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Dieses Büchlein will dazu anregen, Mitgefühl und Verständnis für die Menschen zu entwickeln, die in den Dienst der Gemeinschaft treten, und helfen, die Herausforderungen des Pfarramtes, die diese bewältigen müssen, in einem neuen Licht zu sehen. Denn letztlich sind es die Geschichten wie die von Pfarrer W., die uns daran erinnern, dass der Glaube nicht nur eine persönliche Angelegenheit ist, sondern auch ein kollektives Bemühen um Verständnis, Unterstützung und Verbindung. Ich lade Sie ein, mit Pfarrer W. auf eine Reise zu gehen, die sowohl ergreifend als auch lehrreich ist. Möge seine Geschichte uns alle dazu inspirieren, die Lasten, die wir tragen, mit mehr Mitgefühl und Verständnis zu betrachten ... für uns selbst und für die Menschen, die solche Personen wie Pfarrer W. brauchen.
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Gewidmet:
Allen jungen Pfarrern und Pfarrerinnen
im Dienst der Kirche
und auch den Pfarrfrauen.
Einen Dank auch an meine Frau Heidi!
Vorwort
Kap.1 Was ist das Besondere an Pfarrern
Kap. 2 Erwartungen der Gemeinde
Kap. 3 Die Situation einer Pfarrfrau
Kap. 4 Die Nöte eines jungen Pfarrers
Kap. 5 Erwartungen an das Pfarramt
Kap. 6 Der digitale Pfad
Kap. 7 Gem. – Spiegel der Gesellschaft
Kap. 8 Klimaschutz in der Gemeinde
Kap. 9 Der Balanceakt des Pfarrers W.
Kap.10 Friedens- und Versöhnungsarbeit
Kap.11 Streitgespräch: die Kirchenkunst
Kap.12 Ethische Fragestellungen
Kap.13 Seelsorge in Krisenzeiten
Kap.14 Jugend- und Familienarbeit
Kap.15 Gemeindeentwicklung
Kap.16 Glauben stärken
Kap.17 Mission in der Gemeinde
Kap.18 Männer fehlen - Genderfragen
Kap.19 Gemeinsames Gestalten
Kap.20 Administrative Kompetenz
Kap.21 Spezialisten contra Generalisten
Kap.22 Nachwort
Letztes Kap. Supervision
In einer Welt, die sich ständig wandelt und in der die Anforderungen an das individuelle und gemeinschaftliche Leben immer komplexer werden, stehen Menschen in besonderen Berufen vor einzigartigen Herausforderungen. Unter ihnen ist der Pfarrer, der nicht nur als geistlicher Leiter, sondern auch als Seelsorger, Berater, Geschäftsführer und oft auch als Vermittler zwischen Tradition und Moderne fungiert. „Die Leiden des jungen Pfarrers W.“ erzählt die Geschichte eines solchen Pfarrers, der mit den vielfältigen und oft widersprüchlichen Erwartungen seiner Gemeinde konfrontiert ist.
In diesem Buch begleiten wir Pfarrer W. auf seinem Weg durch die Höhen und Tiefen seines Alltags. Wir erleben seine Leidenschaft für den Glauben und seine ehrliche Hingabe an die Menschen, die ihm anvertraut sind. Doch ebenso spüren wir die Last der Verantwortung, die auf seinen Schultern ruht. Die ständige Balance zwischen persönlichen Überzeugungen und den Erwartungen der Gemeindemitglieder, zwischen den Bedürfnissen der Gläubigen und den eigenen Grenzen, wird zu einer Herausforderung, die nicht nur seine berufliche Identität, sondern auch seine innere Ruhe und sein seelisches Wohlbefinden auf die Probe stellt.
„Die Leiden des jungen Pfarrers W.“ ist nicht nur eine Erzählung über einen einzelnen Mann, sondern ein Spiegelbild der Herausforderungen, denen viele in ähnlichen Positionen gegenüberstehen. Es ist eine Einladung, über die Rolle des Pfarrers, bzw. der Pfarrerin, in der heutigen Gesellschaft nachzudenken und die Komplexität seines Amtes zu erkennen. Die Geschichte von Pfarrer W. ermutigt dazu, die menschliche Seite des Glaubenslebens zu betrachten und die oft unsichtbaren Kämpfe zu würdigen, die hinter der Fassade des Glaubens stehen.
Möge dieses Buch dazu anregen, Mitgefühl und Verständnis für die Menschen zu entwickeln, die in den Dienst der Gemeinschaft treten, und die Herausforderungen, die sie bewältigen müssen, in einem neuen Licht zu sehen. Denn letztlich sind es die Geschichten wie die von Pfarrer W., die uns daran erinnern, dass der Glaube nicht nur eine persönliche Angelegenheit ist, sondern auch ein kollektives Bemühen um Verständnis, Unterstützung und Verbindung.
