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Vier Kinder finden sich auf einer seltsamen Insel wieder, nachdem sie von einem verrückten Wissenschaftler aus dem Klo gepömpelt wurden. Zusammen mit einem Donut müssen sie die Krone des Donutkönigs zurückholen, denn nur dann hilft dieser ihnen dabei, nach Hause zurück zu kehren. Leider wurde diese von der Zyklopendrachenschlange gestohlen und wird nun von dieser im Vulkan der Insel bewacht. Die vier Kinder und der Donut erleben in dieser Geschichte eine spannende und aufregende Reise, die durch die 21 Farbbilder noch besser miterlebt werden kann. Werden es die Kinder schaffen, die Zyklopendrachenschlange zu besiegen und dem Donutkönig seine Krone zurückzubringen?
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Seitenzahl: 91
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Gewidmet ist dieses Buch meinem Sohn Marlon,
der mich mit seiner Neugierde immer wieder
inspiriert.
Text und Gestaltung: Copyright by Daniel Perl
Verlag:
Daniel Perl
c/o Gustav Perl
Wannisweg 4
94209 Regen
Druck: epubli - ein Service der neopubli GmbH, Berlin
Inhaltsverzeichnis
Es ist schon wieder passiert..................................................................................S.1 Es gibt noch mehr von ihnen................................................................................S.4 Vom wilden Biber gebissen..................................................................................S.9 Mit Feuer spielt man nicht..................................................................................S.14 Lachen verboten..................................................................................................S.21 Motivation ist Alles.............................................................................................S.27 Hatschi................................................................................................................S.30 Die großen Räuber..............................................................................................S.34 Volltreffer............................................................................................................S.38 Bei den Frostlerkindern.......................................................................................S.43 Schön langsam wird es warm..............................................................................S.50 Der Kampf gegen die Zyklopendrachenschlange................................................S.55 Wo sind die Kinder..............................................................................................S.60 Keine Sorgen mehr..............................................................................................S.67 Es riecht gar wäderlich........................................................................................S.78 Zu schön um wahr zu sein..................................................................................S.82 Ab nach Hause.....................................................................................................S.91
Der Club der gepömpelten Kinder
Daniel Perl
Ein dürrer Mann mit spitzer Nase und weißem Kittel läuft aufgeregt durch das Labor und ruft immer wieder nach einem Hartmut. Als dieser erscheint, packt der dürre Mann im Kittel ihn und schreit, dass es schon wieder passiert ist und er es loswerden muss. Hartmut beruhigt den dürren Mann und erklärt ihm, dass sie es genauso los werden wie die anderen. Das beruhigt den dürren Mann und er geht zur Toilette. Neben der Toilette sitzt ein Junge, der verwirrt und orientierungslos um sich blickt. "Wo, wo bin ich denn hier? Wie komme ich hier her? Und wer sind sie?" fragt der Junge. "Ich, ich bin Doktor Krankenburger. Du hast dich verlaufen und bist in meinem Haus gelandet. Komm, ich zeige dir den Weg nach Hause." antwortet der dürre Mann. Er führt den Jungen zur Tür seines Anwesens und noch bevor der Junge überhaupt ganz bei sich ist, stößt ihn Dr. Krankenburger aus dem Anwesen hinaus und sperrt die Tür schnell zu. Der Junge fällt die Treppe runter, bleibt danach erst einmal am Boden sitzen und schaut sich um.
Die Sonne strahlt vom Himmel, überall sind Bäume und Wiesen und bis auf das Anwesen von Dr. Krankenburger ist alles schön hell und freundlich an dem Ort, an dem er sich gerade befindet. Das Problem ist nur, dass er nicht die geringste Ahnung hat, an welchem Ort er sich befindet. Er hat starke Kopfschmerzen, ihm ist übel und er weiß nicht, was er machen soll. Eigentlich würde er am liebsten einfach losweinen, doch er weiß, dass ihn das auch nicht weiter bringt, deswegen schaut er sich erst einmal weiter um.
