Die Ignoranz der Lemminge und Der Schrebergarten Clan: wilde Müllkippe, Hundekot, Brut- und Setzzeit, Ignoranz, Ausgrenzung, Autismus, Konsumwahn, Permakultur, Postwachstum, Kleingarten, CO² Verbrauch - Rolf Horst - E-Book

Die Ignoranz der Lemminge und Der Schrebergarten Clan: wilde Müllkippe, Hundekot, Brut- und Setzzeit, Ignoranz, Ausgrenzung, Autismus, Konsumwahn, Permakultur, Postwachstum, Kleingarten, CO² Verbrauch E-Book

Rolf Horst

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Beschreibung

Im ersten Buch geht es um unser aller Verhalten. Versuchen wir uns angepasst und sozial zu verhalten oder sind uns andere Menschen, Tiere und die Umwelt egal? Gehören wir zu denen, die ihren Müll überall entsorgen, die sich nicht darum kümmern, was ihr Hund gerade anstellt oder sammeln wir die Hinterlassenschaften unserer Mitmenschen auch schon mal ein? Entkommen wir dem App- und Konsumwahn oder laufen wir neben unserem Partner, unserer Partnerin und jeder daddelt auf seinem Smartphone herum? Erlebnisse aus unserem Alltag kurz notiert. Im zweiten Teil geht es ganz konkret um unsere persönlichen Erlebnisse in einem Kleingartenverein und die daraus resultierenden Konsequenzen,

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Seitenzahl: 68

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Ähnliche


 

Rolf Horst

Die Ignoranz der Lemminge

Estut mir wirklich leid, dass ihr possierlichen kleinen Nager wieder einmal für die fast kollektive Dummheit der Menschheit als Metapher herhalten müsst. Aber bei Lemmingen denken eben alle an die von der Klippe stürzenden kleinen Tiere. Und wir Menschen rasen sehenden Auges genau auf diesen Abgrund zu, oder, wie meine Frau zu sagen pflegt, wir befinden uns schon im freien Fall. Und genau davon handelt dieses Buch. Von den Müll-Lemmingen, Hundehalter-Lemmingen, Konsum- und App-Lemmingen und von vielen anderen mehr.

Der Schrebergarten Clan

Kleingärten sind ein Ort der Ruhe und Erholung. Nicht nur für die Kleingärtner selbst, sondern auch für Anwohner und Spaziergänger. Aber sind sie das wirklich? Wenn schon in der Vereinssatzung und der Gartenordnung so hochtrabende Ziele gesteckt und von der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung auch so gewollt sind, warum halten sich die Vereine nicht daran? Warum wird trotzdem für ein halbes Jahr die Mittagsruhe ausgesetzt und in der anderen Hälfte lautstark Radio gehört? Warum greift man bei der Gartenarbeit verstärkt auf motorbetriebene, lautstarke Geräte zurück? Angefangen vom Rasenmäher über die Heckenschere bis zum Rasentrimmer und Akkuschrauber.

So wird es nichts mit Ruhe und Erholung! Und der Gärtnernachwuchs räumt ganz schnell wieder das Feld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rolf Horst

 

 

 

 

 

Die Ignoranz der Lemminge

 

und 

Der Schrebergarten Clan

 

 

 

 

Zwei Erlebnisberichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor: Rolf Horst wurde 1960 in Bremen geboren. Er lebt mit seiner Ehefrau einer Hündin und der Katze, die beide aus dem Tierschutz kommen, nahe einer norddeutschen Kleinstadt. Nieke Horst, heute 60, ist Asperger Autistin, studierte Germanistik, Französisch, Erwachsenenpädagogik und Sport, übte viele Jahre japanisches Rinzai-Zen nebst Klosteraufenthalt in Japan und entwickelte daraus mit ihrem Mann ihre Lebensform der Stille, Schlichtheit und Struktur, die es ihr möglich macht, am Rande einer gehetzten, ignoranten NT-Gesellschaft zufrieden zu leben.. Ihr Buch „Böse Essays“ ist im Januar 2024 bei tredition erschienen. Seit Kurzem ist ihr neues Buch „Autistische Essays – Gedanken eine alten Autistin“ bei tredition und im Buchhandel erhältlich. Zusätzlich hat sie ein Essay mit dem Titel: „Das Wesen der Sucht“ bei epubli veröffentlicht.

 

© 2025 Rolf Horst

ISBN Softcover:      978-3-384-56893-9ISBN Hardcover:       978-3-384-56894-6 ISBN E-Book:       978-3-384-56895-3

Druck und Distribution im Auftrag des Autors:tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Germany.Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland.

 

Die Ignoranz der Lemminge

 

Estut mir wirklich leid, dass ihr possierlichen kleinen Nager wieder einmal für die fast kollektive Dummheit der Menschheit als Metapher herhalten müsst. Aber bei Lemmingen denken eben alle an die von der Klippe stürzenden kleinen Tiere. Und wir Menschen rasen sehenden Auges genau auf diesen Abgrund zu, oder, wie meine Frau zu sagen pflegt, wir befinden uns schon im freien Fall. Und genau davon handelt dieses Buch. Von den Müll-Lemmingen, Hundehalter-Lemmingen, Konsum- und App-Lemmingen und von vielen anderen mehr.

 

 

 

 

 

 

 

Das Cover wurde, unter Verwendung und Bearbeitung einer Zeichnung von RichardsDrawings by Pixabay, vom Autor erstellt.

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort      9

 

App-Lemminge      11

Klospülung-Lemminge      15

Miet- und Vermieter-Lemminge      17

Autofahrer-Lemminge      31

Artensterben? Na und – Lemminge      33

Kleingarten-Lemminge      35Betrifft-mich-nicht-Lemminge      39

Konsum-Lemminge      43

Hundehalter-Lemminge      49

Müll-Lemminge      51

Die handlungsweisenden nicht-mehr-

Lemminge      57

 

Brief an die Bundesministerien      61

 

Vorwort

 

Reduktion (!?!) - schon ‘mal davon gehört?

