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HYPNOSE und der Segen durch das Wort Gottes Praxishandbuch mit allen klassischen Elementen und Techniken der effizienten und erfolgreichen Hypnoseeinleitung und Hypnoseausleitung. Dieses kleine Büchlein ist an alle gerichtet, die aktiv an die Hilfe und die Heilung durch das lebendige Wort Gottes glauben! An Gottes Segen ist alles gelegen Denen, die er liebt, gibt Gott alles Nötige im Schlaf! Psalm 127:2 Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius
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Seitenzahl: 150
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Dieses kleine Büchlein ist an
alle gerichtet,
die aktiv an die Hilfe und
die Heilung durch
das lebendige Wort
Gottes glauben!
Entdecke deine inneren Welten
Meditation
Das Gebet
Kontemplation
Hypnose
Das Angebot Gottes annehmen
Glaube
Hypnose
Was ist Hypnose
Die Wirkung der Leerhypnose
Trance und Tranceerleben
Die drei Hauptstadien der Hypnose und ihre Eigenschaften
Praktischer Einsatz der unterschiedlichen Trancetiefen
Gamma- Beta- Alpha- Theta- und Deltawellen
Brain Tuners (Stimmgabeln) von Biosonics
Die Fibonacci Tuner
Die Angel Tuner
Hypnose und der Klang der Stimme
Die drei Gesetze der Hypnose
Der Kritische Faktor
Die drei Bausteine einer Hypnose
Suggestionen
Direkte und indirekte Suggestionen
Emil Coue
Posthypnotische Suggestionen
Das Erfolgsrezept
Deine Wahlmöglichkeiten
Gottes Wort will bei dir wachsen
Glaubenssätze und Gewohnheiten
Einschränkende Glaubenssätze
Einschränkende Glaubenssätze durch freimachende ersetzen
Heilung durch Glaube
Wenn der Glaube Berge versetzt
Der Glaube
Jedem Menschen ist ein Maß des Glaubens gegeben
Das Vorgespräch
Alles was lebt, trägt Wunden davon
Der Rapport
Heilung durch Empathie
Dir vertraue ich
Fraktionierung, die Unterbrechung der Hypnose
Das Utilisieren
Das Utilisieren von Geräuschen
Ideomotorik
Formen der Ideomotorik
Indirekte Hypnose mit Augenfixierung und Armlevitation
Die Elmen Induktion
Heilungsgebet
Vertiefungen der Hypnose
Reise zu einem ganz besonderen Ort
Vertiefung durch Rückwärtszählen
Suggestionsloop
Lob aussprechen!
Einfache Hypnose mit Modalitäten (Sinne)
Klassische Fixation mit direkten, suggestiven Anweisungen
5-3-1 Einleitung
Die Ausleitung der Hypnose
Ausleitung der Hypnose mit posthypnotischer Suggestion
Entspannte Ausleitung
Ausleitung mit Rücknahme der Suggestionen
Problemorientierte und lösungsorientierte Bekenntnisse
Das Ich
Die Erkundung des Ichs
Die verborgene Macht in uns
Bewusstsein und Unterbewusstsein
Das Labyrinth
Werdet wie die Kinder
Kindheitstraum(a)
Zerbrochen ist wertvoll in Gottes Augen
Die Reise zum inneren Kind
Selbstheilungskraft
Der innere Alchemist - Archeus
Der eingeborene, innere Arzt
Der Weg nach innen mit anschließendem Heilungsgebet
Selbstheilungskräfte aktivieren, wenn Gedanken heilen
Das positive Denken als Heilungsweg
Die Selbstheilungskraft aktivieren
Bergauf, bergab
Der himmlische Bote
Resilienz, biegen statt brechen
Jesus bringt die Menschen wieder in ihre Autorität
Erkenne deine Autorität
Jesus gab uns seinen Namen, damit wir ihn gebrauchen
Der Gesichtspunkt der Ewigkeit
Das Wenden
Die Wende
Heilung aus dem Geiste
Die geheime Schriftrolle
Die Segnung durch das Wort Gottes
Die Heilkraft der Liebe
Die Liebe – größer als alle Gaben
Die Liebe Gottes und die Liebe untereinander
Die heilende Kraft, sich selbst und anderen zu vergeben
Einleitung zur Entspannung und Behandlung durch Liebe
Der Mensch besteht aus Körper, Seele und Geist
Die Reise in die Judäaische Wüste im Jahre 30 Anno Domini
Die Sedona Methode
Der Schlüssel zur Transformation
Loslassen ist der Schlüssel zum Glück
Alles ist mit allem verbunden
Sich wieder aufrichten Aufgerichtet sein, heißt heil sein
Literaturhinweise
Fotonachweis
Über den Autor
Seminare
Halt an, wo läufst du hin?
