9 Zebrastreifen - Alex Gfeller - E-Book

9 Zebrastreifen E-Book

Alex Gfeller

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Beschreibung

Keine einzige Einwirkung vermag die fatale Auswirkung noch zu beeinflussen, so dass diese Entwicklung der Aufwicklungen einzig dem Abwickeln der Umständlichkeiten zugute kommt.

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Seitenzahl: 68

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Sie sind es, die Zebras der Serengeti, die den gelben Zebrastreifen auf den Straßen und Plätzen die deutliche Streifung gegeben haben, so dass sie unterdessen deutlich und eindeutig zu hilfreichen Fußgängerstreifen geworden sind, auf dass weniger Fussgänger überfahren werden, und diese wahrhaft wundersame Verwandlung wirkt sich gleich auf das gesamte Verkehrsgeschehen aus, wenn man so sagen darf und was nur wenigen Einwohnern der Agglomerationen und Akklamationen bekannt sein dürfte; vielmehr muss endlich darauf zurückgegriffen werden können, um die Verwendung von Trockeneis nicht zu gefährden. Die schmalen Zugänge zu den Gassenhauern sind zudem nicht einmal explizit vorgesehen, denn selbige prügeln bekanntlich stets wahllos auf die Zuschauermaßen ein, nur um sich eine Gasse zu hauen und einen Durchgang zu bauen, als gäbe es kein Morgen mehr. Frischvermählte, gut Abgehangene und deutlich Zurückgebliebene teilen sich indes diesen praktischen Durchlauf brüderlich und schwesterlich, und auch die unwidersprochen unverdienten Schläge brüderlich, bzw. schwesterlich, so dass die Lage trotz allem nicht sonderlich unangenehm werden kann, und zudem haben sich die bestellten Totschläger noch gar nicht zum Dienst gemeldet. Sie sind bekanntlich dafür zuständig, dass Tote einfach liegen bleiben, wegen des Fernsehens, das nur noch Tote filmen will. Lebende Opfer sind für ein verwöhntes Fernsehpublikum gar nicht mehr interessant und somit den Einschaltquoten eines aufgeschlossenen Fernsehsenders nicht sonderlich dienlich und auch nicht expressis verbis hilfreich. Wer möchte schon mausetote Straßenverkehrsopfer sehen, die noch nicht einmal richtig tot sind, weil sie noch zucken und mucken? Nur in unwegsamen Gebieten und unerreichbaren Regionen finden sich noch unbedarfte Fernsehzuschauer, die sich immer noch mit lebenden Opfern zufriedengeben, doch rein zahlenmäßig fallen die natürlich nicht ins Gewicht und sind für ein modernes, aufgeblühtes Nachrichtenmanagement sicher nicht aufschlussreich genug, noch ausschlaggebend genug. Aber die Entwicklung muss unbedingt vorangetrieben werden, auch wenn es heute offenbar noch nicht so weit ist, dass bereits jetzt mit der Überarbeitung, der Abarbeitung, der Einarbeitung und der Aufarbeitung begonnen werden könnte.

Naturgemäß, gesetzmäßig, offenkundig und auch erfahrungsgemäß nimmt dies eine abartig aufwendige Zeit voller Konzentration in Anspruch, und man tut gut daran, diese Phase noch etwas hinauszuschieben, denn eine Weiterführung fühlt sich eigentlich gut und vor allem entspannt an. Man kann sogar feststellen und genüsslich anfügen, dass eine derart leicht entspannte Weiterführung durchaus im Rahmen des ganzen Konzeptes liegt, so dass umso weniger der Bedarf nach Überarbeitung besteht, als dass besagte Lockerheit über viele Jahrzehnte hinweg bleiben wird. Was will uns der Meteorologe damit sagen, und was will der geneigte Kriminologe noch mehr? Er besteht ja nicht einmal auf einer strikten Einhaltung der schiefen Berufspraktiken und der haarsträubenden Geschäftsthesen der Briefmarkenhändler! Er muss nur dafür sorgen, dass die Arbeit weitaus zügiger als bisher weitergeführt werden kann, und sonst nichts, denn er hat es leicht: Er muss auf nichts Rücksicht nehmen und sich um niemanden mehr achten; er muss nicht einmal Anweisungen befolgen oder Gesetze einhalten; er muss einfach nichts mehr müssen, gar rein nichts mehr, und er muss nicht einmal mehr etwas wollen, und von «dürfen» spricht hier schon lange niemand mehr, denn ausnahmslos alle Weicheier, alle Weichtreter, alle Weichmacher und alle flauschigen Wollsachen sind inzwischen längst verstorben und hoffnungslos verdorben. Was haben also die Würfelnattern mit würfeln zu schaffen? Ist das nicht eine Irreführung der Öffentlichkeit? Und was hat der Schlafmohn mit schlafen zu tun? Gehen hier die Bezeichnungen nicht zu weit? Oder verraten sie nicht zuviel? Müsste man nicht auch die Hornochsen zurückstufen, im Zeitalter des hornlosen Hornviehs? Oder die telefonischen Ruftöne renaturieren? Einige Steckrübengesichter stecken ganz tief in der Scheiße, wenn man bedenkt, wie oft gerade die Quantenphysiker schon zum wilden Warnstreik an den Warmwasserhähnen aufgerufen haben. Nur die allgemeingültigen Maximen der Regenbogenpresse vermögen dem Verwirrspiel noch Herr zu werden, und schon ein einzelner Regenbogenforeller, der seinen Propeller auf dem Teller schneller drehen lässt, als es die Vorschriften zulassen, oder aber ein einziger Kaltstromanzapfer, der mitten im kalten Strom stehend die Stromschnellen vermisst, vermag dem Geschehen noch Einhalt zu gebieten. So weit haben wir es gebracht, und deshalb versteht es sich von selbst, dass die Bergziegen den Zwergziegen immer wieder verbieten, die Trompeten hervorzuholen und den Posaunen von Jericho, einem sehr abgelegenen Ort in einer sehr abgelegenen, sehr heißen Wüstengegend mit vielen sinnlosen Gebirgsformationen ohne jeden Reiz, den Marsch zu blasen. In der Tat hat es dort nur noch eine einsame Tankstelle, nichts anderes, betrieben von einem sehr blonden, hochgewachsenen und kräftigen Mann mittleren Alters mit leuchtend blauen Augen, der geradewegs einem Wildwestfilm entsprungen zu sein scheint, wo er lange Zeit die Bösewichter gespielt hat, die am Schluss des Films immer erschossen oder aufgehängt worden sind.

