyse und Bewertung
2.Maßnahmen zur gerichtsfesten Beweisführung
II.Schemata: Fallanalyse (Überblick)
III.Analyse und Bewertung: Lagefelder
1.Gefahrenlage
2.Verdachtslage
3.Tatsituation
4.Beweislage
5.Tat- und Täterversionen (Hypothesen)
6.Fahndungslage
7.Rechtslage
IV.Maßnahmen zur gerichtsfesten Beweisführung
V.Abschluss
F.Kriminalistisches Konzept
G.Operative Fallanalyse (OFA) und ViCLAS
H.Kriminologische Deliktsanalyse (KDA)
I.Kriminologische Regionalanalyse (KRA)
J.Kriminalpolizeilicher Meldedienst (PIAV)
K.Informationsquellen
I.Anti-Terror-Datei (ATD)
II.Nationales Waffenregister (NWR)
III.Gewerbezentralregister (GZR)
IV.Zentrales Verkehrsinformationssystem (ZEVIS)
V.Bundeszentralregister (BZR)
VI.Ausländerzentralregister (AZR)
VII.Schengener Informationssystem (SIS)
L.Kriminalpolizeiliche personenbezogene Sammlungen (KpS)
M.Fallbeispiel (Originalklausur): Kriminalistische Fallanalyse, Maßnahmen des Sicherungsangriffs, Sachbeweis
1.Sachverhalt
2.Sachverhaltsfortschreibung
3.Lösungshinweise
Teil VII.Fahndung(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Ziele und Aufgaben der Fahndun
B.Rechtliche Grundlagen
I.Strafverfolgung
II.Gefahrenabwehr
III.Polizeidienstvorschriften und sonstige Richtlinien
IV.Internationale Fahndung
C.Personen-/Sachfahndung
I.Personenfahndung
II.Sachfahndung
1.Systematische Sachfahndung
2.Offensive Sachfahndung
3.Einzelkonfrontation und Vorlage von Sachen
III.Fahndungshilfsmittel
IV.Ausschreibungen
V.Nutzung dienstlicher Smartphones und Applikationen
D.Fahndungsarten
I.Tatortbereichsfahndung
II.Alarmfahndung
1.Ringalarmfahndung
2.Grenzalarmfahndung
3.Bundes- und Landesalarmfahndung
III.Schwerpunktfahndung
IV.Zielfahndung
V.Vorrangfahndung
VI.Verkehrswegesofortfahndung
VII.Öffentlichkeitsfahndung
E.Fahndung im Ersten Angriff
1.Sofortfahndung, Nacheile
2.Tatortbereichsfahndung
3.Identifizierung von Tätern durch Zeugen im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen
4.Einrichtung von Kontrollstellen
5.Fahndungsunterstützung, Mitfahndungsersuchen
F.Fahndung durch automatisierte Datenverarbeitung
G.Öffentlichkeitsfahndung
H.Polizeiliche Beobachtung
I.Auslobung und Belohnung
J.Fallbeispiel: Fahndungssituation nach Banküberfall
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
Teil VIII.Vernehmung und Wiedererkennungsverfahren(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Grundlagen der Vernehmung
I.Begriff der Vernehmung
1.Abgrenzung: Informatorische Befragung
2.Abgrenzung: Spontanäußerung
3.Abgrenzung: Mithören von Äußerungen
II.Status: Zeuge
III.Status: Beschuldigter
IV.Die Bedeutung der polizeilichen Erstvernehmung
B.Methodik und Taktik der Vernehmung
I.Planung und Vorbereitung der Vernehmung
1.Sachverhaltskenntnis
2.Personenkenntnis
3.Vernehmungsort
4.Vernehmungszeitpunkt
5.Vernehmungsplan
II.Durchführung der Vernehmung
1.Reihenfolge der Vernehmungen
2.Ablauf der Vernehmung
III.Vernehmungstechniken und -methoden
1.Reid-Modell
2.Kognitives Interview
3.Rapport-Modell
4.PEACE-Modell
IV.Dokumentation: Vernehmungsprotokoll
1.Protokollanforderungen und -inhalt
2.Protokollierungsformen
3.Protokollierungsfehler
4.Grundsätze der Protokollierung
5.Aushändigung des Protokolls
C.Glaubwürdigkeit und Glaubhaftigkeit von Aussagen
D.Zeugenvernehmung
I.Rechtliche Grundlagen
II.Zeugnis- und Aussageverweigerungsrechte
1.Zeugnis- und Untersuchungsverweigerungsrecht
2.Beschränktes Zeugnisverweigerungsrecht
3.Verbot der Protokollverlesung nach Zeugnisverweigerung und Ermittlungsrichterprivileg
4.Aussagegenehmigung für Personen des öffentlichen Dienstes
5.Auskunftsverweigerungsrecht
6.Glaubhaftmachung des Verweigerungsgrunds
7.Verbotene Vernehmungsmethoden
III.Besonderheiten bei Opferzeugen
1.Zeugenbeistand
2.Ausschluss des Anwalts
3.Akteneinsichtsrecht
4.Sonstige Rechte
IV.Vorladung und Ladungsermächtigung
V.Vernehmungsphasen
1.Kontaktgespräch
2.Vernehmung zur Person (§ 68 StPO), Feststellung der Personalien des Zeugen
3.Bekanntgabe Untersuchungsgegenstand
4.Aufklärungspflichten, Wahrheitspflicht
5.Belehrung
6.Vernehmung zur Sache (§ 69 StPO)
7.Protokollierung/Dokumentation
8.Art der Protokollierung; Aufzeichnungen
9.Online-Vernehmungen
VI.Aufzeichnung der Vernehmung auf Bild-/Tonträger (Videovernehmung)
1.Audiovisuelle Vernehmung von Zeugen
2.Audiovisuelle Vernehmung von bestimmten Opferzeugen
VII.Besondere Vernehmungsarten
1.Traumatisierte Zeugen
2.Kindliche Zeugen
3.Opfer sexualisierter Gewalt
VIII.Opferrechte
E.Beschuldigtenvernehmung
I.Rechtliche Grundlagen
II.Belehrungspflichten
1.Bekanntgabe der zur Last gelegten Tat