Der Himmel ist in dir.
Suchst du Gott anderswo,
du fehlst ihn für und für.
Angelus Silesius
Unsere Vorstellungen ermöglichen es uns, Probleme zu lösen und uns kreativ und schöpferisch auszudrücken. Mit unseren Vorstellungen schaffen wir uns unsere Realität.
Wir sind Erzeuger unserer Ideen, Gedanken und Überzeugungen. Das was wir denken und wie wir denken, hat Einfluss darauf, wie und was wir wahrnehmen, welche Erfahrungen wir machen und welche Bedeutung wir diesen Erfahrungen beimessen.
Aus diesem Grund können wir Hypnosetherapien, Traum- und Fantasiereisen, Meditation und Gebet nutzen, um unser inneres Potential und unsere Kräfte aktiv zu entfalten. Wir können Programme, Gewohnheiten und Glaubenssätze aktivieren oder auch verändern, Schmerzen lindern, die Selbstheilungskräfte mobilisieren, die Kreativität steigen, die Lernfähigkeit verbessern, Ziele leichter erreichen, das Selbstbewusstsein fördern oder einfach nur tiefe Entspannung, Ruhe, Harmonie und Frieden empfinden.
Dein Geist und deine Seele haben große Tiefe. Du kannst deine Gefühle und Wünsche klarer zu verstehen. Schon bald werden sich dir die nächsten Schritte auf deinem Weg zeigen. Halte wachsam Ausschau nach neuen Chancen, die zum Beginn neuer Projekte führen oder dir bei deinem jetzigen Unterfangen helfen können. Schaue um dich und schaue in dich. Sei bereit, auf der allertiefsten Ebene zu arbeiten, und du wirst entdecken, dass dort ein Juwel an Weisheit und Schatz an Wissen sowie die innere Stimme nur darauf warten, dir helfen zu dürfen.
Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Angelus Silesius
Meditation (nachdenken, nachsinnen, überlegen) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Eins sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Meditation nimmt als Erfahrungs- und Lebensform in vielen Kulturen und Religionen einen wichtigen Raum ein. Im Buddhismus und Hinduismus ist das höchste Ziel die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana. In christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen ist das höchste Ziel der meditativen Praxis das unmittelbare Erfahren des Göttlichen. Die Meditation wird auch zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und im Rahmen der Psychotherapie praktiziert.
Das Gebet bezeichnet eine zentrale Glaubenspraxis vieler Religionen. Es ist eine verbale oder nonverbale Zuwendung an Gott. Das Gebet setzt also die Vorstellung eines persönlichen Gottes voraus. Außerdem setzt es voraus, dass Gott empfänglich für eine solche Form der Zwiesprache ist und muss dem Betenden gegenüber auch präsent sein.
