Habsburger in Europa - Walter Brendel - E-Book

Habsburger in Europa E-Book

Walter Brendel

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Beschreibung

Das Haus Habsburg war eine der einflussreichsten Dynastien und über Jahrhunderte hinweg zentraler Gestalter der europäischen Geschichte. Im Elsass und im Schweizer Aargau finden sich die ältesten Spuren dieses Herrschergeschlechts: malerische Burgen, Klöster und Ruinen. Der Aufstieg der Habsburger von einer regionalen deutschen Herzogsfamilie aus dem heutigen Elsass zur mächtigsten Herrscherdynastie Europas spiegelt sich auch in den vielen baulichen Zeugnissen wider, die heute noch an ihren Aufstieg und ihre einstige Macht erinnern. Ausgangspunkt der Reise in jene Länder und zu jenen Orten, die bis heute von den Habsburgern geprägt sind, ist die Wiener Hofburg. Ausgehend vom einstigen Machtzentrum der deutsch-römischen Kaiser führt die Reise zunächst nach Westen, in das Elsass und den Schweizer Kanton Aargau, wo das Geschlecht der Habsburger vor rund 900 Jahren in das Licht der Geschichte tritt.

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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Walter Brendel

Habsburger in Europa

Impressum

Texte:             © Copyright by Walter Brendel

Umschlag:      © Copyright by Walter Brendel

Verlag:

Das historische Buch, Dresden / Brokatbookverlag 2025

Gunter Pirntke

Mühlsdorfer Weg 25

01257 Dresden

gunter.50@gmx.net

 

Inhalt

Einführung

1. Aus dem Dunkeln

2. Der Aufstieg der Habsburger

3. An die Spitze der Welt

4. Aufbruch in die neuere Zeit

Schlussakkord

Quellen

Einführung

Das Haus Habsburg war eine der einflussreichsten Dynastien und über Jahrhunderte hinweg zentraler Gestalter der europäischen Geschichte. Im Elsass und im Schweizer Aargau finden sich die ältesten Spuren dieses Herrschergeschlechts: malerische Burgen, Klöster und Ruinen.

Der Aufstieg der Habsburger von einer regionalen deutschen Herzogsfamilie aus dem heutigen Elsass zur mächtigsten Herrscherdynastie Europas spiegelt sich auch in den vielen baulichen Zeugnissen wider, die heute noch an ihren Aufstieg und ihre einstige Macht erinnern.

Ausgangspunkt der Reise in jene Länder und zu jenen Orten, die bis heute von den Habsburgern geprägt sind, ist die Wiener Hofburg. Ausgehend vom einstigen Machtzentrum der deutsch-römischen Kaiser führt die Reise zunächst nach Westen, in das Elsass und den Schweizer Kanton Aargau, wo das Geschlecht der Habsburger vor rund 900 Jahren in das Licht der Geschichte tritt.

Über Jahrhunderte das Zentrum habsburgischer Macht: die Wiener Hofburg.

Einen besonderen Stellenwert hat für die Habsburger bis heute das Kloster Odilienberg im Elsass, wo die Reliquien der Heiligen Ottilie aus dem 7. Jahrhundert aufbewahrt werden. Den Habsburgern gilt die adelige Frau aus dem fränkischen Geschlecht der Etichonen als Stammmutter ihrer Dynastie.

Ebenfalls hoch über dem Rheintal erhebt sich auch die Ruine der Burg Hohlandsbourg, die viele Jahrhunderte später auf Befehl von Rudolf von Habsburg erbaut wurde. Sie zeugt vom beeindruckenden politischen Aufstieg der Habsburger zu einer deutschen Königsdynastie im 13. Jahrhundert.

Die Wahl Rudolfs zum deutschen König 1273 bedeutete einen enormen Zuwachs an Macht und Prestige, der sich auch in einer regen Bautätigkeit manifestierte. Ein Abstecher nach Süden führt in den Schweizer Kanton Aargau, wo sich die Überreste der Habsburg erheben, die dem Geschlecht auch seinen Namen gegeben hat.

Château du Haut-Koenigsbourg (deutsch: Burg Hohkönigsburg), eine der beeindruckenden Burgen im Elsass, dem Stammland der Habsburger.

Mittelalterliche Wandmalerei zeigt einen Stammbau, zu sehen ein Mann und eine Frau

Detail aus dem Habsburgerstammbaum in Schloss Tratzberg zeigt König Rudolf I. und seine Frau Anna (Gertrude) von Hohenberg.

Die Wahl Rudolfs zum deutschen König 1273 bedeutete einen enormen Zuwachs an Macht und Prestige, der sich auch in einer regen Bautätigkeit manifestierte. Ein Abstecher nach Süden führt in den Schweizer Kanton Aargau, wo sich die Überreste der Habsburg erheben, die dem Geschlecht auch seinen Namen gegeben hat.

