Fusion Jazz-Juwelen - L.C. Wizard - E-Book

Fusion Jazz-Juwelen E-Book

L.C. Wizard

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Beschreibung

Fusion Jazz - auch Jazzrock oder kurz Fusion genannt - ist eine aufregende und zeitlose Musikrichtung, in der sich die musikalische Vielfalt des Jazz mit groovenden Funk-Elementen und kraftvollen Einflüssen aus der Rockmusik verbindet. Dieses Buch möchte die Leser daher auf eine musikalische Reise zu 25 ausgewählten Vertretern dieses Genres mit einigen ihrer Veröffentlichungen mitnehmen, um ihr Interesse zu wecken und ihre Ohren für diese Musik zu öffnen, wenn sie neu für sie ist, bzw. ihr Gehör abermals zu erfreuen, falls so manches Album lange ungehört blieb. Abgerundet werden diese Kapitel durch eine Liste der besten Fusion Jazz-Stücke, Tipps zum Weiterhören und -schauen sowie durch Quellen- und Literaturangaben.

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Inhalt

Vorwort

Fusion Jazz: Definition und Geschichte

25 Fusion Jazz - Juwelen:

1 Miles Davis

2 John McLaughlin

3 Herbie Hancock

4 Airto Moreira

5 Weather Report

6 Return To Forever

7 Mahavishnu Orchestra

8 Chicago

9 Lonnie Liston Smith

10 Frank Zappa

11 Jean-Luc Ponty

12 Opa

13 Caldera

14 Focus

15 George Duke

16 Stanley Clarke

17 Marcus Miller

18 Volker Kriegel

19 Jeff Beck

20 Al Di Meola

21 Santana

22 Azteca

23 Mandrill

24 Fourth World

25 Incognito

Fünfzig Fusion Jazz monster tracks

Tipps zum Weiterhören und -schauen

Quellen- und Literaturangaben

Vorwort

In einem Plattenladen in Hannover fiel mir Ende der 1970er Jahre zum ersten Mal die LP „Love Devotion Surrender“ auf (1973, Columbia; siehe Quellenangaben) – ein Opus der Gitarristen John McLaughlin und Carlos Santana mit Unterstützung ihrer jeweiligen Bands Mahavishnu Orchestra (siehe S. →) und Santana (siehe S. →).1

Nachdem ich mit dem Plattenverkäufer ein wenig über die Veröffentlichung dieser beiden Gitarrenhelden gefachsimpelt hatte (ja, das war damals gar nicht so selten möglich), gab ich mich den faszinierenden Klängen dieses hymnischen Werkes vollständig hin, vergaß dabei beinahe die übrige Welt um mich herum und kaufte die Platte dann schließlich beseelt.

Bisher glühender Fan des Deutsch-Rock eines Udo Lindenberg, des Hardrock von Black Sabbath, des Latin-Rock von Santana und der Jazzmusik von John Coltrane, markierte der Kauf dieses Albums als für mich historischen Moment den Einstieg in ein neues, viel Freude bringendes musikalisches Universum: den Fusion Jazz bzw. Jazzrock.

Ich hatte mich in den Jahren zuvor immer mehr für kompliziertere musikalische Arrangements interessiert und diese nun in Perfektion in einer neuen Musikrichtung gefunden, in der die Kraft und Gefühlsbetontheit des Rock mit der Virtuosität und Klangvielfalt des Jazz und der Rhythmus-Orientierung der Funk-Musik verbunden waren.

Fusion Jazz mit seinen verschiedenen Spielarten ist bis heute ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, weil er erstklassig klingt, ein intensives Zuhören erfordert und zweifellos zu den aufregendsten Stilrichtungen guter Musik gehört. Aus diesem Grund möchte ich die Leser in diesem Buch auf eine musikalische Reise zu 25 exquisiten Vertretern dieses Genres mit ausgewählten Veröffentlichungen mitnehmen, um ihr Interesse zu wecken und ihre Ohren für diese Musik zu öffnen, wenn sie neu für sie ist, bzw. ihr Gehör abermals zu erfreuen, falls so manches Album lange ungehört blieb.