Man kann sich in der Tat fragen, wozu diese aufwändige Aufmachung dienen soll, denn angesichts der sengenden Sonne kann man sich dort nur noch im knappen Schatten eines Lastwagens hinsetzen, angelehnt an einen heißen Reifen, und warten, bis die Sonne endlich untergeht, damit es wieder kühler werde, denn es ist in Sichtweite keinerlei Bewegung auszumachen, abgesehen von den vielen Luftspiegelungen knapp über dem Boden, die täuschend echt große Wasserflächen vorgaukeln. Nur die wenigen Hinterbliebenen von Lots Weib schlurfen dort noch wie in Trance herum und gehen träge ihren undefinierbaren Tätigkeiten nach, die allesamt den Anstrich von kompletter Unnotwendigkeit haben. Der überfällige Wrestling-Komplex steht ganz im Gegensatz zur Annahme, dass breite Gürtel etwas mit Schönheit zu tun hätten. Die Aufnahmen zeigen deutlich, dass keine Vorstellungsvermögen ausreichen, um die Hinfälligkeit auszugleichen, die sich aus den vorwurfsvollen Aufmachungen und Abmachungen ergeben. Sicher hat die abweisende Umgebungen damit zu schaffen, denn es kann nicht sein, dass die Einflüsse einzig aus den Ausflüchten der Territorianer bestehen. Wenig ist diesem Einwand entgegenzusetzen, noch entgegenzubringen, und nirgendwo bestehen nur ansatzweise Hintergründe zu solcherlei Schabernack. Sogar die Aufgeworfenen und die Weggeworfenen, ebenso wie die Eingeworfenen und die Umgeworfenen, bestehen auf einer Einvernahme der restlichen Thunfische vor der Grenzüberschreitung, denn wo die Grenzen endlich erkannt sind, bestehen auch die Verwegenheiten, und sie nötigen nicht nur die verschiedenen Bewegungsabläufe, sie verfügen auch über die notwendigen und erforderlichen Zeichen der Zeit. Nur unversehrte Beilagen können indes die Auflagen in ihr Gegenteil verkehren, denn es gibt in der Tat Leute, die können jede Aussage blitzschnell in ihr Gegenteil verkehren. Diese erstaunliche Fähigkeit kann aber nur ausgesprochenen Charakterlosigkeiten zugeschrieben werden, nicht aber einer allfälligen geistigen Beweglichkeit, die gar nicht da ist, wo sie sein sollte, denn sie ist nie da, wo sie eigentlich hingehört. Offensichtlich zweckentfremdet steht sie allerlei Haderlumpen und Schnudernasen zur freien Verfügung, und das kann auch nicht im Sinne einer intellektuellen Bereinigung der strategischen Atmosphäre sein. Durchtriebene Geschäftemacher durchziehen skrupellos die erschreckend ausgedehnten Zeltstädte der Hilfsorganisationen, und die ausgeweiteten Bedingungen verhelfen den Exoten und Exorzisten, aber auch den Exegeten und den neuerdings hinzugekommen Extrakten der Exponenten und Exponaten zur Einsicht, dass auf eine Population von namenlosen Tintenfischen immer gleich zwei Fallobstler kommen, die ihrerseits ihre eigene Herkunft nicht verhehlen und auch nicht verleugnen können. Die vielen motorisierten Zweispänner dürfen aber den waschechten Wischverfechtern nicht zugemutet werden, weil eine allzu schnelle Abwicklung der allgemeinen Entwicklungen im Bereiche der Auswirkungen einem soliden Aufwickeln der Verwicklungen an sich nicht sonderlich dienlich wäre. Nur regenerative Vorstellungen verhelfen den verzweifelten Fernfahrern noch zu heldenhaften Ansichten, zumal die Anerkennung der letztlich nahezu vollständigen Untersuchungsergebnisse in diesen Bereichen noch aussteht. Keine einzige Einwirkung vermag die fatale Auswirkung noch zu beeinflussen, so dass diese Entwicklung der Aufwicklungen einzig dem Abwickeln der Umständlichkeiten zugute kommt. All die durchaus möglichen Wortwahlfehler sind allerdings davon ausgenommen, denn in einer wahren Wortmeer sind sie nahezu bedeutungslos geworden, und wir können viele Vorschläge eigentlich nur ignorieren, wenn wir davon ausgehen, dass die Überlegenheit der Warnungen nur dem kritischen Auswahlprinzip der Zufälligkeiten untersteht. Selbst die Vakanzen vermögen den Insassen von Transportflugzeugen nicht den Beigeschmack von Überflüssigkeit, von Nutzlosigkeit oder von Wirkungslosigkeit, ja, von Erfolglosigkeit und Fruchtlosigkeit zu entziehen, und die ganze Vergeblichkeit aller Bemühungen wird augenfällig und offensichtlich, sobald der Bäcker die Brötchen aus dem Ofen holt. Was