2.Aussageverweigerungsrecht
3.Verteidigerkonsultation, Anwesenheitsrecht des Verteidigers, Pflichtverteidigerbestellung und Kostentragungspflicht
4.Stellung von Beweisanträgen
5.Schriftliche Äußerung in Einzelfällen
6.Täter-Opfer-Ausgleich
7.Zeitpunkt und Durchführung der Belehrung
8.Folgen einer unterlassenen Belehrung
9.Qualifizierte Belehrung
10.Auskunfts-/Akteneinsichtsrechte (bei Festnahmen)
III.Zeitpunkt der Vernehmung
IV.Vorladung
V.Ablauf der Beschuldigtenvernehmung
1.Kontaktgespräche, Vorgespräche
2.Vernehmung zur Person
3.Vernehmung zur Sache
4.Geständnis
5.Wahrheitspflicht
VI.Protokollierung/Dokumentation
VII.Aufzeichnung der Vernehmung auf Bild-/Tonträger (Videovernehmung)
VIII.Verbotene Vernehmungsmethoden
IX.Kriminaltaktischer Spielraum
F.Alibiermittlungen
G.Wiedererkennungsverfahren
I.Gegenüberstellung
II.Rechtliche Grundlagen
1.Verpflichtung des Beschuldigten zur Mitwirkung
2.Zwangsweise Veränderung der Haar-/Barttracht
III.Gegenüberstellungsvarianten
1.Einzelgegenüberstellung (offen/verdeckt)
2.Wahlgegenüberstellung
IV.Methodik und Taktik der Gegenüberstellung
V.Lichtbildvorlagen
1.Einzellichtbildvorlage
2.Wahllichtbildvorlage
3.Lichtbildvorzeigedatei
VI.Stimmenidentifizierung
VII.Identifizierung im Rahmen der Sofortfahndung
VIII.Dokumentation
IX.Phantombild
X.Super-Recognizer
H.Polizeibeamte als Zeugen vor Gericht(von Prof. Dr. Bijan Nowrousian)
I.Bedeutung und Inhalt der polizeilichen Zeugenaussage
1.Die Bedeutung der Aussage des Polizeibeamten
2.Der Inhalt der Aussage
3.Die Art der gerichtlichen Beweiserhebung: Der Mündlichkeitsgrundsatz
II.Vorbereitung
1.Betreibe Aktenstudium!
2.Kläre mit dem Dienstherrn, ob und inwieweit du aussagen darfst!
3.Kläre weitere mögliche Probleme im Zusammenhang mit der Aussage im Vorfeld!
III.Die Aussage in der Hauptverhandlung
1.Die Zeugenpflichten
2.Der Ablauf der Vernehmung
3.Sonderfälle „konfrontative Befragung“ und „Fremderwartung“
4.Zum Umgang mit konfrontativen Fragen und Fremderwartungen
5.Checkliste „Vernehmung“:
Teil IX.Festnahme, Durchsuchung, Beschlagnahme, Vermögensabschöpfung und Finanzermittlungen(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Festnahme
I.Rechtliche Grundlagen
II.Vorläufige Festnahme durch jedermann (§ 127 Abs. 1 StPO)
III.Vorläufige Festnahme bei Gefahr im Verzug (§ 127 Abs. 2 StPO)
IV.Voraussetzungen eines Haftbefehls
1.Dringender Tatverdacht
2.Haftgrund: Flucht oder verborgen halten
3.Haftgrund: Fluchtgefahr
4.Haftgrund: Verdunkelungsgefahr
5.Haftgrund: Schwere der Tat
6.Haftgrund: Wiederholungsgefahr
7.Sicherung der Hauptverhandlung (beschleunigtes Verfahren)
V.Vorführung und Verfahrensvorschriften
VI.Verfahrensablauf („Haftsache“)
1.Festnahme des Beschuldigten
2.Übernahme des Sachverhalts durch kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung
3.Kriminalpolizeiliche Ermittlungen
4.Rücksprache mit Staatsanwaltschaft
5.Vorführung
VII.Taktische Grundlagen
1.Vorbereitung und Planung
2.Aufklärung
3.Festnahmezeitpunkt und Durchführung der Festnahme
4.Festnahmeort
5.Festnahme in öffentlich zugänglichen Gebäuden
6.Heimliches Eindringen in Wohnung zwecks Vorbereitung einer Festnahme
7.Einsatzkräfte, Führungs- und Einsatzmittel
8.Transport der festgenommenen Person
9.Besondere Bedingungen für Kinder und Jugendliche
VIII.Checkliste: Festnahme
B.Durchsuchung
I.Rechtliche Grundlagen
1.Durchsuchung beim Verdächtigen
2.Durchsuchung bei anderen Personen
3.Durchsuchungen bei zeugnisverweigerungsberechtigten Angehörigen
4.Durchsuchung und Beschlagnahme bei Geldinstituten
5.Anordnung
II.Durchführung der Durchsuchung, Verfahrensvorschriften
1.Durchsuchung zur Nachtzeit
2.Durchsuchungszeugen
3.Hinzuziehung des Inhabers eines Durchsuchungsobjekts
4.Bekanntgabe des Durchsuchungszwecks
5.Durchsuchungsbescheinigung; Beschlagnahmeverzeichnis
6.Zufallsfunde
7.Kenntlichmachung beschlagnahmter Gegenstände
8.Durchsicht von Papieren und elektronischen Speichermedien
III.Begleitmaßnahmen
1.Fotografieren
2.Festnahme bei Störung einer Amtshandlung
3.Telefonsperre
4.Stubenarrest
IV.Anwesenheitsrecht des Verteidigers
V.Taktische Grundlagen
1.Grundregeln
2.Durchsuchung von Objekten
3.Durchsuchung von Sachen
4.Durchsuchung von Personen
5.Durchsuchungszeitpunkt
6.Taktisches Vorgehen
7.Durchsuchungsplan
VI.Verhalten der Durchsuchungsbeamten
C.Sicherstellung und Beschlagnahme
I.Rechtliche Grundlagen
1.Formlose Sicherstellung
2.Beschlagnahme
3.Anordnung
4.Beschlagnahmeverbote
II.Durchführung der Beschlagnahme, Verfahrensvorschriften
1.Zwangsanwendung
2.Beschlagnahmeverzeichnis