Abgerundet werden diese Kapitel durch eine aufschlussreiche Liste der fünfzig meiner Ansicht nach besten Fusion Jazz-Stücke, Tipps zum Weiterhören und -schauen sowie durch die Quellenund Literaturangaben.

L.C. Wizard, Weserbergland, im Oktober 2023

Fusion Jazz: Definition und Geschichte

Fusion Jazz – auch Jazzrock oder kurz Fusion genannt – ist eine seit den 1960er Jahren bestehende Musikrichtung, in der sich die musikalische Vielfalt des Jazz - eine in Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgekommene Kombination aus afrikanischen und europäischen Musiktraditionen2 - mit Funk-Elementen3 und Einflüssen aus der Rockmusik4 verbindet.

Jazzrock entstand an der Westküste der USA und vor allem auch von New York City aus. Erste Protagonisten waren z.B. Jeremy and the Satyrs um den Jazz-Flötisten Jeremy Steig, das Gary Burton-Quartett des Vibraphonisten Gary Burton, das Blues Project um den Gitarristen Danny Kalb, der Saxophonist und Flötist Charles Lloyd, The Free Spirits um den Gitarristen Larry Coryell (der manchmal auch als Pate des Fusion Jazz bezeichnet wird), der Saxophonist John Handy und das Jazz - Quartett The Fourth Way um den Pianisten Mike Nock und den Geiger Michael White.

Weitere Ansätze, Rock und Jazz zu verschmelzen, gab es Ende der 1960er Jahre außerdem bei den amerikanischen Bands Blood, Sweat & Tears, Chicago (s. S. →), The Flock oder Dreams, die zur konventionellen Besetzung einer Rockband Bläser hinzufügten und mit ihrer komplexen Musik überzeugen konnten.

Für Europa sind in dieser Hinsicht z.B. die britischen Fusion-Bands Colosseum und If, The Graham Bond Organization um den Briten und Multi-Instrumentalisten Graham Bond oder The Dave Pike Set um den amerikanischen Vibraphonisten Dave Pike und den deutschen Gitarristen Volker Kriegel (s. S. →) zu nennen.

Fusion entwickelte sich dann etwa ab 1970 zu einem Jazzstil, der immer mehr Menschen begeisterte und im Rückblick als „historische Stilrichtung“ bezeichnet werden kann, die die weitere Entwicklung des Jazz bis zum heutigen Tag stark beeinflussen sollte.5

Der große Erfolg dieser musikalischen Strömung etablierte sich v.a. mit den Veröffentlichungen „In A Silent Way“ (1969) und „Bitches Brew“ (1970) des Jazz-Trompeters Miles Davis (s. S. →) mit seinen ebenfalls legendären Musikerkollegen Ron Carter (Bass), John McLaughlin (s. S. →), Dave Holland (Bass), Herbie Hancock (s. S. →), Airto Moreira (s. S. →), Joe Zawinul (später bei Weather Report, s. S. →), Tony Williams (Schlagzeug), Chick Corea (später bei Return To Forever, s. S. →) und Wayne Shorter (Saxophon).6

Die Integration von Rock und Funk in diesen neuen Jazz erfolgte parallel zur „Götterdämmerung des Rock Age“: Duane Allman, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Brian Jones und Jim Morrison starben, die Beatles lösten sich auf. Das Rockfestival in Altamont Ende 1969 hatte sich wegen vier Todesfällen als größte Katastrophe des Rock Age erwiesen und die Hoffnungen auf eine Gesellschaft voller Toleranz und Hilfsbereitschaft, die v.a. beim Open-Air-Musikfestival in Woodstock vom 15. bis 18. August 1969 entstanden waren, relativiert. Quasi als Abschiedshymne der Rockzeit wurde 1971 der traurige Song „American Pie“ verstanden. Hier sang Don McLean vom „Tag, an dem die Musik starb“.7

Miles Davis´ Kompositionen mit großem kreativem Potential wiederum verbreiteten Aufbruchstimmung. Sie entwickelten sich in dieser Zeit kontinuierlich vom Jazz weg, und es wurden vermehrt Rock-, Funk- und auch Latinrhythmen eingefügt.

