Corona-Pandemie 2030 - Wilfried Rabe - E-Book

Corona-Pandemie 2030 E-Book

Wilfried Rabe

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Beschreibung

Die Corona-Pandemie aus dem Jahre 2019 hält die Welt auch heute im Jahr 2030 mit immer neuen Wellen und Mutationen in Atem. Die Wissenschaft schafft es nicht für die ständigen Veränderungen des Virus zeitnah Impfstoffe zu entwickeln und eine ausreichende Zahl von Menschen zu impfen, so dass eine Herdenimmunität erreicht wird. Hunderttausende von Menschen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, sind in den letzten Jahren gestorben. Die Menschen müssen mit dem Virus leben und haben nur die Chance dem Virus durch Abstandhalten zu entgehen. Gleichzeitig müssen die Emissionen der Treibhausgase reduziert werden. Dies hat in den 10 Jahren seit 2020 zu einschneidenden Veränderungen im Leben der Menschen geführt. Die Digitalisierung hat alle Lebensbereiche erfasst und verändert, um Kontakte zu reduzieren. Zahlreiche neue und bereits bekannte Lösungsansätze wurden endlich gefördert und umgesetzt. Die persönliche Mobilität wurde zu Lasten der Autoindustrie erheblich eingeschränkt. Eine neue Drohnenindustrie ist entstanden, und das Bildungswesen ist digitalisiert. Die im Jahre 2025 von der grünen Bundesregierung verordneten Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz des Klimas haben 2030 eine kritische Grenze erreicht. Erste Landesregierungen in Ostdeutschland werden bereits von den Anderen geführt.

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Seitenzahl: 50

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Die Coronapandemie aus dem Jahre 2019 hält die Welt auch heute im Jahr 2030 mit immer neuen Wellen und Mutationen in Atem.

Die Wissenschaft schafft es nicht für die ständigen Veränderungen des Virus zeitnah Impfstoffe zu entwickeln und eine ausreichende Zahl von Menschen zu impfen, so dass eine Herdenimmunität erreicht wird.

Hunderttausende von Menschen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, sind in den letzten Jahren gestorben. Die Menschen haben nur die Chance dem Virus durch Abstandhalten zu entgehen.

Dies hat zu einschneidenden Veränderungen im Leben der Menschen geführt.

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Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1.

Die politische Entwicklung in Deutschland zwischen 2020 und 2030

2.

Die Corona-Pandemie 2030 in Deutschland

3.

Das neue Überlebenskonzept

3.1 Separierung

3.2 Demobilisierung

3.3 Industrielle Transformation

3.4 Digitalisierung

4.

Das Leben im Jahr 2030 - Leben mit Covid-19 ff

4.1 Die Infizierten

4.2 Die Vulnerablen

4.3 Die immunen Überträger

4.4 Geimpfte Personen

4.5 Die Anderen und die Freidenker

4.6 Der Verkehr

4.7 Digitalisierung des Bildungswesens

4.8 Das Homeoffice/ Der Online-Arbeitsplatz

4.9 Der Mensch und das Smartphone

4.10 Gesundheitsmonitoring

4.11 Pflege der Senioren und Seniorinnen

4.12 Das Einkaufserlebnis/ Das Virtuelle Kaufhaus

5.

Die Drohnenindustrie und der Drohnendienst

6.

Der CO

2

-Fußabdruck

7.

Die Transformation der Autoindustrie

8.

Kultur, Kunst und Unterhaltung

9.

Quellen

Ereignisabfolge

Immekeppel, 4.Dezember 2030, 4.30 Uhr

Anne reckte sich ein letztes Mal in ihrem kuschligen Bett. Ihr Smartphone hatte gerade geklingelt, denn sie wollte heute Nacht noch vor dem Sonnenaufgang mit ihrem Vater eine kleine Wanderung machen. Ihr Vater wollte ihr etwas zeigen, von dem sie schon viel gehört hatte, aber sie hatte es noch nicht gesehen. Sie war sehr gespannt.

Sie zog sich warm an, denn es hatte leicht geschneit, und es wehte ein kalter Wind. Ihr Vater war auch schon wach, und so konnten sie nach einem kurzen Frühstück starten. Da es draußen noch dunkel war, nahm ihr Vater seine große Taschenlampe mit.