Ich lade Sie ein, mit Pfarrer W. auf eine Reise zu gehen, die sowohl ergreifend als auch lehrreich ist. Möge seine Geschichte uns alle dazu inspirieren, die Lasten, die wir tragen, mit mehr Mitgefühl und Verständnis zu betrachten – für uns selbst und für die anderen.
Johannes Simang
Pfarrer und Pfarrerinnen sind zentrale Figuren innerhalb der christlichen Gemeinden. Sie übernehmen nicht nur religiöse Aufgaben, sondern fungieren auch als Seelsorger, Lehrer und Gemeindeleiter. Die besondere Rolle der Pfarrer lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten: der theologischen, der sozialen und der persönlichen. Es geht darum, die einzigartigen Merkmale und die Bedeutung von Pfarrern im Kontext der modernen Gesellschaft zu beleuchten.
Aus theologischer Sicht sind Pfarrer Träger eines besonderen Amtes. Sie sind nicht nur für die Verkündigung des Evangeliums verantwortlich, sondern auch für die Sakramentsspendung, wie der Taufe und dem Abendmahl. Diese Aufgaben sind nicht nur zeremonielle Handlungen, sondern haben tiefgreifende spirituelle Implikationen für die Gläubigen. Pfarrer werden in der Regel durch eine ordnungsgemäße Ausbildung und Weihe in ihr Amt eingesetzt, was ihnen eine besondere Autorität innerhalb der Kirche verleiht. Sie sind Vermittler zwischen Gott und den Menschen und tragen die Verantwortung, den Glauben lebendig zu halten.
Pfarrer übernehmen auch eine bedeutende soziale Rolle in ihren Gemeinden. Sie sind oft die ersten Ansprechpartner in Krisensituationen und bieten Unterstützung und Trost in schwierigen Lebenslagen. Ob es sich um Trauerfälle, Krankheiten oder familiäre Probleme handelt, Pfarrer sind geschult, in diesen Momenten einfühlsam und hilfsbereit zu agieren. Darüber hinaus engagieren sich viele Pfarrer in sozialen Projekten, die über die Grenzen der Gemeinde hinausgehen. Sie setzen sich für Gerechtigkeit, Frieden und Nächstenliebe ein und zeigen damit, dass der Glaube auch konkrete gesellschaftliche Auswirkungen haben kann.
Die persönliche Dimension der Pfarrertätigkeit ist nicht zu unterschätzen. Pfarrer bringen ihre eigenen Erfahrungen, Überzeugungen und Herausforderungen in ihre Arbeit ein. Diese menschliche Seite macht sie greifbar und nahbar. Viele Menschen schätzen die authentische Beziehung, die sie zu ihrem Pfarrer aufbauen können. Die Fähigkeit, zuzuhören und Empathie zu zeigen, ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die einen guten Pfarrer auszeichnen. Diese persönliche Verbindung fördert nicht nur das Vertrauen, sondern auch die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde.
Die Rolle des Pfarrers ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. In einer zunehmend säkularen Gesellschaft stehen Pfarrer oft vor der Aufgabe, den Glauben und die Relevanz der Kirche neu zu vermitteln. Die Abnahme der Kirchenmitgliedschaft und ein sich wandelnden gesellschaftlichen Umfeldes erfordern von Pfarrern, innovativ zu denken und neue Wege zu finden, um Menschen anzusprechen. Viele Pfarrer nutzen moderne Technologien und soziale Medien, um ihre Botschaft zu verbreiten und jüngere Generationen zu erreichen.
Der Ort ist ein heller, einladender Raum im Gemeindehaus. An einem Tisch sitzen Erdmut Helfer, langjähriges Mitglied des Gemeindekirchenrats, und Pfarrer W., ein älterer Mann und einer der drei Kandidaten für die Pfarrstelle in der Gemeinde. Beide sind gespannt auf das erste Treffen.
Helfer: Guten Tag, Herr Pfarrer W. Es freut mich, Sie hier zu haben. Ich bin gespannt auf unser Gespräch, da wir eine wichtige Entscheidung für die Gemeinde treffen müssen.
Pfarrer W.: Guten Tag, Herr Helfer. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich ebenfalls auf das Gespräch und darauf, mehr über Ihre Gemeinde zu erfahren.