3.Kenntlichmachung beschlagnahmter Gegenstände
4.Fotokopien
5.Dauer der Verwahrung
6.Rückgabe der Gegenstände
III.Postbeschlagnahme
IV.Amtliche Verwahrung, Asservatenverwaltung
D.Vermögensabschöpfung
I.Einziehung von Taterträgen bei Tätern und Teilnehmern
1.Grundnorm zur Bestimmung des Taterlangten
2.Einziehung von Nutzungen und Surrogaten
3.Erweiterte Einziehung
4.Einziehung von Taterträgen bei Dritten („Verschiebungsfälle“)
5.Einziehung des Wertes von Taterträgen
6.Ausschluss der Einziehung des Tatertrags oder des Wertersatzes
II.Einziehung von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten bei Tätern und Teilnehmern
1.Einziehung von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten bei Tätern und Teilnehmern
2.Einziehung von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten bei anderen
3.Sicherungseinziehung
4.Einziehung des Wertes von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten bei Tätern und Teilnehmern
5.Einziehung von Schriften und Unbrauchbarmachung
6.Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
7.Nachträgliche Einziehung
III.Selbstständiges Einziehungsverfahren
1.Selbstständige Vermögensabschöpfung
2.Verurteilungsunabhängige Einziehung bei Vermögen unklarer Herkunft
IV.Strafprozessuale Sicherungsmaßnahmen
1.Vollstreckungssichernde Beschlagnahme
2.Vermögensarrest
3.Insolvenz
4.Verwaltung und Notveräußerung
5.Herausgabe beweglicher Sachen
E.Finanzermittlungen
I.Verfahrensintegrierte Finanzermittlungen
II.Verfahrensunabhängige Finanzermittlungen
III.Geldwäsche
IV.Informationsquellen bei Finanzermittlungen
F.Muster: Antrag Durchsuchungs-/Beschlagnahmebeschluss
Teil X.Kriminaltaktik(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Kriminalistische List
I.Vernehmungsmethodik und Täuschungsverbot
II.Hörfalle
III.Ermittlungen in sozialen Netzwerken nach unpersönlicher Kontaktaufnahme
IV.Cold Case
V.Tatprovokation
B.Observation und Einsatz technischer Mittel
I.Rechtliche Grundlagen
1.Gefahrenabwehr
2.Strafverfolgung
3.Grenzüberschreitendes Tätigwerden im Ausland
II.Taktische Grundlagen
1.Mobile Observation
2.Stationäre Observation
III.Durchführung und Ablauf
1.Aufnahme der Zielperson
2.Verhaltensregeln
3.Observation bei Dunkelheit
IV.Dokumentation: Observationsbericht
V.Fallbeispiel: Taktische Verhaltensvarianten Bewegungsobservation
1.Aufgabe
2.Lösung
C.Telekommunikationsüberwachung
D.Verdeckte personale Ermittlungen
I.Begriffsbestimmungen
II.Rechtliche Grundlagen: Einsatz von V-Personen
1.Gefahrenabwehr
2.Strafverfolgung
III.Rechtliche Grundlagen: Einsatz nicht offen ermittelnder Polizeibeamter
IV.Rechtliche Grundlagen: Einsatz verdeckter Ermittler
1.Gefahrenabwehr
2.Strafverfolgung
V.Beweiserhebung bei verdeckt ermittelnden Personen
1.Sperrerklärung
2.Schutzmaßnahmen
3.Beamtenrechtliche Verschwiegenheitspflicht
4.Dienstlich in Erfahrung gebrachte Tatsachen
VI.Bundeseinheitliche Handhabung (RiStBV, Anlage D)
1.Informanten und Vertrauenspersonen
2.Nicht offen ermittelnde Polizeibeamte (NoeP)
3.Verdeckte Ermittler (VE)
VII.Verfahrensweise innerhalb der Polizei
VIII.Grundregeln für Ermittlungsbeamte
A.Einsatz der Vertrauensperson
1.Durch welche Beweismittel kann ihre Aussage bestätigt werden?
2.Hosenträger- und Gürtel-Regel
3.Führung der VP an der „kurzen Leine“
4.Höhere Glaubwürdigkeit eines VE
5.Observationen
6.Einsatz technischer Mittel
7.Rauschgiftdelikte
8.Teilnahmeformen
9.Tatprovokation
10.Bewertung von Informationen (4x4-System)
B.Kriminaltaktische Grundsätze
1.Verfahrensweise
2.Ermittlungsbericht nach Art eines Drehbuchs
3.Optimales Vernehmungsprotokoll
IX.Fallbeispiel: Vertraulichkeitszusage (Ablehnung)
1.Sachverhalt (gekürzt)
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
E.Legendierte Kontrollen(vonProf. Dr. Bijan Nowrousian)
I.Charakter und Sinn von legendierten Kontrollen
II.Zur generellen Zulässigkeit legendierter Kontrollen
III.Voraussetzungen und Verfahren für die Durchführung einer legendierten Kontrolle
IV.Aktenführung
V.Handlungsanleitung: Ablauf legendierter Kontrollen
Teil XI.Spezielle Kriminalistik(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Sexualstraftaten(von EKHK Martin Kirchhoff, M.A., und LPD Christoph Keller, M.A.)
I.Phänomenologie
II.Anzeigenaufnahme
III.Der Erste Angriff
IV.Spurensicherung
1.Spuren am Opfer
2.Spuren am Täter
V.Vernehmung
1.Vernehmung des Opfers
2.Vernehmung des Täters
VI.Sexualstraftäter-Dateien
VII.Fallbeispiel: Erster Angriff nach Sexualdelikt (Vergewaltigung)
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
B.Brandermittlungen(von EKHK Martin Kirchhoff, M.A.)