Kontemplation ist in philosophischen und religiösen Texten die Bezeichnung für ein konzentriertes Betrachten. In erster Linie geht es dabei um Betrachtung eines geistigen, ungegenständlichen Objekts, in das man sich vertieft, um darüber Erkenntnis zu gewinnen. Im religiösen Kontext ist das Objekt oft Gott und Heilige oder deren Wirken. Kontemplation präsentiert sich als intuitive Alternative oder weiterführende Ergänzung zum diskursiven Bemühen um Erkenntnis. Kontemplation bedeutet, etwas bewundernd betrachten und darüber nachsinnen. Im Christentum bedeutet Kontemplation, eine Gottesvision haben oder Gott schauen. Erst wenn jemand in der Gegenwart Gottes sei, sozusagen selbst göttlich, verschmolzen mit ihm sei, könne er eine wahre Erkenntnis von ihm bekommen und echte Kontemplation und Gottesschau erfahren.
Hypnose ist die Kunst, mit Hilfe der Vorstellungskraft in eine alternative Wirklichkeit zu gelangen und dort jene Erfahrungen zu machen, die zur Bewältigung aktueller Probleme oder Symptome hilfreich sind. Je intensiver diese alternative Wirklichkeit erlebt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Erfahrungen auch in der konkreten Lebenswirklichkeit umgesetzt werden. Bei vielen Gelegenheiten ist es effektiver, in einer anderen Realität zu arbeiten um wirksam zu Heilen anstatt in der normalen Realität. In einem hypnotherapeutischen Kontext ist der Klient mit dem Therapeuten in einer sehr sensiblen Verbindung. Jedes Wort, jede Geste, jeder Tonfall usw. werden viel intensiver wahrgenommen. Die Intention und Lauterkeit des Therapeuten ist deshalb hier besonders wichtig.
Das beste Heilmittel für den Menschen ist der Mensch. Der höchste Grad der Arznei ist die Liebe.
Paracelsus
Und Jesus sagt: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18:19-20
So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
Johannes 15:7
In ihm, Jesus Christus, sind wir Gottes Gerechtigkeit geworden. Wenn wir diese Gerechtigkeit verstehen, wird das einen gewaltigen Einfluss auf jeden Bereich unseres Lebens haben, auch auf unser Gebetsleben. Das ernsthafte, innige Gebet eines Gerechten macht gewaltige Kräfte verfügbar, die eine dynamische Auswirkung haben.
Jakobus 5:16
Wie aber sollen die Menschen zu Gott rufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie zum Glauben an ihn finden, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn ihnen niemand Gottes Botschaft verkündet? Wer aber soll Gottes Botschaft verkünden, ohne dazu beauftragt zu sein? Allerdings hat Gott den Auftrag zur Verkündigung bereits gegeben, denn es ist schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt: „Was für ein herrlicher Augenblick, wenn ein Bote kommt, der eine gute Nachricht bringt!“
Aber nicht jeder hört auf diese rettende Botschaft. So klagte bereits der Prophet Jesaja: „Herr, wer glaubt schon unserer Botschaft?“
Aber es bleibt dabei: „Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft, und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.“
Römer 10:14-17
„Gottes Wort ist dir ganz nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.“
Römer 10:8
Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen, und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung.
Römer 10:10
Glaube bezeichnet eine innere Haltung von Vertrauen, Überzeugung, einem „Für wahr halten" einer bestimmten Realität. Glauben basiert auf Gottes Wort. Der Mensch weiß viel mehr, als er denkt. In seinem Unterbewussten lagern riesige Wissensschätze. Wer es versteht, sie freizulegen, kann wahre Wunder vollbringen. Voraussetzung auf dem Worte Gottes gegründet zu sein und zu bleiben ist, dass du selbst die Bibel liest und die Worte Gottes verinnigst.
Not und Bedrängnis überwinden wir mit unserem Glauben an das, was Jesus für uns bewirkt hat.
Johannes 16:33
Wir erhalten das ewige Leben, wenn wir glaubend annehmen, dass Jesus uns für immer vor Gott gerecht gemacht hat, weil er alle Strafe für all unsere Sünden auf sich genommen hat: „Wer da überwindet, dem werde ich zu essen geben vom Baume des Lebens, der im Paradiese Gottes steht.“
Jesus in Offenbarung Kapitel 2, Vers 7
An Gottes Segen ist alles gelegen
Denen, die er liebt,
gibt Gott alles Nötige im Schlaf!
