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Für ihr gutes Herz sind euch allen die Zwerge sicher gut bekannt. Tapfer und listenreich helfen sie nicht nur den Menschen, sondern auch allen Tieren, die mit ihnen gemeinsam im Zwergenwald leben. Obwohl sie manchmal winzig klein sind, überlisten sie Riesen und Dämonen und helfen so manchem Freund aus der Patsche. Habt viel Spaß beim Zuhören oder auch beim selber Lesen. Und erzählt die Geschichten auch all euren Freunden!
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Inge Elsing-Fitzinger
Zwergenpower
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Die Rettung des Zwergenmädchens
Der listige Zwergenkönig
Der schlaue Wichtel
Die braven Helferlein!
Max und die Technik
Impressum neobooks
Trix und Trax, die jüngsten Burschen der Wichtelfamilie Wundersam, schlichen auf leisen Solen in ihre winzige Dachkammer. Sie waren die ganz Nacht unterwegs gewesen, um ihr Schwesterchen Rosa zu finden, das der böse Zauberer Nasenring vor einigen Wochen geraubt hatte. Tagelang hatten die Eltern und die vier großen Brüder nach dem Mädchen gesucht. Doch alle Mühe war vergebens. Auch viele Tiere des Waldes beteiligten sich an der Suche. Vorgestern war der junge Rabe Krächzi zufällig beim schwarzen Felsen vorüber geflogen. Er traute seinen Augen kaum, als er Rosa mit ihren goldenen Strähnchen im roten Haar ganz traurig dort sitzen sah. Sie hatte eine schwere Kette an den Füßen und ein großer Korb mit Pilzen stand neben ihr. Aufgeregt war Krächzi zu ihr geflogen und schrie ihr zu: „Kann ich dir helfen, liebste Freundin. Wie sollen wir dich nur retten. Sag, was sollen wir tun.“
„Sag meinen kleinen Brüdern nur, wo ich bin. Vielleicht können sie dem bösen Zauberer ja sein Geheimnis entlocken, wie die Ketten aufgehen. Dann könnte ich fliehen.“
Krächzi hatte natürlich sofort seinen Auftrag ausgeführt. Doch Trix und Trax hatten keinen Erfolg gehabt. Der Zauberer war nirgends zu finden. Zu allem Überdruss hat Trix auch noch seine rote Mütze verloren. Wenn der Zauberer sie findet, war alle Mühe vergebens, denn damit konnte er auch Trix in seine Gewalt bringen. Denn dann wusste er immer, wo der Wichtel sich versteckte.
Spät nachts klopfte es am Fenster der kleinen Zwerge und Alma, die Eule lugte mit ihren Kugelaugen herein. „Ich weiß wo deine Mütze geblieben ist. Die dumme Elster Frieda hat sie dir geklaut, als du im Bach gebadet hast. Jetzt liegt sie bei ihren anderen Schätzen im Nest und sie bewacht alles sehr gründlich. Aber ich lasse sie nicht aus den Augen. Und werde sie dir bestimmt bald bringen.“
„Danke, dass du mir das gesagt hast, denn ich brauche sie ganz dringend. Ohne ihre Zauberkraft sind wir hoffnungslos verloren und können den Schurken Nasenring sicher nicht überlisten. “
Gleich am nächsten Morgen machten sich die beiden Zwergenbrüder nochmals auf den Weg.
Sie kamen an der großen Eiche vorüber, wo Eule Alma friedlich schnarchte.
„