Jazz war bis dahin ausschließlich mit akustischen Instrumenten gespielt worden, doch jetzt wurden Instrumente wie E-Gitarre, E-Bass, E-Violine, E-Piano, Synthesizer oder auch mehr Blasinstrumente und Verstärker eingesetzt, die das Klangspektrum gewaltig erweiterten. Schlagzeug und Bass waren nun nicht mehr nur begleitende Taktgeber, sondern entwickelten sich zu auf gleicher Stufe stehenden Soloinstrumenten.8

Andere wichtige und kommerziell bisweilen sehr erfolgreiche Namen des Fusion Jazz aus dieser Zeit neben den bisher genannten Musikern sind: Brian Auger´s Oblivion Express, Frank Zappa (s. S. →), Billy Cobham, Jean-Luc Ponty (s. S. →), Keith Jarrett, Opa (s. S. →), Pat Metheny, Caldera (s. S. →), Klaus Doldingers Passport, Focus (s. S. →), Jaco Pastorius, George Duke (s. S. →), Flora Purim, Stanley Clarke (s. S. →), Soft Machine, Marcus Miller (s. S. →), Magma, Jeff Beck (s. S. →), Lenny White, Al Di Meola (s. S. →), Brand X, Azteca (s. S. →), Nucleus, Mandrill (s. S. →), Gong, Fourth World (s. S. →) u.a.9

Darüber hinaus entstanden einige Untergattungen des Fusion-Stils, so z.B. Pop Fusion (Crusaders, Fourplay, David Sanborn) oder Jazzfunk (Incognito, s. S. →; Alphonse Mouzon; Spyro Gyra).

Insbesondere Incognito gelang es dabei aufgrund der technischen Perfektion der beteiligten Musiker, hochwertige Jazz-Kompositionen elegant mit tanzbaren Funk-Grooves zu verbinden und eine weltweite Fangemeinde zu gewinnen.10

Fusion Jazz ist bis dato beliebt und war immer auch eine Grundlage für die stetige Weiterentwicklung des Jazz als eine internationale Sprache mit unterschiedlichen Ausprägungen. Er hat darüber hinaus ein Publikum kreiert, das sich für die komplizierteren musikalischen Abläufe des „fröhlichen Bastards“11 Jazzrock interessiert und diese aufregendrhythmische, swingende und intelligente Musik nicht missen möchte.

Einige Künstler dieses Genres haben bis heute Erfolg und spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, sowohl als Studiomusiker, auf Konzerten (siehe oben) als auch als stilübergreifende Künstler in verschiedenen Musik-Genres.12, 13

1 Miles Davis

(milesdavis.com)

Am meisten interessierte den Jazz-Trompeter Miles Davis (* 1926 in Alton, Illinois, USA), der bereits als 15-Jähriger in der Band von Clark Terry gespielt hatte und in den späten 1940er Jahren als Sideman von Charlie Parker berühmt geworden war, im Jahr 1968 die Musik von James Brown oder Sly & The Family Stone, deren „funky dance rhythms“ er liebte.14 Ab dieser Zeit „Miles was taken by The Funk.15

Dermaßen inspiriert und wie immer im Verlauf seiner Karriere (insgesamt Veröffentlichung von über 100 Alben) begab sich Davis auch jetzt abermals auf die Suche nach neuen musikalischen Wegen, experimentierte viel mit elektronischen Instrumenten, Funk- und Rock-Rhythmen, für die sich das jüngere Publikum vermehrt begeisterte, spielte immer wieder mit neuen und jüngeren Musikern zusammen und gilt heute als einer der entscheidenden Wegbereiter des Jazz-Funk / -Rock bzw. Fusion Jazz.