Psalm 127:2
Die Hypnose funktioniert vor allem über den entspannten Zustand. Es ist daher von Vorteil, wenn man sich sowohl vor, als auch nach der Hypnose ausreichend Zeit nimmt. Vor einer Hypnose findet ein Kennenlernen und Vorgespräch zwischen Hypnotiseur und Klient statt. Anschließend wird der Klient in der Induktionsphase in die Hypnose eingeleitet. Die Hypnose ist ein Verfahren, das über das Unterbewusstsein einen Zugang zur inneren Welt schafft. Sobald sich der Klient in Trance befindet, versucht der Therapeut mithilfe von Suggestionen die Ressourcen des Patienten zu mobilisieren. Dazu weist der Hypnotiseur den Klient an, bestimmte Aufgaben durchzuführen oder Gedanken zu haben. Es gibt motorische Aufgaben, bei denen der Klient bestimmte Bewegungen durchführen soll oder auch kognitive, bei denen er sich etwas vorstellen soll. Die Kraft der Hypnose besteht auch darin, dass die selbstkritischen und negativen Gedanken, die viele von uns täglich begleiten, kurzzeitig ausgeschaltet werden. Über das Unterbewusstsein aktiviert er persönliche Stärken und Bewältigungsstrategien des Klienten, die er im Alltag nicht nutzt. Somit kann die Hypnose zur Unterstützung eingesetzt werden, um körperliche oder psychische Probleme zu lösen. Hypnoseerfahrungen können sich sehr intensiv anfühlen. In der Reorientierungsphase nimmt dann der Therapeut die Trance behutsam wieder zurück, indem er die Wahrnehmung des Patienten von innen nach außen lenkt. Dieser Vorgang dauert normalerweise einige Minuten. Möglicherweise brauch man nach der Sitzung einige Minuten, um wieder voll zu sich zu kommen. Nach der Hypnose fühlen sich viele Personen energievoll und motiviert, genießen diesen Zustand und lassen die zweifelnde Gedanken so lange es geht außen vor. Eine Hypnosetherapie hat dann die beste Wirkung, wenn man sich ganz auf die Hypnose einlässt.
Hypnose ist fokussierte Aufmerksamkeit und Konzentration die auf bestmögliche Weise so gesteuert wird, dass der Patient seine Ziele erreicht.
Während man im normalen Bewusstseinszustand immer verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, ist in hypnotischer Trance die Wahrnehmung auf eine bestimmte Wahrnehmung oder Vorstellung gerichtet, so dass man die restliche Umgebung mehr oder weniger aus dem Auge verliert. Außenreize werden dann zunehmend unwichtiger.
Etwas wie in Trance zu tun, ist ein ganz alltäglicher Zustand. Jeder Mensch ist mehrfach am Tag in Hypnose, zum Beispiel jeden Morgen beim Erwachen, also in dem Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf, beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit.
Einfach erklärt ist die Hypnose ein Zustand vollkommener Entspannung und gleichzeitiger Konzentration. Das Unterbewusstsein rückt in den Vordergrund und das Bewusstsein tritt in den Hintergrund, so dass eine Trance möglich wird. Idealerweise ist der Klient in der Hypnose körperlich zutiefst entspannt, geistig gleichzeitig hellwach, sogar wacher als im normalen Wachzustand, denn die äußeren Reize fallen weg und haben keinerlei Einfluss mehr auf den Klienten.
In diesem Trancezustand kann mit dem Unbewussten direkt kommuniziert werden. Dies ermöglicht es dem Therapeuten, der Ursache für die Störungen oder der Krankheit auf den Grund zu gehen und tief liegende Muster und Strukturen aufzulösen. Der Therapeut kann durch verbale Suggestionen Einfluss auf Körper- und Bewusstseinsfunktionen des Klienten nehmen, die normalerweise vom Menschen nicht bewusst gesteuert werden können. Der Klient bleibt dabei im Idealfall weiterhin voll bei Bewusstsein.