So wie Rudolf einst nach Osten, in das Herzogtum Österreich gezogen ist, um seinen Rivalen Ottokar von Böhmen zu besiegen, folgt der erste Teil der Dokumentationsreihe seinen Spuren nach Dürnkrut, und damit an den Schauplatz einer der größten Schlachten des Mittelalters.

Thematisiert wird auch die Bedeutung von Symbolen zur Festigung von Machtansprüchen und Status im Mittelalter. Im Dom von Speyer ließ sich Rudolf I. neben den deutschen Königen früherer Adelsgeschlechter bestatten und untermauerte damit den neuen Status seiner Familie.

Grabplatte für den ersten deutschen König aus dem Haus Habsburg, Rudolf I. im Dom von Speyer

Besucht wird auch die Schatzkammer in der Hofburg in Wien, wo seit rund 200 Jahren die Reichsinsignien Reichskrone, Schwert und Zepter aufbewahrt werden.

Im 18. Jahrhundert erlebten die Habsburger auch stürmische Zeiten. Ihre Macht und der enorme Einfluss auf die Geschicke Europas blieben vom Hochbarock bis in die Zeit der Aufklärung konstant.

Kein europäisches Adelsgeschlecht hat mehr Spuren hinterlassen als die Habsburger, keine andere Dynastie war auf Dauer mächtiger. Ihre Burgen und Schlösser haben die Jahrhunderte überdauert.

Die "Burgundische Hochzeit" 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legt den Grundstein für ein riesiges Reich mit Gebieten rund um den Erdball.

Im Buch wird der Weg der Habsburger zur weltumspannenden Dynastie nachgezeichnet, die 1440 mit dem Aufstieg des steirischen Herzogs Friedrich zum römisch-deutschen König begann.

Es begann in der Grazer Burg: Als Mitte des 15. Jahrhunderts innerhalb weniger Jahrzehnte der steirische Herzog Friedrich vom von seinen Verwandten bevormundeten Jugendlichen zum Senior des Hauses Habsburg, römisch-deutschen König und schließlich Kaiser mit der längsten Regierungszeit des Heiligen Römischen Reiches aufstieg, war noch nicht abzusehen, was alles folgen würde: Durch manch Planung, glückliche Hochzeiten, unerwartete Todesfälle, günstige Erbschaften und vor allem viele Zufälle wuchs die Linie des steirischen Herzogs innerhalb weniger Jahrzehnte zur mächtigsten Herrscherdynastie seiner Zeit heran. Am Ende von Friedrichs Lebensspanne erweiterte die Entdeckungsfahrt von Christoph Columbus die beschauliche Welt des ausgehenden europäischen Mittelalters – eine neue Zeit brach an, durch die Entdeckungen neuer Welten und die Erweiterung des Horizonts ins Unermessliche. Burgund, Böhmen, Ungarn, Spanien mit seinem sich entwickelnden Kolonialreich und viele weitere Gebiete kamen in dieser Epoche des Übergangs unter habsburgische Herrschaft. Ein gutes Vierteljahrhundert nach Friedrichs Tod herrschte sein Urenkel Karl V. bereits über ein „Reich, in dem die Sonne nicht untergeht“.

Mit Maria Theresia stand zum ersten und einzigen Mal eine Frau an der Spitze der Dynastie. Die Spuren, die das mächtige Herrschergeschlecht in dieser Zeit hinterlassen hat, zählen zu den eindrucksvollsten Objekten des baukulturellen Erbes mehrerer europäischer Länder.

Dort befindet sich das Stift Melk, eines der schönsten Barockensembles der Welt, das die enge Beziehung zwischen Kaiser und Kirche verdeutlicht. Auf Karl VI. folgte Maria Theresia: zum ersten und einzigen Mal stand nun eine Frau an der Spitze der Dynastie. 1736 heiratete sie Franz Stephan, den Herzog von Lothringen.

Weiter geht es auf Spurensuche nach Nancy in Frankreich, der ehemaligen Hauptstadt des Herzogtums und nach Lunéville, wo Franz Stephans Vater das „Versailles Lothringens" errichten ließ.

Lunéville, Herzogspalast

Und in den Martinsdom in Bratislava - damals Pressburg - wo Maria Theresia 1741 zum Rex Hungariae, also zum König von Ungarn gekrönt wurde. Eine weibliche Funktionsbezeichnung war nicht vorgesehen, der Titel Königin bedeutete: Ehefrau eines männlichen Königs. Erst später ließ sie die Pressburger Burg zu der barocken Wohnburg umbauen, die heute das prächtige Wahrzeichen Bratislavas darstellt.

Auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens entspringt einem Umbauvorhaben Maria Theresias: Sie ließ ein Jagdschloss in eine repräsentative Sommerresidenz verwandeln - Schloss Schönbrunn.

Die Reformen von Maria Theresias Sohn Joseph II. werden bis heute unterschiedlich bewertet. Unbestritten sind etwa die von ihm unterstützten Errungenschaften in der Medizin, die im Josephinum, 1784 als medizinisch-chirurgische Akademie eröffnet, umgesetzt wurden. Unter Joseph II. erhielt Wolfgang Amadeus Mozart eine Anstellung am Hof. Doch viele seiner Reformen musste Joseph II. vor seinem Tod wieder zurücknehmen.

Prunkraum in Schönbrunn

Gloriette in Schönbrunn

Die kurze Regentschaft von Leopold II. führt uns in die Toskana, die er als Großherzog zu einem Musterstaat der Aufklärung verwandelte. Mit ihm endete die progressive Phase der Habsburger. Franz II. war von 1792 bis 1806 der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.

1. Aus dem Dunkeln

Die Habsburger, sie zählen zu den mächtigsten Dynastien aller Zeiten. Als deutsche Könige, als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, und zuletzt als Kaiser von Österreich und Könige von Ungarn, prägten sie über Jahrhunderte, den Lauf der europäischen Geschichte. Als Könige von Spanien herrschten sie über ein Weltreich, indem die Sonne nicht unterging.

Ein Einflussgebiet, was Teile von Nordafrika mit einschloss uns bis nach Kalifornien reichte. Es war eine Mischung aus Diplomatie und skrupelloser Machtpolitik, die aus einer unbedeutenden Herrscherdynastie aus dem Elsass eine Dynastie von Weltrang werden ließ.

Die Habsburger führten Kriege und schlossen Ehebündnisse mit anderen großen Adelsfamilien Europas. Und manchmal hatten sie einfach nur das Glück, ihre Rivalen zu überleben.

Habsburger Truppen greifen an (Filmszene)

Seit dem 13. Jahrhundert haben die Habsburger ihre Herrschaft kontinuierlich in Gebieten vom Westen des Heiligen Römischen Reiches nach Osten, in die Region des heutigen Österreich nach Böhmen und Ungarn ausgeweitet. Später kamen Gebiete wie die Niederlande, Burgund, Kastilien und Aragon dazu. Manche Länder gingen im Laufe der Geschichte wieder verloren, über andere herrschte die Dynastie über viele Jahrhunderte.

Nach dem 1. Weltkrieg verschwand das Reich der Habsburger für immer. Doch bis heute sind viele Länder, Städte und Regionen von ihrem Wirken geprägt. Erinnern Burgen und Schlösser, Klöster und Kunstsammlungen an die so einst mächtige Dynastie.

Eine Reise durch die Zeiten und zu bedeutenden und schönsten Orten der Habsburger führt durch mehr als ein Dutzend heutiger europäischer Staaten und zurück in die Welt von mehr als 1000 Jahren.

Wien, seit dem 13. Jahrhundert eine der Residenzstätte der Habsburger. Von hier aus regierten sie ihre Erblande im Heiligen Römischen Reich und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Die Wiener Hofburg im Herzen der Stadt, war lange Zeit das Zentrum der Macht und ist auch heute noch Symbol für ihren einzigartigen Aufstieg.

Wiener Hofburg

Im ältesten Teil der Hofburg treffen sich regelmäßig der Vorstand und Mitarbeiter des Projektes „Via Habsburg“, ein grenzüberschreitendes Projekt der europäischen Union unter Leitung des Präsidenten Reinhold Sahl, zur Geschichte Habsburgs. Es wird geforscht, gesammelt, alles was es zu den Thema gibt, und was die einzelnen Städte der EU mit ihren Archiven und Chroniken beitragen. Auch wie das Wissen an jungen Menschen weitergegeben wird.

Reinhold Sahl

Gegründet wurde der Verein Via Habsburg in Elsass, dem Stammland der Habsburger. Mittlerweile ist aber der Sitz, wie wir wissen, in der Wiener Hofburg. Eine Analogie zur Geschichte dieses Fürstengeschlechts, die sich auch in den Bauphasen der Hofburg wiederspiegelt.

Die Hofburg ist aus einer alten mittelalterlichen Burg, die Teil der Stadtbefestigung war, erwachsen. Das war eine Burg wie man sie sich vorstellt, mit Türmen, mit Zugbrücke und allem anderen und im Laufe der Zeit wurde diese Burg als Residenz festgelegt und schrittweise erneuert, erweitert und ausgebaut.