I.Phänomenologie
II.Branderscheinungen
III.Brandermittlungen
IV.Erster Angriff
1.Sicherungsangriff
2.Auswertungsangriff
V.Zusammenarbeit Polizei/Feuerwehr
VI.Fallbeispiel: Kriminalistische Aufgaben der Brandermittlung
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
C.Einbruchskriminalität(von LPD Christoph Keller, M.A.)
I.Phänomenologie
1.Einbruchsdiebstähle in Gewerbeobjekten
2.Wohnungseinbrüche
3.Sprengung von Geldausgabeautomaten (GAA)
II.Bekämpfung des Wohnungseinbruchs: Grundlagen
1.Strategisch-taktische Maßnahmen
2.Ermittlungstaktische Maßnahmen
3.Tatortbefundaufnahme
4.Hinweise aus der Bevölkerung
5.Zuständigkeitsregelungen bei überörtlichen Tätern
6.Haftsachen
7.Erhebung von Verkehrsdaten
8.Altersbestimmungsgutachten
9.Öffentlichkeitsfahndung
10.Vermögensabschöpfung
11.Störung von Absatzmärkten
III.Bekämpfung des Wohnungseinbruchs: Maßnahmenkonzeption
IV.Fallbeispiel: Sicherungsangriff nach Wohnungseinbruch
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
V.Bekämpfung GAA-Sprengungen: Strategie und Taktik
D.Straßenkriminalität(von LPD Christoph Keller, M.A.)
I.Phänomenologie
II.Bekämpfung der Straßenkriminalität
1.Strategisch-taktische Maßnahmen
2.Ermittlungstaktische Maßnahmen
3.Einsatztaktische Maßnahmen
III.Maßnahmenkonzeption
1.Präventiv wirkende Intervention
2.Repressiv wirkende Intervention
3.Flankierende Maßnahmen
IV.Fallbeispiel: Kriminalistische Fallanalyse (Tat-, Beweis- und Fahndungssituation), Sicherungsangriff, Möglichkeiten der Täterermittlung nach Handtaschenraub
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
E.Gewaltkriminalität(von LPD Christoph Keller, M.A.)
I.Phänomenologie
II.Bekämpfung der Gewaltkriminalität
1.Sozialraumorientierte Polizeiarbeit
2.Strategisch-taktische und ermittlungstaktische Maßnahmen
III.Ermittlungsgruppen
Teil XII.Vermisste, unbekannte Tote, unbekannte hilflose Personen(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Einleitung
B.Vermisstensachen
I.Vermisstenstatus
1.Verlassen des gewohnten Lebenskreises
2.Unbekannter Aufenthaltsort
3.Gefahr für Leib oder Leben
4.Minderjährige
5.Sonderfälle
II.Anlassbeurteilung: Standardhypothesen
III.Polizeiliche Maßnahmen (Grundsätze)
IV.Aufnahme der Vermisstenanzeige
V.Erster Angriff
1.Sofortmaßnahmen
2.Suchmaßnahmen
3.Beendigung des Ersten Angriffs
VI.Fortführungen der Ermittlungen
1.Meldedienst
2.Vorbereitung einer späteren Identifizierung
3.Fahndungsmaßnahmen
4.Auslobung
VII.Aufklärung von Vermisstenfällen bei Verdacht eines Tötungsdelikts
1.Verdachtskriterien
2.Maßnahmen bei Verdacht eines Tötungsdelikts
3.Maßnahmen nach Auffinden der Leiche
C.Unbekannte Tote
I.Identifizierungsmaßnahmen
II.Rechtsmedizinische Untersuchungen
D.Unbekannte hilflose Personen
E.Fallbeispiel: Vermisstenstatus
1.Sachverhalt
2.Aufgabe
3.Lösungshinweise
Teil XIII.Todesermittlungen (Leichensachen)(von LPD Christoph Keller, M.A.)
A.Phänomenologie und Fehlerquellen in Todesermittlungsverfahren
B.Rechtliche Grundlagen
I.Anzeigepflicht bei Leichenfund und Verdacht auf unnatürlichen Tod (§ 159 StPO)
II.Leichenschau, Leichenöffnung, Ausgrabung der Leiche (§ 87 StPO)
1.Leichenschau
2.Leichenöffnung
3.Ausgrabung (Exhumierung)
III.Identifizierung des Verstorbenen vor Leichenöffnung (§ 88 StPO)
IV.Ablaufdiagramm: Todesfall
C.Rechtsmedizinische Grundlagen
I.Sterben und Tod
II.Vitale Erscheinungen
1.Allgemeine Vitalreaktionen
2.Lokale Vitalreaktionen
III.Todesarten und Todesursachen
IV.Unsichere Todeszeichen
V.Leichenerscheinungen und Leichenveränderungen
1.Totenflecke (Livores)
2.Totenstarre (Rigor Mortis)
3.Leichenkälte
4.Fäulnis und Verwesung
5.Konservierende Leichenveränderungen
6.Tierfraß
D.Plötzlicher Tod aus natürlicher Ursache
E.Nicht natürliche Todesursachen
I.Strangulation
1.Erhängen
2.Erdrosseln
3.Erwürgen
4.Andere Erstickungsmechanismen
II.Scharfe Gewalt
1.Stichverletzungen
2.Schnittverletzungen
3.Hiebverletzungen (halbscharfe Gewalt)
III.Stumpfe Gewalt
1.Abschürfungen
2.Unterblutungen
3.Platzwunden
4.Blutaustritt aus Nase und Mund
5.Unfälle
6.Todesfälle durch Sturz
IV.Todesfälle im Wasser
V.Thermische Gewalt
1.Hitze
2.Kälte
VI.Schuss
VII.Strom
VIII.Vergiftung (Intoxikation)
1.Vergiftungsanzeichen
2.Vergiftungsverdacht
3.Vergiftungsnachweis
4.Drogentod
IX.Tod von Kindern
X.Verhungern und Verdursten
