Geister und Feen - Inge Elsing-Fitzinger - E-Book

Geister und Feen E-Book

Inge Elsing-Fitzinger

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Beschreibung

Im Märchen und in der wirklichen Welt ist es gleich. Die Guten werden belohnt, die Bösen bestraft! Feen und Geister haben im Zauberreich jede Menge zu tun. Der geizige König muss all seine Schätze verschenken, die teuflische Königin wird von ihrem eigenen Spiegelbild gefressen und der tapfere Prinz bekommt die schönste Prinzessin. Ich erzähle dir heute einige spannende Geschichten, die dir sicher gefallen werden. Los geht's!

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Seitenzahl: 42

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Inge Elsing-Fitzinger

Geister und Feen

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Ende gut, alles gut!

Die Glücksgöttin

Feenspass

Die Rache der Fee

Der Feenschmaus

Der Zauberfisch

Impressum neobooks

Ende gut, alles gut!

Es ist schon sehr lange her, da lebte ein sehr reicher und böser König, der alle Menschen quälte. Eines Tages ritt er zu einem seiner vielen Schlösser. Diese Gelegenheit nützte eine hinterlistige Hexe und machte es sich in seinem königlichen Hauptsitz bequem. Verzweifelt rannte der König zu seiner Seherin und bat sie, ihm zu helfen. „Du bekommst deinen Besitz erst dann wieder, wenn die Hexe blind ist.“ Das war nun wirklich leichter gesagt, als getan. Denn es war unmöglich an dieses Teufelsweib heranzukommen. Immer beschützten sie viele Wächter. Hunderte seiner Krieger wurden schon getötet.

Eines Tages kam die Jungfrau Clara aufs Schloss. Sie war das schönste Geschöpf auf der ganzen Erde. Ihre goldenen Haare waren Fesseln für Liebende, ihre Stirn war con einem Lichterglanz umgeben, ihre Augen waren zwei strahlende Leuchten, welche die Schiffe in den Hafen der Glückseligkeit schaukelten und ihr Mund war eine Schale gefüllt mit duftenden Rosenblüten.

Der verbitterte Königaber hielt sie dennoch für gefährlich und wollte sie, wie alle Fremden töten lassen. Als er aber den Dolch erhob, ließ ein Vogel eine dornige Wurzel auf seinen Arm fallen und schleuderte das Schwert aus seiner Hand.Dieser Vogel war eine Fee, die einst in großer Gefahr war. Ein böser Geist trachtete ihr nach dem Leben. Die holde Clara hatte sie damals gerettet. Aus Dankbarkeit folgte sie dieser nun überall hin, und beschützte sie mit ihren wundersamen Kräften.Der König glaubte aber, dass die Schönheit des Mädchens seinen Arm verzaubert hätte. So befahl er, sie im Kerker seines Palastes einzumauern, und verhungern zu lassen. Der Feenvogel tröstete Clara und bat sie, den Mut nicht zu verlieren. Er würde ihr helfen, selbst wenn er dabei sterben sollte.

Clara litt schreckliche Qualen weil sie großen Hunger hatte. Da flog der Vogel eilig fort und brachte ihr ein spitzes Messer, mit dem sie ein Loch in den Boden machte, der über der Küche war. Als der Koch kurz hinausging, um Wasser zu holen, stibitzte der Elfenvogel ein zubereitetes Huhn und brachte es Clara. Um ihren Durst zu stillen, fand er saftige Weintrauben. Dies tat er viele Monate lang.

Unterdessen bekam Clara einen schönen Knaben, den sie mit Hilfe der Vogelfee aufzog. Er wuchs kräftig und wurde ein stattliches Kerlchen. Jetzt riet die Fee das Loch größer zu machen, um den Knabe, an einem Strick hinab zu lassen in die Küche. Er dürfe jedoch niemals sagen, woher er käme, noch wessen Kind er sei. Wie staunte der Koch über den hübschen Knaben. Der erzählte, er sei ein armes verlassenes Kind und suche Arbeit.

Als der Kellermeister bemerkte, dass der kleine Mann viel Verstand besaß, meinte er, der Junge würde einen guten Pagen für den König abgeben. Deshalb führte er ihn in den Königsaal. Alle Minister waren begeistert und so nahm ihn der König in seinen Dienst und liebte ihn bald sehr. Er bekam die besten Lehrer, so dass er bald der tadelloseste junge Ritter am Hofe wurde. Der König mochte ihn weit mehr als seinen Stiefsohn. Die Königin war sehr wütend auf den Knappen. Ihr Hass nahm immer mehr zu, je mehr Liebe der König dem Jungen schenkte. - Sie entschloss sich daher, die Treppen seines Glücks mit Seife zu beschmieren, dass er in die Tiefe stürzen müsste.

Eines Abends, als der König in guter Laune war, sagte sie zu ihm: „Lass Felix doch seine Schlösser in die Luft bauen, wie er behauptet hat.“ Um seiner Gattin zu gefallen, befahl der König dem Jüngling, drei Schlösser in die Luft zu bauen. Sonst würde er ihn selbst in die Lüfte verbannen. Als Felix das hörte weinte er bitterlich. Während er nun so klagte, kam der Vogel zu ihm: „Ich helfe dir, fass einfach Mut und fürchte nichts, meine Junge, so lange du mir vertraust.“ - Darauf befahl er ihm Karton und Leim zu nehmen und drei große Schlösser zu basteln. Diese band er an die Krallen von drei riesigen Adlern, die die Kunstwerke durch die Lüfte trugen. Der König war sehr erstaunt und liebte den Knaben noch viel mehr.

Bitterer Neid erfüllte die Königin und glühendes Feuer schürte ihren Zorn. Sie schlief nie mehr. Der Dorn des Neides bohrte riesige Löcher in ihr teuflisches Herz.Sie sann auf Rache.Nach einigen Tagen meinte sie zum König: „Mein Gemahl, es ist Zeit, auf unser Schloss und zu unseren Freuden aus vergangenen Tagen zurückzukehren. Felix muss nur vorher die Hexe blenden.

Als Felix diesen Vorschlag hörte war er entsetzt. Aber der gutgläubige König meinte: „Kein Wort mehr, ich will es so und es muss geschehen. Du hast die Wahl. Entweder die Belohnung, wenn du tust was ich dir sage, oder Strafe, wenn du unterlässt, was ich dir befehle.“

Felix