Den ersten Teil des Wanderweges im Freudenthal in Richtung Moitzfeld kannte sie schon. Der Weg war durch den Schnee glatt und sie mussten sehr vorsichtig gehen. Die Teiche auf der rechten Seite waren schon lange nicht mehr richtig fest zugefroren. Schlittschuhlaufen konnte man schon seit einigen Jahren nicht mehr auf den Teichen. Gegenüber den Teichen war jetzt der neu aufgeforstete Wald, der vor zehn Jahren der Trockenheit zum Opfer gefallen war, schon wieder erstaunlich gewachsen. Langsam wurde das geschundene Tal wieder schöner.

Weiter ging es an dem Sumpfgebiet entlang, in dem im Sommer die beiden Wasserbüffel Imme und Keppel mit ihren Jungtieren zu sehen waren. Jetzt im Winter waren die Tiere bei einem Bauern untergebracht, da es im Tal nicht genug Futter für sie gab.

Dann ging es weiter an dem Künstlergarten vorbei. Vater ließ das Licht seiner Taschenlampe über die leicht mit Schnee bedeckten skurilen Figuren streichen. Es war gruselig. Ohne ihren Vater wäre Anne nicht hier langgegangen.

Kurz vor der Firma Max Baermann im Tal mussten die beiden auf die asphaltierte Straße wechseln, um weiter in Richtung der ehemaligen Müllkippe Birkerfeld zu kommen.

Sie waren erst wenige Schritte auf der Straße gegangen als ihr Vater stehen blieb und sagte: „Hörst du es?“ und tatsächlich, als sie stehenblieb und das Knirschen des Schnees verstummte, hörte sie es. Ein sehr leises Surren war zu hören. Es war aber nichts zu sehen.

„Was ist das?“ flüsterte Anne ängstlich und blickte fragend zu ihrem Vater.

„Lass uns weitergehen“, meinte der Vater, „wenn wir aus dem Tal herauskommen, wirst du es sehen“.

Die Straße führte jetzt steil bergauf, sie kamen aus dem Wald heraus und konnten jetzt trotz der Dunkelheit schemenhaft den steilen rückwärtigen Abhang der ehemaligen Müllkippe erkennen.

Plötzlich kam aus dieser Dunkelheit ein Licht herausgeschossen, das mit einem leichten Surren in Richtung Kleingartensiedlung verschwand.

„Da schon wieder eins“, rief Anne, und sah mit staunendem Blick in den Nachthimmel, wie ein Licht nach dem anderen aus der Dunkelheit auftauchte, sich an das andere reihte und dann fächerartig in Richtung Süden verschwand. Mit jedem weiteren Schritt bergauf wurde das Surren deutlicher, es erfüllte jetzt die ganze Luft.

Mittelweile hatten sie den Anstieg zur alten Deponie fast geschafft, so dass sich der Blick in Richtung Herkenrath öffnete.

„Da, Papa, schau mal, da ist ja eine ganze Reihe von Lichtern“, rief Anne ganz begeistert und zeigte auf eine ganze Lichterkette am Himmel aus Richtung Herkenrath. Während die ersten Lichter in der Reihe in der Dunkelheit über der Deponie verschwanden, schlossen sich am Ende immer neue Lichter an.

„Papa, was ist das? Da bewegt sich etwas.“

„Lass uns ganz bis nach oben gehen, dann wirst du es erkennen“, meinte der Vater.

Wäre Anne jetzt erst 4 Jahre alt, hätte der Vater jetzt das Märchen von Knecht Ruprecht glaubhaft erzählen können. Aber Anne war schon 12 Jahre alt, und gerade in eine Lerngruppe mit einer sehr hohen Lerngeschwindigkeit eingestuft worden.

Als sie oben ankamen, sahen sie, dass auf der ehemaligen Deponie jetzt ein imposantes Gebäude errichtet worden war.

Und dann sah sie es: „Papa, das sind ja die Lichter der Drohnen, die uns immer die Sachen bringen.“

„Das hast du richtig erkannt“, meinte der Vater und erklärte dann, dass sie vor sich die neue Drohnenstation von Moitzfeld sehen würden.

Die beladenen Drohnen verlassen die Station in Richtung Moitzfeld nach Süden über die Kleingartensiedlung, und die leeren Drohnen kehren aus Richtung Herkenrath zurück in die Station, manche auch mit einer Sendung, die sie unterwegs aufgenommen hatten. Da die Hauptlieferzeit der Drohnen um 6.00 Uhr beendet ist, sind jetzt viele Drohnen auf dem Rückweg in die Station, und so kann man jetzt die schöne Lichterkette am Nachthimmel sehen.

Beide standen noch eine Weile vor der Station und bestaunten das Lichterspiel, während der Vater Anne erklärte wie das Beladen der Drohnen in dem großen Karussell in der Station vor sich geht.