Helfer: Lassen Sie mich zunächst sagen, dass unsere Gemeinde in den letzten Jahren eine herausfordernde Zeit durchlebt hat. Als wir keinen Pfarrer hatten, haben wir einen Gemeindebeirat mit fast 40 Mitgliedern gegründet, der die Verantwortung mit dem Kirchenrat geteilt hat. Viele von ihnen haben Erfahrung in kirchlichen Ämtern oder arbeiten in der Verwaltung des Kirchenkreises. Wir haben uns bemüht, die Gemeinschaft aktiv zu halten.
Pfarrer W.: Das klingt nach einer beeindruckenden Initiative. Es ist ermutigend zu hören, wie Sie die Gemeinde in schwierigen Zeiten zusammengehalten haben. Ich glaube, dass die Einbeziehung vieler Stimmen in die Entscheidungsfindung entscheidend ist. Was sind Ihre Erwartungen an den neuen Pfarrer?
Helfer: Ich erwarte von Ihnen, dass Sie nicht nur die Gottesdienste leiten, sondern auch aktiv in der Gemeinde präsent sind. Es ist wichtig, dass Sie als Seelsorger und sozialer Akteur agieren. Wir haben in der Vergangenheit viel Wert auf persönliche Beziehungen gelegt, und ich hoffe, dass Sie diese Tradition fortsetzen können.
Pfarrer W.: Ich verstehe. Die persönliche Beziehung zu den Gemeindemitgliedern ist in der Tat von großer Bedeutung. Ich sehe die Rolle des Pfarrers als multifunktional. Wir sind nicht nur religiöse Führer, sondern auch Unterstützer in Krisensituationen. Ich möchte sicherstellen, dass ich die Menschen in ihren Herausforderungen begleite und ihnen Hoffnung bringe.
Helfer: Das ist ein wichtiger Punkt. Wir haben in der Vergangenheit viele Besuche bei älteren und früher aktiven Gemeindemitgliedern organisiert, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Ich hoffe, dass Sie auch bereit sind, diese Art von persönlicher Nähe zu pflegen.
Pfarrer W.: Absolut. Ich glaube, dass es entscheidend ist, die Menschen zu hören und ihre Anliegen ernst zu nehmen. In meiner bisherigen Arbeit habe ich immer versucht, die Bedürfnisse der Gemeinde in den Mittelpunkt zu stellen. Ich denke, dass wir gemeinsam eine starke Gemeinschaft aufbauen können, die für alle da ist.
Helfer: Das klingt vielversprechend. Wir haben auch die Verantwortung für Kasualien übernommen, indem wir Vorgespräche mit den Familien geführt haben, bevor wir einen Pfarrer aus der Umgebung angefragt haben. Ich hoffe, dass Sie diese Praxis fortführen und die Nachsorge aktiv übernehmen, um den Menschen ein Gefühl der Kontinuität zu geben.
Pfarrer W.: Das ist ein sehr sinnvoller Ansatz. Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und sicherzustellen, dass die Menschen nicht nur in den besonderen Momenten, sondern auch danach gut begleitet werden. Es ist wichtig, dass wir als Gemeinde zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen.
Helfer: Genau. Ich bin überzeugt, dass wir mit Ihrer Erfahrung und unserem bestehenden Engagement eine starke Gemeinschaft aufbauen können. Ich erwarte, dass Sie uns helfen, die Herausforderungen, die vor uns liegen, zu meistern.
Pfarrer W.: Ich teile Ihre Überzeugung, Herr Helfer. Ich bin bereit, meine Fähigkeiten und Erfahrungen einzubringen, um die Gemeinde zu unterstützen und zu leiten. Gemeinsam können wir ein Licht in dieser oft dunklen Welt sein und den Glauben lebendig halten.
Helfer: Vielen Dank für Ihre Offenheit und Ihre Ideen, Herr Pfarrer W. Ich bin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit entwickeln wird, und hoffe, dass wir gemeinsam die Gemeinde weiterführen können.
Pfarrer W.: Ich danke Ihnen, Herr Helfer. Ich freue mich auf die Möglichkeit, in dieser Gemeinde zu arbeiten und gemeinsam mit Ihnen die Herausforderungen anzugehen.
(Beide stehen auf und schütteln sich die Hände. Es ist der Beginn einer hoffnungsvollen Zusammenarbeit, die das Potenzial hat, die Gemeinde zu stärken und weiterzuentwickeln.)