Zusammen mit berühmten Kollegen, wie Chick Corea, Herbie Hancock: E-Piano; Keith Jarrett: Keyboards; Jack DeJohnette: Schlagzeug; Dave

Holland: Bass; John McLaughlin: Gitarre; Airto Moreira, Schlagzeug, Perkussion; Wayne Shorter: Saxophon; Tony Williams: Schlagzeug; Joe Zawinul: Orgel, E-Piano – allesamt „Pioniere der Jazz-Fusion“, war Miles Davis im Folgenden an einigen der wichtigsten Arbeiten dieser aufstrebenden Musikrichtung beteiligt.16

Als eines der ersten Fusion-Alben überhaupt entstand so zunächst „In A Silent Way“ (1969, Columbia). Weitere bahnbrechende Alben in dieser Zeit waren z.B. „Bitches Brew“ (1970, erste Goldene Schallplatte für Miles Davis) oder „Live-Evil“ (1971, beide Columbia), die viele Rockfans ansprachen und die Miles-Davis-Band im Vorprogramm von Rockbands wie der Steve Miller Band oder Santana auftreten ließen.

Mit den Alben „On The Corner“ (1972) und „Big Fun“ (1974, beide Columbia), für die Davis den funkorientierten Stevie-Wonder-Bassisten Michael Henderson abgeworben hatte, wichen die Keyboard-Passagen von „In A Silent Way“ oder „Bitches Brew“ vermehrt harten Funk-Rhythmen und einem engmaschigen Perkussion-Geflecht. Dies gilt überwiegend auch für spätere Alben wie „Tutu“ (s. S. →) und „Amandla“ (s. S. →), die gleichermaßen große Anerkennung bei der Musik-Kritik und den Fans erhielten.17

„Tutu“ (1986, Warner; Produktion: Tommy Li-Puma, Marcus Miller; Komposition: Marcus Miller, Miles Davis, George Duke) entstand unter entscheidender Mitwirkung des Bassisten Marcus Miller, der sechs der acht Stücke schrieb.

Das eher melodische Album - neben „Kind Of Blue“ (1959) eines der bestverkauften von Miles Davis - orientiert sich am Sound der 1980er Jahre, mit vielen R&B- und Funk-Elementen. Der Star-Trompeter erhielt einen Grammy für seine Solo-Performance.18

Titel:

1. Tutu 5:15

2. Tomaas 5:32

3. Portia 6:18

4. Splatch 4:45

5. Backyard Ritual 4:49

6. Perfect Way 4:32

7. Don´t Lose Your Mind 5:49

8. Full Nelson 5:05

Musiker:

Miles Davis: Trompete; Marcus Miller: Bass, Gitarre, Synthesizer, Saxophon, Klarinette; Paulinho da Costa, Steve Reid: Perkussion; Adam Holzman, Bernard Wright: Synthesizer, Perkussion; Jason Miles: Synthesizer-Programmierung; George Duke: Keyboards; Omar Hakim: Schlagzeug, Perkussion; Michael Urbaniak: E-Geige

Auf einem Spätwerk des innovativen Meisters, das 1989 erschien (Warner; Produktion: Miles Davis, Tommy LiPuma, Marcus Miller, George Duke; Komposition: Marcus Miller, George Duke, John Bigham) und erneut die unglaubliche Schaffenskraft dieses ungewöhnlichen Musikers aufzeigt, geht es wieder recht funky zu. Neben Davis glänzen auf „Amandla“ abermals Multi-Instrumentalist Marcus Miller und der geniale Keyboarder George Duke sowie Kenny Garrett am Saxophon.