F.Erster Angriff im Todesermittlungsverfahren
I.Entgegennahme der Ereignismeldung
II.Erster Angriff im Todesermittlungsverfahren durch Beamte des Wach- und Wechseldiensts am Einsatzort
1.Sicherungsmaßnahmen
2.Erste Befragungen/Erkenntnisgewinnun
3.Ermittlung von Zeugen
4.Dokumentation von Spurenveränderungen
5.Grundregeln
III.Erster Angriff im Todesermittlungsverfahren durch Beamte der Kriminalwache/Beamte der Fachdienststelle
1.Maßnahmen am Einsatzort
2.Ermittlungen
3.Ereignisortbesichtigung
4.Tatortbefundaufnahme, Spurensicherung
5.Kriminalistische Leichenschau im Ersten Angriff
6.Information; Anforderung eines Rechtsmediziners, MK-Leiters
7.Sicherstellung des Leichnams
8.Ereignisortbefundbericht
9.Sonstige Maßnahmen der Sachbearbeitung (Fachkommissariat)
10.Abschlussentscheidung
IV.Mordkommission
G.Typischer Ablauf einer Todesermittlungssache
H.Muster: Leichenbefundbericht, Kriminalistische Leichenschau
Teil XIV.Bearbeitung von Jugendsachen(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Phänomenologie
I.Kinderdelinquenz
II.Jugendkriminalität
1.Jugendliche Intensivtäter
2.Jugendgruppenkriminalität
III.Jugendtypische Deliktsfelder
B.Jugendstrafrecht
C.Polizeiliche Bearbeitung von Jugendsachen
I.Verfahrensvorschriften, Rechtsvorschriften
II.Einleitung der Ermittlungen
III.Behandlung von Strafanzeigen in Jugendsachen
IV.Ermittlungsumfang bei jugendlichen Tatverdächtigen
1.Ermittlungsschwerpunkte
2.Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht (§ 171 StGB)
V.Eingriffsmaßnahmen
VI.Freiheitsentziehung bei Jugendlichen
1.Vorläufige Festnahme, Untersuchungshaft
2.Heranziehung der Jugendgerichtshilfe in Haftsachen
3.Benachrichtigungspflichten
VII.Vernehmung in Jugendsachen
1.Vorladung
2.Anwesenheit Erziehungsberechtigte
3.Anwesenheitsrecht der Jugendgerichtshilfe
4.Belehrung
5.Durchführung der Vernehmung
6.Dokumentation
7.Aufzeichnung der Vernehmung auf Bild-/Tonträger
VIII.Gegenüberstellung
IX.Pflichtverteidigerbestellung
X.Abschluss der Ermittlungen
D.Polizeiliche Bearbeitung von Kinderdelinquenz
I.Ermittlungsschwerpunkte
II.Eingriffsmaßnahmen
1.Freiheitsentziehung bei Kindern
2.Identitätsfeststellung
3.Durchsuchung
4.Sicherstellung, Beschlagnahme
5.Erkennungsdienstliche Maßnahmen
6.Gewahrsam
III.Anhörung von Kindern
1.Vorladung
2.Anwesenheit Erziehungsberechtigter
3.Belehrung von Kindern
4.Protokollierung
5.Grundsätze
Teil XV.Häusliche Gewalt und Stalking(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Häusliche Gewalt
I.Phänomenologie
1.Erscheinungsformen
2.Deliktische Zuordnung
3.Trennungsgewalt
II.Justizielle Bearbeitung häuslicher Gewalt
III.Polizeiliche Intervention
IV.Erster Angriff
1.Sicherungsangriff
2.Auswertungsangriff
3.Dokumentation
V.Polizeiliche Sachbearbeitung
1.Strafprozessuale Maßnahmen
2.Opferbetreuung
3.Analyse der Gefährdungssituation
VI.Kinder im Kontext häuslicher Gewalt
1.Gesetzliche Regelungen zum Kinderschutz
2.Unionsrechtliche Präventionsregelungen
3.Kindesmisshandlung und sexueller Missbrauch
VII.Pflegebedürftige im Kontext häuslicher Gewalt
VIII.Risikoeinschätzung und Fallkonferenzen
B.Stalking
I.Phänomenologie
II.Nachstellung im Straf- und Strafprozessrecht
III.Gefährdungsanalyse: Stalking und Gewalt
IV.Polizeiliche Intervention
1.Gefahrenabwehr
2.Strafverfolgung
C.Gewaltschutzgesetz
Teil XVI.Cybercrime(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Phänomenologie
I.Kriminalitätsbegriff
1.Cybercrime im engeren Sinne
2.Cybercrime im weiteren Sinne
II.Statistische Erfassung und Bundeslagebild
III.Phänomene
1.Phishing, Pharming
2.Identitätsdiebstahl
3.Onlinebanking
4.Online-Erpressungen (Ransomware)
5.Botnetz
6.Cybermobbing, Cyberbullying, Swatting
7.Happy Slapping/SNUFF-Video
8.Kinderpornografie
9.Cybergrooming
10.Romancescamming
11.Sextortion
12.Urheberrecht
13.Skimming
14.Carding
15.Digitale Zahlungsmittel (Bitcoins)
B.Materielles Strafrecht (Überblick)
I.Publikationsdelikte
II.Äußerungsdelikte
III.Delikte zum Schutz der Intim- und Privatsphäre
IV.IT-spezifische Straftatbestände
V.E-Commerce-Delikte
VI.Sonstige Straftatbestände
VII.Nebenstrafrecht
VIII.Straftaten mit Auslandsbezug
C.Organisationsstrukturen
D.Bekämpfung der Cybercrime
I.Anlassunabhängige Internetrecherchen
II.Aufnahme einer Strafanzeige (Erster Angriff)
III.Sachbearbeitung
E.Computerforensik
I.Strafprozessuale Grundlagen