Auf den ersten Blick ist nichts ungewöhnlich an diesem Ort, außer dem alten Anwesen. Erst als der Junge aufsteht und sich aufrichtet, sieht er eine Spur aus glänzenden Dingen. Schnell läuft er zu dieser Spur und kann seinen Augen nicht trauen. Auf dem Boden liegen große Diamanten, die eine Spur in den Wald bilden. Er hebt einen dieser Diamanten auf und haucht ihn an, doch nicht ein Tröpfchen Feuchtigkeit bleibt an dem Diamanten haften. Anschließend hält er ihn gegen das Sonnenlicht und überprüft seinen Glanz. In einem seiner vielen Comicbücher hat er einmal gelesen, wie man einen Diamanten testet. Es hieß, wenn sich auf einem Diamanten keine Feuchtigkeit halten kann und er im Sonnenlicht einen feurigen Glanz hat, dann ist er echt. Und dieser Diamant ist mehr als echt, sein Glanz ist absolut strahlend und feurig. Der Junge überprüft auch alle anderen Diamanten, die am Boden liegen und jeder von ihnen ist echt. Voller Freude steckt der Junge alle in seine Hosentaschen und geht tiefer in den Wald, denn er will noch mehr Diamanten finden, bis er reich ist.
Der Junge geht immer tiefer in den Wald und kann immer noch nicht glauben, dass hier einfach so wertvolle Diamanten auf dem Boden liegen. "Was mag das nur für ein komischer Ort sein..." wundert sich der Junge. Er geht weiter in den Wald bis er zu einer Stelle kommt, an der es wenige Bäume gibt und die Sonne am Himmel gut zu sehen ist. Zu seinem Glück sind dort auch Bänke und ein Tisch, denn er ist erschöpft und würde sich gerne hinsetzen.
Eigentlich wollte er sich ja nur kurz hinsetzen, doch dann wird er so müde, dass er sich einfach auf eine Bank legt und einschläft. Es vergehen mehrere Stunden, bis der Junge von einem Geräusch geweckt wird. Er schaut sich um, kann aber niemanden entdecken. Dann hört er wieder das Geräusch. "Böööb, böööb, böööb!" hört er von irgendwo her. Plötzlich läuft etwas schnell an ihm vorbei in den Wald. Er konnte nicht erkennen was es war, nur, dass es rosa war. Der Junge springt von der Bank runter und will das rosa Wesen verfolgen, doch noch bevor er überhaupt losrennen kann, stolpert er über etwas. Er hebt es auf und wundert sich erneut, denn es ist wieder ein Diamant. Er prüft ihn und stellt fest, dass auch dieser Diamant echt ist. Die Frage ist nur, wo kommt dieser auf einmal her?
Noch bevor der Junge sich darüber Gedanken machen kann, hört er ein Rascheln in den Büschen. Er dreht sich um und schaut die Büsche genau an. Ist da jemand in den Büschen oder nicht, fragt sich der Junge. Da er sich nicht ganz sicher ist, geht er auf die Büsche zu, um nachzuschauen. Als er noch drei Meter von den Büschen entfernt ist, schreit ihn eine wütende Stimme aus dem Busch an: "Heeeeyyyy, bleibt sofort stehen, sonst knallt es so sehr, dass der Kaiser von China es noch hören kann!" Der Junge bleibt sofort völlig erschrocken stehen. Am liebsten würde er vor Angst einfach davonlaufen, doch bevor er los laufen kann, kommen drei Gestalten aus den Büschen. Zu seiner großen Erleichterung sind es keine Monster oder wilde Tiere, sondern drei Kinder, zwei Jungen und ein Mädchen. Die drei Kinder gehen auf den erleichterten Jungen zu und der mittlere Junge stellt sich vor: "Hallo, ich bin Frederick, Frederick Fleischpflanzerl, ich habe immer ein paar Fleischpflanzerl dabei, denn man weiß ja nie, wann man Hunger bekommt. Das ist Ferdinand Faulenzer, der macht nicht viel und redet noch weniger. Und das Mädchen ist die impulsive Ingeborg, sie ist total entspannt, außer wenn sie ausrastet. Und wer bist du?" will er wissen. "Hallo, ich bin Konrad Comicleser, ich sage immer, es wurde schon alles geschrieben, man muss es nur auch lesen!"