 

Nein? Kommt in unserem Sprachgebrauch ja auch nicht vor. Weder in der Politik, noch in Handel und Wirtschaft, auch nicht in den Medien und schon gar nicht bei uns selbst!

 

Denn anstatt darauf hinzuarbeiten weniger CO² auszustoßen, will man uns jetzt weismachen, dass wir das 1,5 Grad Ziel der Erderwärmung noch erreichen können, wenn wir das schädliche CO² aus der Luft „absaugen“ und dann irgendwo – in leeren Gasspeichern im Meer oder in alten unterirdischen Minen und Schächten – einpressen.

 

Trotz aller Bemühungen – zum Beispiel durch den jungen Niederländer Boyan Slat – sind wir noch nicht in der Lage, die riesigen Plastikmengen aus dem Meer zu entfernen und weit davon entfernt, dafür zu sorgen, dass dort gar kein Plastik mehr hineingelangt. Wir haben noch immer kein Atommüllendlager, aber wir planen jetzt schon Lagerstätten für CO²! Und unser Klima ist nicht das einzige Thema, bei dem wir uns kollektiv falsch verhalten.

App-Lemminge

 

Da bekomme ich eine e-mail von meinem Carsharing-Anbieter, dass ab sofort auch in meinem kleinen Städtchen zwei Autos zur Verfügung stehen. Das hat mich richtig gefreut, denn ich war nicht der Einzige, der immer wieder danach gefragt hatte. Nun hatte ich mittlerweile einen anderen Anbieter entdeckt, der etwas teurer war und auch nur ein einziges Auto zur Verfügung stellte, aber das war schon eine große Hilfe.

 

Wie bereits geschrieben, war der Zeitpreis teurer (ca. 1,50 € und auch die Kilometerpreise waren höher) und so wollte ich einen bereits gebuchten Termin – der in zwei Monaten hätte sein sollen – stornieren und bei dem günstigeren Vermieter buchen. Allerdings konnte ich meine Stadt nicht auswählen und somit auch kein Auto buchen. Wahrscheinlich war noch nicht alles im System eingerichtet, also schrieb ich eine Mail und schilderte mein Problem. Am nächsten Tag traf die Antwort bereits ein. Ich müsste in meinem Kundenbereich noch die App konfigurieren und herunterladen, dann würde man mir eine SMS auf mein Handy schicken. Das Fahrzeug ließe sich nur mit der App und dem Passwort öffnen. Nun ich werde bald 64 und habe ein Seniorenhandy, das keinen Zugang zum Internet hat und ich will mich auch nicht dazu nötigen lassen, mir ein entsprechendes Gerät zuzulegen, nur um der ausufernden Verbreitung von teilweise völlig unsinnigen Apps ausgeliefert zu sein. Das habe ich dem Unternehmen mitgeteilt und auch, dass ich dann eben weiterhin mit dem Mitbewerber fahren werde. Zusätzlich habe ich empfohlen, mein Buch „Stromsucht – der kalte Entzug durch Stromausfall“ zu lesen.

 

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ich solle doch einmal überlegen, ob ich mir nicht doch ein App-fähiges Handy zulegen wolle. Schließlich sei das die Zukunft und das Unternehmen werde innerhalb der nächsten zwei Jahre, die gesamte Fahrzeugflotte umgerüstet haben.

 

Was soll ich dazu noch sagen? Nichts!

Ich habe meinen Vertrag gekündigt.

 

Ich möchte nicht zu den Lemmingen gehören, die – egal in welcher Situation auch immer – nur noch auf ihr Handy starren und dabei, das haben wir selbst erlebt, die Fußgänger auf einem Zebrastreifen übersehen, genauso wie sie vorher die Geschwindigkeitsbeschränkung wegen des Zebrastreifens nicht beachtet haben.

Oder die Nachbarin, die meine Frau und mich zum Frühstück in ein Cafe einlädt, in einen Ort der dreißig Kilometer entfernt ist und dann nicht einmal ihr Handy ausschaltet. Nein, im Gegenteil, sie freut sich über jede Meldung die mit lautem Signal hereinkommt und kommentiert diese fröhlich – „Mein Optiker hat gerade geschrieben“ – und als ihre Tiermedizin studierende Tochter SOS sendet, weil sie nach einer ausgiebigen Party nicht in der Lage ist, ihre Wohnung in einer hundertfünfzig Kilometer entfernten Stadt alleine wieder aufzuräumen, da bricht Mutti das Frühstück ab, fährt uns nach Hause und weiter zu ihrer unselbständigen Tochter.

What happens? WhatsApp!

 

Klospülung-LemmingeMeine Frau Nieke und ich regen uns regelmäßig darüber auf, dass zur Toilettenspülung immer noch Trinkwasser verwendet wird. Also haben wir uns im April 2023 dazu erdreistet an drei Bundesminister*innen (Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Frau Klara Geywitz; Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir und Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Steffi Lemke) zu schreiben (Brief im Anhang) und diesen unnötigen Verbrauch zu hinterfragen und gleichzeitig auch Lösungsmodelle vorzuschlagen.

Letztere ließ ihr Ministerium gar nicht antworten! Vom Landwirtschaftsministerium kam ein nullachtfünfzehn „Bla-Bla“ Schreiben und nur das Bauministerium hat sich die Mühe gemacht, uns ausführlich zu antworten. Sinngemäß stand da geschrieben: „Sie machen sich viel zu viele unnötige Gedanken! Der private Trinkwasserverbrauch beträgt gerade einmal