1.Sicherstellung und Beschlagnahme von EDV-Daten
2.Zugriff auf E-Mail-Verkehr
3.Cloud Computing
4.Quellen-TKÜ
5.Online-Durchsuchung
II.Sicherstellung digitaler Beweismittel
1.Sicherungsmaßnahmen im Rahmen von Wohnungsdurchsuchungen
2.Sicherung der elektronischen Beweismittel
3.Datenanalyse
III.Sicherstellung von Mobiltelefonen, Smartphones
1.Ein- oder ausgeschaltetes Smartphone
2.Zwangsweise Entsperrung von Smartphones
IV.Auswertung, Untersuchung inkriminierter Geräte
F.Ermittlungsansätze
I.Ermittlungen zur Domain
II.Ermittlungen zur IP-Adresse
G.Ermittlungen in sozialen Netzwerken (legendiertes Chatten)
H.OSINT (Open Source INTelligence)
Teil XVII.Politisch motivierte Kriminalität(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Politisch motivierte Kriminalität
I.Radikalismus
II.Extremismus
III.Terrorismus
IV.Politisch motivierte Kriminalität
B.Rechtsextremismus
C.Linksextremismus
D.Islamistischer Terrorismus
I.Islamismus
II.Salafismus
III.Antisemitismus
E.Reichsbürger und Selbstverwalter
F.Terrorismusbekämpfung durch Organisationsrecht
I.Polizeilicher Staatsschutz
II.Nachrichtendienste
1.Verfassungsschutz
2.Bundesnachrichtendienst
3.Militärischer Abschirmdienst
III.Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ)
IV.Gemeinsames Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus (GAR)
V.Gemeinsames Internet-Zentrum (GIZ)
VI.Anti-Terror-Datei
G.Bekämpfung der politisch motivierten Kriminalität
I.Kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung (NRW)
II.Meldedienste
III.Polizeiliche Auskunftssysteme
IV.Meldestellen für Vorfälle unterhalb von Strafbarkeitsgrenzen
V.Gefährderrecht
1.Polizeirecht
2.Strafprozessrecht
Teil XVIII.Rauschgiftkriminalität und Organisierte Kriminalität(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Rauschgiftkriminalität
I.Phänomenologie
1.Versorgungskriminalität
2.Folgekriminalität
3.Begleitkriminalität
4.Tatmotive und Begehungsarten
II.Rauschgiftdelikte
1.Betäubungsmittelgesetz
2.Grundstoffüberwachungsgesetz
3.Arzneimittelgesetz
4.Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG)
III.Bekämpfungsstrategien
IV.Polizeiliche Intervention
1.Spezialisierung und Mindeststärken
2.Repression
3.Prävention
4.PDV 386: Informationsaustausch Rauschgiftkriminalität
5.Nationale polizeiliche Kooperationen
6.Internationale polizeiliche Kooperation
V.Anwendung der (kleinen) Kronzeugenregelung
B.Organisierte Kriminalität
I.Phänomenologie
II.Organisierte Kriminalität im Straf- und Strafprozessrecht
1.Strafrecht
2.Strafprozessrecht
III.Bekämpfungsstrategien
1.Initiativermittlungen
2.Repression
3.Ermittlungen und Beweisführung in Phasen
4.Vermögensabschöpfung, Finanzermittlungen
5.Prävention
6.Informationsaustausch
IV.KOK-Schwerpunktbildungsprozess
V.Zeugenschutz
C.Rockerkriminalität
I.Phänomenologie
II.Bekämpfungsstrategien
1.Polizeiliche Maßnahmen
2.Ordnungsrecht
3.Kennzeichnungsverbot
4.Vereinsverbote
III.Polizeiliches Einschreiten gegen Rocker
Teil XIX.Internationale kriminalpolizeiliche Ermittlungen(vonReinhard Mokros, M.A.)
A.Einführung
B.Rechtsgrundlagen für internationale Ermittlungen
I.Innerstaatliche Regelungen
1.Internationales Rechtshilfegesetz (IRG)
2.Richtlinien für die Rechtshilfe (RiVASt)
3.Bundeskriminalamtgesetz (BKAG)
4.Polizeigesetze
II.Rechtshilfeübereinkommen des Europarats
III.Rechtshilfeübereinkommen der Europäischen Union
1.Schengener Durchführungsübereinkommen (SDÜ)
2.EU-Rechtshilfeübereinkommen
3.Vertrag von Prüm
4.Europäische Ermittlungsanordnung
IV.Bilaterale Verträge
C.Einzelne Ermittlungsmaßnahmen
I.Transnationale Informationsgewinnung
1.Zugriff auf polizeiliche Datenbanken anderer EU-Mitgliedstaaten
2.Datenübermittlung im Einzelfall
II.Vernehmung
1.Vernehmung von Zeugen
2.Verdächtige und Beschuldigte
III.Internationale Fahndung
1.Interpol-Fahndung
2.Ausschreibung zur Fahndung im Schengener Informationssystem (SIS)
3.Ausschreibung mit dem Ziel der Auslieferung
4.Ausschreibung aufgrund eines Europäischen Haftbefehls
IV.Durchsuchung, Beschlagnahme
V.Kontrollierte Lieferung
VI.Telekommunikationsüberwachung
VII.Grenzüberschreitende Observation
VIII.Fallbeispiel: Einbruch mit anschließender grenzüberschreitender Nacheile
1.Sachverhalt
2.Anmerkungen zu den getroffenen Maßnahmen
Teil XX.Kriminalstrategie(vonLPD Christoph Keller, M.A.)