Pfarrer W. wurde schließlich gewählt. Ein Grund aber überraschte ihn. Erdmut Helfer erzählte ihm nämlich Monate später: ‚Sie waren der einzige, der einen handgeschriebenen Lebenslauf einreichte, der einseitig nur kurz die Lebensstationen beschrieb. Fast alle der insgesamt 10 Kandidaten und Kandidatinnen bewarben sich mit mehrseitigen detailreichen Werken, als würden sie sich für eine höhere Laufbahn empfehlen.‘
In einem gemütlichen, aber oft geschäftigen Zuhause lebt die Pfarrfrau, Heidi, die das Rückgrat ihrer Familie und der Gemeinde bildet. Während ihr Mann, der engagierte Pfarrer, in der Gemeinde unterwegs ist, jongliert Heidi mit verschiedenen Aufgaben. Sie kümmert sich um die Kinder, organisiert den Haushalt und übernimmt zahlreiche Aufgaben in der Gemeinde. Ihre Tage sind gefüllt mit Besorgungen, Kochen und dem Planen von Aktivitäten, die sowohl ihre Familie als auch die Gemeinde betreffen.
Heidi ist oft bei den Gottesdiensten präsent, nicht nur als Zuschauerin, sondern auch aktiv als Lektorin, wenn kein anderer zur Verfügung steht. Sie liest biblische Texte und sammelt die Kollekte ein, stets mit einem Lächeln, das den Gläubigen Wärme und Nähe vermittelt. Doch während sie sich in diesen Rollen wohlfühlt, spürt sie auch den Druck, immer bereit zu sein und zu funktionieren.
Um mit ihrem Mann, dem Pfarrer, über tiefere Themen zu sprechen, insbesondere über Theologie, die sie ebenfalls interessiert, sucht Heidi oft den Austausch in seinem Bibelkreis. Diese Treffen bieten ihr die Möglichkeit, ihre Gedanken und Fragen zu teilen, während sie gleichzeitig den Kontakt zu anderen Gemeindemitgliedern pflegt. Die Gespräche im Kreis sind bereichernd, aber oft sehnt sie sich nach den tiefen, längeren Gesprächen allein mit ihrem Mann – Gespräche, die in der Hektik des Alltags oft zu kurz kommen.
Sie bemerkt, dass ihr Mann, durch die vielen persönlichen Gespräche in der Gemeinde, oft erschöpft ist. Seine Aufgabe als Seelsorger fordert viel von ihm, und die emotionalen Belastungen, die er täglich trägt, lassen ihm wenig Raum für die „Beziehungsarbeit“, die sie sich wünscht. Heidi nimmt seine Erschöpfung wahr und fühlt sich verantwortlich, ihn zu unterstützen und zu stärken, damit er für die bevorstehenden Aufgaben gewappnet ist.
An Tagen, an denen ihr Mann frei hätte, nutzt er die Zeit oft für die Buchhaltung oder die Pflege des Pfarrgartens. Obwohl Heidi diese Tage im Garten liebt und die gemeinsamen Momente mit ihrem Mann schätzt, weiß sie, dass es in erster Linie um den Zustand des Gartens geht – ein Zustand, der für das nächste Gemeindefest angestrebt wird. Es ist ein Ort, an dem sie zusammenarbeiten, lachen und sich austauschen können, aber immer ist da der Druck, dass die Arbeit am Ende auch geleistet wird.
Trotz der Wertschätzung, die sie in der Gemeinde erfährt, und der Liebe, die ihr Mann ihr entgegenbringt, fühlt sich Heidi manchmal einsam. Sie hat sich bewusst für diesen Lebensweg entschieden, doch sie hätte nie gedacht, dass sie in einer Existenz aus zweiter Hand leben würde. Oft steht sie am Ende der Reihe, während ihr Mann in Gesprächen mit Gemeindemitgliedern aufgeht. Ihre Rolle als Pfarrfrau ist herausfordernd und erfüllend zugleich, aber sie fragt sich manchmal, wo ihr Platz ist in dieser dynamischen Welt der Kirche.
Sie ist sich bewusst, dass ihre Arbeit und ihr Engagement gebraucht wird, doch der Wunsch nach mehr persönlicher Zeit und Tiefe bleibt. Heidi liebt ihren Mann und die Gemeinde, aber die Balance zwischen ihren eigenen Bedürfnissen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, ist oft eine schwierige Gratwanderung. Sie hofft, dass sie eines Tages die Verbindung und die Gespräche, die sie sich so sehr wünscht, wiederfinden kann – nicht nur als Pfarrfrau, sondern als ‚Heidi‘, die auch ihre eigenen Träume und Wünsche hat.
W., ein junger Pfarrer in seinen Dreißigern, steht an einem Scheideweg in seiner Karriere und seinem Leben. Während er mit Begeisterung und Idealismus in sein Amt gestartet ist, hat sich die Realität schnell als herausfordernder erwiesen, als er es sich je vorgestellt hatte. Die Anforderungen, die an ihn gestellt werden, scheinen ihn zu erdrücken, und er fühlt sich zunehmend überfordert.