Das Gehirn sendet dann die so genannten Alphawellen aus (Frequenz zwischen 8 und 14 Hertz). Dies ist genau der Zustand, der auch in der Hypnose normalerweise erreicht wird. Im Bereich der Delta- und Thetawellen (unter 8 Hz) befinden wir uns im natürlichen Schlaf. Dieser Bereich kann durch Hypnose nur in sehr seltenen Fällen erreicht werden.
Bei der medizinischen oder psychotherapeutischen Anwendung wird diese Fähigkeit zur Alltagstrance sehr stark und so gezielt gefördert, dass sie zur Lösung körperlicher und seelischer Probleme eingesetzt werden kann.
Die hypnotische Trance ist zudem mit einer Beruhigung und allgemeinen Harmonisierung der inneren Rhythmen verbunden.
Unter Leerhypnose versteht man die ausschließliche Einleitung, Vertiefung und anschließende Ausleitung einer Hypnose. Hier werden keine besonderen therapeutischen Maßnahmen angewandt.
Bei einer Leerhypnose werden nach der Einleitung keine Suggestionen mehr gegeben, bis die Trance aufgelöst wird. Es wird lediglich der entspannende Zustand genossen. Die hypnotische Trance ist mit einer Beruhigung und Harmonisierung der inneren Rhythmen verbunden. Es stellt sich eine ruhige, regelmäßigere und langsamere Atmung ein und eine ausgeglichene Herz-Kreislauf-Aktivität. Der Muskeltonus des gesamten Körpers vermindert sich, die Blutgefäße erweitern sich. Die Auslösbarkeit einiger Reflexe ist vermindert, das Blutbild ist verändert und der Stresshormonspiegel sinkt. Die Selbstheilungskraft kann nur dann arbeiten, wenn das Nervensystem im parasympathischen Modus ist. Der Parasympathikus ist im ganzen Körper verteilt und bringt den Menschen in einen Ruhe- und Regenerationszustand. Er ist Teil des vegetativen Nervensystems und Antagonist zum Sympathikus, der „Kampf und Flucht-Zustand”, in dem wir uns, angetrieben durch Stress, zu oft befinden. Dadurch werden die Heilungsprozesse stillgelegt und Krankheiten und Erschöpfungszustände breiten sich aus.
Eine Leerhypnose ist bei Fremd- wie bei Selbsthypnose gleichermaßen möglich. Alleine diese Leerhypnose ist schon für sich alleine eine sehr heilsame und regenerierende Maßnahme. Durch die gelöste Entspannung kann sich das vegetative Nervensystem erholen, regulieren und seinen gesunden Rhythmus wieder finden. Deswegen sollte man es sich zur persönlichen Übung machen, immer wieder und nach gewisser Zeit auch immer leichter und schneller, durch Selbsthypnose in diese Trancezustände einzutauchen.
Jeder Mensch kann sich hypnotisieren lassen, wenn er es freiwillig zulässt und bereit ist, die Anweisungen des Therapeuten zu befolgen. Die Fähigkeit, sich mittels Suggestion in einen Trancezustand versetzen zu lassen, ist aber individuell sehr verschieden. Die Tiefe der Trance ist deshalb auch verschieden.
Unter Hypnose fokussiert sich das Bewusstsein nach innen oder auf bestimmte Dinge, ähnlich wie bei der Meditation, beim Beten oder auch bei Tagträumen.