A.Kriminalistik und Kriminalstrategie
B.Rahmenbedingungen kriminalstrategischer Planung
C.Strategietypen
I.Fachstrategie
II.Deliktsstrategie
III.Regionalstrategie
IV.Sonstige Strategien
D.Elemente kriminalstrategischer Planung (Lösungsprozess)
I.Auftragsanalyse
II.Analyse der Ausgangssituation
III.Situationsdarstellung, Problem-/Ursachenanalyse, Prognose
IV.Zieldefinition, Zielbildung
V.Maßnahmenplanung
VI.Wirkungsprognose
1.Nebenwirkungen
2.Verdrängungseffekte
VII.Controlling
VIII.Evaluation
Teil XXI.Umweltkriminalität(vonKD Stefan Mühlbauer)
A.Phänomenologie
B.Das Umweltrecht
I.Begriff der Umwelt
II.Umweltrecht und Umweltgesetze
III.Leit- und Grundprinzipien des Umweltrechts
C.Öffentliches Umweltrecht
D.Umweltprivatrecht
E.Umweltstrafrecht
I.Ordnungswidrigkeiten
II.Straftaten
1.§ 324 StGB: Gewässerverunreinigung
2.§ 324a StGB: Bodenverunreinigung
3.§ 325 StGB: Luftverunreinigung
4.§ 325a StGB: Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen
5.§ 326 StGB: Unerlaubter Umgang mit Abfällen
III.Verwaltungsakzessorietät
F.Kriminalistische Aspekte der Bearbeitung von Umweltstraftaten
I.Verdachtsgewinnung
II.Tatort/Tatortarbeit
III.Spurensuche/Spurensicherung
IV.Beweissicherung
V.Kooperationen
VI.Einziehung
VII.Zuständigkeiten/Meldedienst
G.Europäische Entwicklung/Ausblick
Teil XXII.Clankriminalität(vonLPD Christoph Keller, M.A. undKD Stefan Mühlbauer)
A.Phänomenologie
B.Definition Clankriminalität
C.Bekämpfungsansätze
I.Verbundeinsätze – Administrativer Ansatz
II.Ermittlungen im Bereich der Organisierten Kriminalität – Vermögensabschöpfung
III.Prävention
D.Ermittlungsarbeit
E.Strukturanalysen
F.Sicherheitskooperation
Abt, Jan/Hempel, Leon/Henckel, Dietrich/Pätzold, Ricarda/Wendorf, Gabriele
Dynamische Arrangements städtischer Sicherheit, Berlin 2014
Ackermann, Rolf/Clages, Horst/Roll, Holger
Handbuch der Kriminalistik, 6. Aufl., Stuttgart 2022 (zit. Bearbeiter, in: Ackermann/Clages/Roll, 2022)
Ackermann, Rolf
Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik, Band 28: Kriminalistische Handlungslehre, Hilden 2002
Ackermann, Rolf
Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie, Band 13: Kriminalistische Fallanalyse, Hilden 2010
Albrecht, Florian (Hrsg.)
Informations- und Kommunikationsrecht, Stuttgart 2018 (zit. Bearbeiter, in: Albrecht, 2018)
Albrecht, Jan Philipp
Polizeiarbeit ohne Generalverdacht – 4. Grüner Polizeikongress, Göttingen 2015 (zit. Bearbeiter, in: Albrecht, 2015)
Artkämper, Heiko
Praxiswissen Strafverfahren bei Tötungsdelikten, München 2012
Artkämper, Heiko/Clages, Horst (Hrsg.)
Schriftenreihe der DGfK e.V., Band 4: Kriminalistik (gestern-heute-morgen), Stuttgart 2013 (zit. Bearbeiter, in: Artkämper/Clages, 2013)
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Artkämper, Heiko/Floren, Thorsten/Schilling, Karsten
Vernehmungen, 6. Aufl., Hilden 2021
Artkämper, Heiko/Jakobs, Carola
Polizeibeamte als Zeugen vor Gericht, 3. Aufl., Hilden 2022
Arntzen, Friedrich
Vernehmungspsychologie, 3. Aufl., Heidelberg 2008
Averdiek-Gröner, Detlef/Behrendes, Udo/Gatzke, Wolfgang/Pollich, Daniela
Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie, Band 23: Gewalt im öffentlichen Raum, Hilden 2017 (zit. Bearbeiter, in: Averdiek-Gröner et al., 2017)
Averdiek-Gröner, Detlef/Frings, Christoph
Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie, Band 21: Standardmaßnahmen im Ermittlungsverfahren, Hilden 2014
Averdiek-Gröner, Detlef/Behrendes, Udo/übbers, Carsten
Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie, Band 24: Gewalt durch Gruppen, Hilden 2019 (zit. Bearbeiter, in: Averdiek-Gröner/Behrendes/Dübbers, 2019)
Bäcker, Matthias
Kriminalpräventionsrecht, Tübingen 2015
Banaschak, Sibylle/Dettmeyer, Reinhard/Hermann, Bernd/Thyen, Ute
Kindesmisshandlung – Medizinische Diagnostik, Intervention und rechtliche Grundlagen, 3. Aufl., Berlin 2016
Barthe, Christoph/Gericke, Jan (Hrsg.)
Karlsruher Kommentar zur Strafprozessordnung, 9. Aufl., München 2023 (zit. Bearbeiter, in: KK-StPO 2023)
Bastian, Daniell
Westdeutsches Polizeirecht unter alliierter Besatzung (1945–1955), Tübingen 2010
BeckOK StGB 2023
von Heintschel-Heinegg, Bernd, Beck‘scher Online-Kommentar StGB, 58. Edition, München, Stand: 1.8.2023 (zit. Bearbeiter, in: BeckOK StGB 2023)
BeckOK StPO 2023
Graf, Jürgen-Peter, Beck‘scher Online-Kommentar StPO mit RiStBV und MiStra, 49. Edition, München, Stand: 1.10.2023 (zit. Bearbeiter, in: BeckOK StPO 2023)
Behder, Uwe/Weiß, Rüdiger/Schuster, Leo/Hammen, Doris
Täterfluchtverhalten nach Raubüberfällen auf Geldinstitute, BKA-Forschungsreihe (Sonderband), Wiesbaden 1983
Bender, Rolf/Nack, Armin/Treuer, Wolf-Dieter
Tatsachenfeststellung vor Gericht, 4. Aufl., München 2014
Bergmann, Jan/Dienelt, Klaus (Hrsg.)
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Mit dem Begriff Kriminalwissenschaften sollen alle Disziplinen umfasst werden, die sich primär mit dem kriminellen Verhalten befassen.
Unterschieden werden
•nichtjuristische Kriminalwissenschaften und
•juristische Kriminalwissenschaften.