Die vier Kinder geben sich die Hand zur Begrüßung, dann setzen sie sich auf die Bank. "Also erzähl, wie kommst du hierher?" wollen die drei Kinder von Konrad wissen. Der aber kann sich an nichts erinnern. Das letzte was er weiß ist, dass er auf der Toilette sitzt und ein Comicheft ließt. Als nächstes sitzt er neben der Toilette von Dr. Krankenburger, der ihn aus seinem Anwesen rauswirft.
"Dann ist es dir auch passiert, du wurdest gepömpelt!" ruft Frederick Fleischpflanzerl. "Gepömpelt? Was soll das sein?" fragt Konrad Comicleser. Frederick erklärt Konrad, dass Dr. Krankenburger in seinem Anwesen verrückte Experimente durchführt und er die Abfälle davon einfach die Toilette runterspült. Dadurch wird die Toilette aber immer wieder verstopft und wenn er zu stark pömpelt, saugt er ein Kind an, dass gerade auf der Toilette sitzt. Dieses Kind wird dann von seiner Toilette durch die Abwasserleitungen in die Toilette des Labors gesaugt. Dr. Krankenburger hasst Kinder, deswegen wirft er die angesaugten Kinder immer gleich aus seinem Anwesen raus. So sind wir drei hier gelandet und du anscheinend auch.
"Was! Ich wurde ins Klo gesaugt und bin hier wieder aus dem Klo rausgekommen?! Das ist ja verrückt! Dann wurden wir ja alle gepömpelt und sind jetzt sozusagen der Club der gepömpelten Kinder!" ruft Konrad Comicleser laut lachend. Auch die anderen Kinder lachen und sind der Meinung, dass der Club der gepömpelten Kinder ein sehr guter Name für sie ist. "Dann ist es also beschlossen, ab heute sind wir der Club der gepömpelten Kinder!" erklärt Frederick Fleischpflanzerl.
Den ganzen Abend unterhalten sich die Kinder und erzählen sich gegenseitig wo sie herkommen und was sie vor ihrer Ankunft an diesem Ort gemacht haben. Eine Frage aber hat Konrad Comicleser noch, die ihn brennend interessiert. "Woher kommen denn die ganzen Diamanten, das ist ja Wahnsinn, ich habe jetzt schon genug Diamanten in meinen Hosentaschen, um als reich zu gelten."
Ferdinand Faulenzer hat auf diese Frage eine Antwort. Er erklärt, dass die Schweine an diesem Ort gerne Schweinchencola trinken und wenn sie davon genug getrunken haben, müssen sie rülpsen. Bei diesem Rülpsen entsteht dann ein Diamant, der edelste Edelstein, den es gibt. Deswegen heißen diese Schweine auch Edelschweine. Konrad muss laut lachen als er den Namen Edelschweine hört, aber der Name passt perfekt, denn ihr Rülpsen bringt wirklich sehr edle Edelsteine hervor.
Nach dieser Erklärung sind alle Kinder sehr müde und sie beschließen, dass sie sich jetzt schlafen legen und sich morgen überlegen, wie sie wieder nach Hause kommen.
Am nächsten Morgen, als es noch sehr früh ist, wacht die impulsive Ingeborg langsam auf. Als sie ihre Augen langsam öffnet, erschrickt sie plötzlich und schreit laut "Aaahhhh, hau ab du verrücktes Ding!" Auf ihr liegt nämlich ein Biber, der ihr direkt in die Augen schaut.