Trance ist eine Sammelbezeichnung für veränderte Bewusstseinszustände mit einem intensiven mentalen Erleben. In Abgrenzung zum gewöhnlichen Wachbewusstsein sind diese Zustände durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
eine hochfokussierte Aufmerksamkeit und Konzentration auf einen bestimmten Vorgang
bei gleichzeitiger sehr tiefer Entspannung
eine Ausschaltung des logisch-reflektierenden Verstandes (Kritischer Faktor)
Psychologische Phänomene einer Trance:
Hypersuggestibilität: erhöhte Bereitschaft, Suggestionen anzunehmen und umzusetzen
Aktivierung von unbewussten Lernprozessen
veränderte Realitätsorientierung: die Trance-Logik ist sehr flexibel
logische Widersprüche werden im Trancezustand nicht mehr wahrgenommen, das Prinzip der Kausalität tritt außer Kraft
positive und negative Halluzination: nicht existierende Dinge wahrnehmen bzw. existierende Dinge nicht wahrnehmen
veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit: Zeitverzerrung (verlangsamte/beschleunigte Zeitwahrnehmung)
Veränderung des Denkens: sprachgebundenes, begriffliches, kritisches Denken wird abgelöst von bildhaftem, konkretem Denken
Amnesie und Hypermnesie
Altersregression / -progression: erneutes Erleben eines früheren Lebensabschnitts/-alters bzw. Imagination eines zukünftigen Zustands unter Hypnose
Tagträume, Fantasiereisen oder auch der kreative Flow sind willentlich herbeigeführte und bewusst gesteuerte Konzentrationen, die große Teile der Wahrnehmung ausblenden. Solche Phänomene werden entweder als Vorstufen oder bereits als leichte Formen der Trance angesehen. Die häufig bei Kindern zu beobachtende hoch konzentrierte Versenkung in eine Tätigkeit wird bisweilen bereits als leichte Trance bezeichnet. Gelingt es einem Patienten, der sich einer Psychotherapie unterzieht, aus seinem gewohnten Bezugsrahmen und seinen Überzeugungen auszubrechen, indem er vor seinem inneren Auge intensiv neue Denkmuster und Assoziationen erlebt, die ihm helfen, seine Probleme zu lösen, spricht man von einer therapeutischen Trance. Bei einer durch hypnotische Verfahren induzierten Trance entsteht eine tiefe Entspannung bei gleichzeitiger Wachheit. Die hypnotisierte Person ist weiterhin fähig, sich willentlich zu bewegen und sinnzusammenhängende Sätze zu sagen, ihre Aufmerksamkeit ist jedoch extrem eingeschränkt und auf wenige Inhalte ausgerichtet.
Die Übergänge in den verschiedenen Trancetiefen sind fließend, deshalb könnte man die Hypnose theoretisch in beliebig viele Stadien unterteilen. Man klassifiziert aber üblicherweise drei Hauptstadien, also drei grundlegende Trancetiefen, da diese Stadien in ihrem Grundcharakter für die praktische Anwendung die wichtigsten Unterschiede aufzeigen.
Somnolenz (leichte Trance): Schläfrigkeit ausgelöst durch Suggestionen.
Hypotaxie (mittlere Trance): Suggestionen können in dieser Phase umgesetzt werden, z.B. kann Schmerzunempfindlichkeit suggeriert werden. Es tritt keine spontane Amnesie auf.
Somnambulismus (tiefe Trance): gleicht der Hypotaxie mit dem Unterschied, dass es zu völliger Amnesie kommen kann. Es kann zu völliger Anästhesie und Altersregression mit Erinnerung an frühere Lebensabschnitte kommen.
Stadium: leichte Trance
In der leichten Trance (auch Somnolenz genannt) ist der Unterschied zum normalen Wachbewusstsein minimal. Es sind erste einfache Suggestionen wie Wärme in bestimmten Körperteilen möglich und es tritt eine erste Entspannung der Muskulatur, sowie ein etwas gesteigertes Wohlbefinden ein. Dieses Stadium reicht für viele einfache Anwendungen schon aus. Der Klient bekommt alles mit und kann sich danach auch noch an alles erinnern.
Stadium: mittlere Trance