Zu den juristischen Kriminalwissenschaften werden die Strafrechtswissenschaft und die Strafprozesswissenschaft gerechnet, also die Disziplinen, die sich aus der Sicht des Rechts dogmatisch mit den Straftaten und ihrer verfahrensmäßigen Erledigung beschäftigen.1 Zu den nichtjuristischen Kriminalwissenschaften zählen die Kriminologie und die Kriminalistik.
Abbildung 1
Quelle: Berthel et al., Lehr- und Studienbrief Kriminalistik/Kriminologie, Band 1: Grundlagen der Kriminalistik/Kriminologie, 3. Aufl. 2008, S. 13
Kennzeichen der nichtjuristischen Kriminalwissenschaften ist, dass sie sich mit den Tatsachen beschäftigen, also mitgegebenen Realitäten, nicht mit Zielvorstellungen. Man bezeichnet sie deshalb auch als Tatsachenwissenschaften, denn es geht um die Verbrechenswirklichkeit. Strafrechtler und Kriminologen legen dabei Wert auf den fundamentalen Unterschied, wonach die juristischen Kriminalwissenschaften mit dem „Sollen“ (den Normen) und die nichtjuristischen Kriminalwissenschaften mit dem „Sein“ (der Erfahrung, der Wirklichkeit) zu tun haben. Trotz vieler Gemeinsamkeiten in geschichtlicher, institutioneller und funktionaler Hinsicht, in den Fragestellungen und Denkrichtungen handelt es sich dennoch um verschiedene Disziplinen.2 Die Kriminologie als Erfahrungswissenschaft oder empirische Wissenschaft analysiert alle strafrechtlichen Aktivitäten des Staats und seiner Bürger als reale Geschehnisse, eben so, wie die Wirklichkeit ist. Die Strafrechtwissenschaften als normative Disziplin beschäftigt sich mit normativen Abgrenzungen, Auslegungsfragen, prozessualen Voraussetzungen, justizförmigen Wegen der Verbrechensverfolgung, eben damit, wie die Wirklichkeit sein soll.
Der Beginn der wissenschaftlich-empirisch orientierten Kriminologie wird auf den italienischen Militärarzt und späteren Professor der Rechtsmedizin an der Universität von Turin Cesare Lombroso (1835–1909) zurückgeführt.6
Lombroso begann bereits als Militärarzt systematische anthropologische Untersuchungen an Straftätern durch Messungen des Schädelumfangs, der Arm- und Beinlänge, des Brustumfangs und anderer anatomischer Merkmale vorzunehmen und zu dokumentierten. Gleiche Messungen nahm er sodann an Soldaten vor und verglich die Ergebnisse miteinander. In der Folge seiner Untersuchungen kam er zu der These, dass der Kriminelle durch bestimmte Stigmata in Form körperlicher Anomalien erkennbar sei. Als Beispiele benannte er u.a. Anomalien des Schädels, asymmetrische Gesichtszüge, fliehende Stirn, ausgeprägte Augenwülste, herabgesetzte Sinnes- und Schmerzempfindungen, um nur einige zu nennen. Die Ergebnisse seiner Forschung veröffentlichte Lombroso in dem 1876 erschienen Werk „L‘uomo delinquente“ (Der kriminelle Mensch).7 Unter Orientierung an der Darwin’schen Evolutionstheorie wurde er in seiner Annahme bestärkt, dass es sich bei dem Verbrecher um einen Rückschlag auf eine niedere Entwicklungsstufe (atavistischer Menschentypus) handele, dessen Kriminalität sich vererbt, sodass er folglich ein Mensch mit negativem Erbgut sei. Seine Ergebnisse wurden später widerlegt.8
„Kriminologie“ (erstmals im Jahre 1885 von Raffaele Garofalo in seiner Monografie „Criminologia“ verwandt) bedeutet wörtlich „Lehre von der Kriminalität“. Der Begriff „Kriminalität“ verspricht jedoch nur auf den ersten Blick einen leichten Zugang zum Gegenstand des Forschungsgebiets Kriminologie. Beim näheren Hinsehen wird deutlich, dass „Kriminalität“ bzw. „Verbrechen“ sehr unterschiedlich definiert werden können. Vor allem ist der kriminologische Verbrechensbegriff nicht deckungsgleich mit dem strafrechtlichen.9
Ebenso wie andere Wissenschaftsdisziplinen bestimmt auch die Kriminologie sich über ihren Gegenstand. Zugang zum Forschungsobjekt erhält man bereits, wenn man das lateinischgriechische Kunstwort „Kriminologie“ in seine Bestandteile zerlegt Das lateinische Wort ‚‘crimen“ bedeutet „Verbrechen“ und das griechische Wort „logos“ „Lehre“. Kriminologie in diesem allgemeinen Sinn ist also die Lehre (Wissenschaft) vom Verbrechen.10 Die Kriminologie ist eine autonome Erfahrungswissenschaft, die sich vornehmlich empirischer Methoden bedient. Sie ist multidisziplinär und ergänzt ihr Wissen über Taten, Täter, Opfer und das Kriminaljustizsystem durch interdisziplinär angelegte Forschungen.11 Dabei untersucht die Kriminologie den Rechtsbrecher und sein Umfeld. Hier wird der Fokus auf die Ursachen und Bedingungen gerichtet, unter denen kriminelles Verhalten entsteht. Die Rolle des Opfers wird erforscht und der Interaktionsprozess zwischen Opfer und Täter ist unverzichtbarer Bestandteil der weiteren Betrachtung. Kriminologische Erhebungen sind Grundlage für präventive und repressive Bekämpfungsstrategien. Während die Kriminologie von einem soziologischen Verbrechensbegriff (Delinquenz) ausgeht, arbeitet die Kriminalistik mit einem strafrechtlichen Verbrechensbegriff und entwickelt vor allem Instrumentarien zur Aufdeckung und Untersuchung von Straftaten. Die Kriminologie weist eher eine Verbindung zum materiellen Strafrecht auf, die Kriminalistik eher zum Strafprozessrecht.12