Titel:

1. Catémbe 5:35, 2. Cobra 5:15, 3. Big Time 5:40, 4. Hannibal 5:49, 5. Jo-Jo 4:51, 6. Amandla 5:20, 7. Jilli 5:05, 8. Mr. Pastorius 5:41

Musiker:

Miles Davis: Trompete; Marcus Miller: Bass, Klarinette, Gitarre, Keyboards, Saxophon, Schlagzeug; Kenny Garrett, Rick Margitza: Saxophon; George Duke: Keyboards, Synclavier; Joe Sample: Klavier; Joey DeFrancesco: Keyboards; Michael Landau, Foley (Joseph McCreary Jr.): Gitarre; Billy Patterson: Wah-Wah-Gitarre; Jean-Paul Bourelly: Gitarre, Perkussion; John Bigham: Gitarre, Keyboards, Schlagzeug-Programmierung; Omar Hakim, Ricky Wellman, Al Foster: Schlagzeug; Don Alias, Mino Cinelu, Paulinho da Costa, Bashiri Johnson: Perkussion; Jason Miles: Synthesizer-Programmierung

Die prächtige DVD „Miles Davis - Live At Montreux“ (2011, Eagle Vision) fasst auf ca. 130 Min. Höhepunkte der Auftritte dieses genialen Jazz - Musikers / - komponisten aus den Jahren 1973 bis 1991 zusammen.

Als Bonus ist ein Interview mit Carlos Santana enthalten.

Titel:

1. Ife (1973), 2. Speak: That´s What Happened (1984), 3. Code MD (1985), 4. Pacific Express (1985), 5. Jean-Pierre (1986), 6. Heavy Metal Prelude (1988), 7. Jo Jo (1989), 8. Hannibal (1990), Sketches Of Spain: 9. The Pan Piper (1991), 10. Solea (1991)

Musiker: neben Miles Davis

1973: Dave Liebman: Saxophon, Flöte; Reggie Lucas, Pete Cosey: Gitarre; Michael Henderson: Bass; Al Foster: Schlagzeug; James Mtume: Congas, Schlagzeug

1984: Bob Berg: Saxophon; Robert Irving III: Keyboards; John Scofield: Gitarre; Darryl Jones: Bass; Al Foster: Schlagzeug; Steve Thornton: Perkussion

1985: wie 1984, Al Foster ersetzt durch Vince Wilburn Jr. 1986: Bob Berg: Saxophon; Adam Holzman: Keyboards; Robert Irving III: Keyboards; Robben Ford: Gitarre; Felton Crews: Bass; Vince Wilburn Jr.: Schlagzeug; Steve Thornton: Perkussion; David Sanborn: Saxophon

1988: Kenny Garrett: Saxophon; Adam Holzman: Keyboards; Robert Irving III: Keyboards; Foley, Benny Rietveld: Bass; Ricky Wellman: Schlagzeug; Marilyn Mazur: Perkussion

1989: wie 1988, Kenny Garrett ersetzt d. Rick Margitza + Munyungo Jackson: Perkussion

1990: Kenny Garrett: Saxophon; Kei Akagi: Keyboards; Foley, Richard Patterson: Bass; Ricky Wellman: Schlagzeug; Erin Davis: Perkussion

1991: Kenny Garrett: Saxophon; Wallace Roney, Benny Bailey: Trompete, Flügelhorn; Lew Soloff, Miles Evans: Trompete; Tom Malone: Posaune; Alex Foster: Saxophon, Flöte; George Adams: Saxophon, Flöte; Gil Goldstein: Keyboards; Delmar Brown: Keyboards; Kenwood Dennard: Schlagzeug, Perkussion; Charles Benavent: Bass; Grady Tate: Schlagzeug; George Gruntz Concert Jazz Band; Quincy Jones: Dirigent19

2 John McLaughlin

(johnmclaughlin.com)

John McLaughlin (* 1942 in Yorkshire, England) war bereits im Alter von 11 Jahren in Liebe zum Gitarrenspiel entbrannt und gelangte Ende der 1950er Jahre in die Musik-Metropole London mit den weltbekannten Jazz-Clubs Marquee und Flamingo, wo jeder mit jedem jammen konnte. Schon bald war John McLaughlin E-Gitarrist - u.a. in den Bands von Alexis Korner, Georgie Fame & the Blue Flames, in der Graham Bond Organization und bei Ray Ellington sowie mit Dave Holland und Tony Oxley, wo er schon früh eine Klangsprache entwickelte, die verschiedene Jazzund Rockelemente integrierte.