Plan der Hofburg

Die Hofburg zu Wien 1558, von Hanns Lautensack

Die Hofburg im 16. Jahrhundert (aus Bermann: Alt- und Neu-Wien, 1880)

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie Anno 1279 unter Rudolf I. Baubeginn war die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts unter den Babenbergern, wobei den Grundstein der Herzog Leopold VI. gelegt haben soll. Bis die um 1275 fertiggestellt war, blieb jedoch die „Babenberger Pfalz“ die Residenz der Herzöge Österreichs. Die damalige Anlage war jedoch alles andere als eine repräsentative Residenz.

Der römische König, späterer Kaiser, Ferdinand I. hat dann in der Mitte des 16. Jahrhunderts seine Residenz nach Wien verlegt und ließ die gotische Burganlage im Renaissancestil umbauen und erweitern. Die neue Burg wurde damit zur Hofburg. Seit dieser Zeit wurden immer wieder Erweiterungsarbeiten durchgeführt. Und das hielte bis zur heutigen Zeit an. So verzeichnete man Trakte von der Gotik des Mittealters, in der Renaissance bis zum Barock des 17. Und 18. Jahrhunderts. Weitere historische Flügel entstanden im 19. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Innenausbauten bis heute.

Ansicht 1842

Die heutige Hofburg ist eine Stadt in der Stadt mit Bereichen, die von der Öffentlichkeit frequentiert werden. Aus diesem Umstand heraus und aus der Tatsache, dass hier nicht nur die kaiserliche Familie untergebracht war, sondern auch der ganze Hofstaat, der dazu gehörte, führt dazu, dass es tausende Personen waren, die in der Hofburg ihre Wirkungs- und Arbeitsstätten hatten oder auch hier residiert hatten.

Mit einer Grundfläche von 30 Hektar ist das Ensemble der Wiener Hofburg eine der größten Residenzanlagen der Welt. Mitunter als schmucklos verspottet, war die Hofburg doch zu allen Zeiten ein Symbol des Machtanspruchs der Habsburger. Die Herrscher des Königs- und Kaiserhauses der Habsburger waren sich der äußeren Repräsentation stets bewusst. Kaiser Karl VI. hat sich im Prunksaal der Nationalbibliothek sogar symbolisch zum Zentrum des Universums gemacht.

Die Sterne und Planeten, das ganze Wissen dieser Zeit und seine Vorfahren, alles dreht sich um ihn. Doch wer waren die Habsburger und woher kamen sie, um 700 Jahre lang die Geschichte des europäischen Kontinents und der Welt entscheidend mitzugestalten?

Statue Karls VI. im Prunksaal der Hofbibliothek

Im Kanton Arrgau in der Ostschweiz erhebt sich auf einen Hügel die Habsburg oder zumindest das, was von der einstigen Burganlage aus dem 11. Jahrhundert heute noch vorhanden ist.

Südwestliche Seite der Habsburg

Sie gilt als Stammsitz der Habsburger, wenngleich das Geschlecht wesentlich älter ist. Vermutlich sind die Habsburger Nachkommen von den Grafen im Nordgau aus dem elsässischen Herzogsgeschlecht der Etichonen: Eberhard III., 888 Graf im Nordgau, 891 Graf im oberen Aargau, 889 Vorsteher in Zürich, 896 Vorsteher von Münster in Gregoriental.

Später dann Guntram der Reiche († 973), Graf im Breisgau und Herzog zu Muri, der als direkter Vorfahre der Habsburger und Stammvater der Habsburger gilt.

Guntram der Reiche

Nach den Europäischen Stammtafeln war Guntram der Reiche ein Mitglied des Hochadelsgeschlechtes der Eberharde Grafen im Nordgau im Unterelsass. Guntram war ein Graf im Breisgau, Inhaber großer Besitzungen im Unterelsass und Herr zu Muri. Er verlor wegen eines angeblichen Treubruchs 952 einen Teil seiner Güter. Sein Sohn war Lanzelin, Graf von Klettgau und im Thurgau, Herr von Muri und vergrößerte seine Bestzungen erheblich. Dessen Sohn war Radbot, Graf im Klettgau, der Erbauer der Habsburg.

In mehreren Bauphasen wurde die Burg ständig erweitert, bis im 13. Jahrhundert als Doppelburg ihre größte Ausdehnung erreichte. Sie unterstreicht die Bedeutung einer machtbewussten, im Aufstieg begriffenen einer Adelsfamilie, die sich nun einen eigenen Hauptsitz damit gebaut hat. Schon 1220 haben die Habsburger dann ihren Hauptsitz verlassen und verwalteten ihre Gebiete, indem sie si bereisten.

Nur wenige Kilometer von der Habsburg entfernt liegt das Kloster Muri, bis heute ein mystischer Ort für die Habsburger.

Das Kloster von Nordwesten her gesehen



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